Alben

Black Bonzo – Sound Of The Apocalypse

Ich höre mir CDs normalerweise immer zuerst an, bevor ich die offizielle Info lese. So kann ich mir erst meinen Eindruck über die Stilrichtung der Band bilden, bevor ich mich von einem Text beeinflussen lasse. Und diesmal lag ich mal wieder genau richtig. Die schwedische Band „Black Bonzo“ wurde im Winter 2003 gegründet und orientiert sich am klassischen Hardrock-Sound der 70er Jahre im Stil von Uriah Heep. Aufpepeppt wird der Sound mit progressiven Einflüssen von Carmel, Genesis oder Yes. Nun sagen bestimmt einige „sowas hatte doch The Darkness schon gemacht“ – damit liegen sie aber ziemlich falsch. Dieser Sound ist anders. Er klingt weniger angestaubt und überdreht. So klingt auch der Sänger nicht, als würde ihm jemand mit Plateauschuhen auf dem Fuß stehen, sondern völlig natürlich. Das Besondere am 70er Jahre Flair ist wohl die Hammond Orgel, welche Nicklas Ahlund gekonnt spielt und einsetzt. „Sound Of The Apocalypse“ klingt authentisch. Man hat teilweise das Gefühl, als sei man in den 70ern und würde sich eine aktuell veröffentlichte Platte anhören.

Bjoern Alberternst – Another Working Class Hero

Es gab mal eine Zeit, da landete eine Singer/Songwriter CD nach der anderen in unserem Briefkasten und somit auch auf meinem Schreibtisch. Und da war wirklich alles dabei: Von chilligen Klängen, über Protestsongs, in englisch, in deutsch, mal mehr „Reinhard Mey“ und mal mehr Country-lastig. Björn Alberternst singt auf englisch und hat für sein Soloprojekt einen so unspektakulären Namen gewählt, dass er schon wieder spektakulär ist. Und wie jeder wohl vermutet: Ja, er selbst heisst auch so. Bevor er mit seinem Soloprojekt anfing, spielte er wie die meisten anderen in einigen Bands, was seinen eigenen Songs auch sehr gut getan hat.

Tomcraft – For The Queen

Tomcraft alias Thomas Brückner ist schon seit mehr als einer Dekade nicht mehr aus der Welt der elektronischen Musik wegzudenken und überzeugte damals mit Songs wie „This Is No House“, „The Mission“, „Silence“, „Prozac“, „Dirty Sanchez“ oder „Quelle Heure Est-I“. Der 2002 erschienene Hit „Loneliness“ schaffte es sogar ohne Umwege auf die Pole Position der britischen Sales Charts. „For The Queen“ (VÖ 14.09.07) ist mittlerweile sein vierter Longplayer, der im Gegensatz zu den anderen konzeptionell ausgerichtet ist.

Spheric Universe Experience – Anima

„Sind das Dream Theatre?“ könnte sich der eine oder andere Fragen, wenn er das Album „Anima“ hört. Aber es sind Spheric Universe Experience, eine progressive Metal Band aus Frankreich um den Gitarristen Vince Benaim.
S.U.E wurde 2002 gegründet, im Jahr 2003 erschien die Demo CD „The Burning Box“ bereits mit Franck Garcia am Mikro. Nachdem im März 2005 das erste Album „Mental Torments“ veröffentlicht wurde und Drummer Nicolas „Rank“ Muller das Line-Up komplettierte, ist nun seit April 2007 das aktuelle Album „Anima“ auf dem Markt.

Sohn von Frank – Zwischen Freunden, zwischen Herzen, zwischen uns (Promo)

Über „Sohn von Frank“ weiss ich leider nicht allzu viel. Eigentlich heisst der Christian und ist 1983 in Essen geboren. Nun hat er unter dem Pseudonym „Sohn von Frank“ seine CD in kompletter Eigenregie aufgenommen. Wie er selbst schreibt handeln seine Songs vom Suchen und Finden, dem berauschenden Sommer, dem Umzug in eine andere Stadt und der großen Entfernung, von Liebe, Fernweh, Freundschaft und auch vom Glauben an Gott. Sehr alltagstaugliche Songtexte also – aus seiner Perspektive geschrieben, wobei jedem selbst überlassen ist seine eigenen Interpretationen mit einzubringen. In dem Silberling steckt wirklich Herzblut drin und das merkt man richtig.

jimi berlin – :zeitlupezeitlupe

„Alltagsblues made in Germany“ nennt die Band selbst ihren Musikstil. Ihre Musik hat zwar stilistisch wenig mit dem klassischen Blues zu tun, aber die Texte sind witzig und kritisch – alltagstauglich eben. 3 Jahre wars nun ruhig um Jimi Berlin und seine Band. Mit „zeitlupezeitlupe“ melden sie sich nun mit ihrem vierten Album im Jahr 2007 zurück. Und man könnte glauben Udo Lindenberg hätte bei der Produktion und dem Songwriting seine Finger im Spiel gehabt. Vor allem was den Gesang von Jimi Berlin angeht – da steckt viel Erfahrung drin.
Musikalisch darf man allerdings nichts Neues erwarten: Akustikgitarren, ein mit dem Besen gespieltes Schlagzeug und ein sanft gespielter Bass. Alles schonmal dagewesen – nur die Texte und der tolle Gesang heben sich von der Masse ab.

Pekah – Tuff Gong Blues

In Deutschland dürfte Pierpoljak nicht so wirklich bekannt sein, aber in Frankreich kann er nun schon eine 10 jährige Kariere mit 1 Million verkaufter Alben vorweisen. Mit „Tuff Gong Blues“ versucht er es nun mal in englischer Sprache. Für dieses Album entstanden „back to the roots“ Tracks mit jamaikanischen Künstlern wie Junior Kelly, Horace Andy, Anthony B., Elephant Man, Doniki u.a.

Premacy – Fragile Lives

„Fragile Lives“ ist das erste Debutalbum der norwegischen Band Premacy aus dem Jahr 2005. Ihr werdet Euch vielleicht fragen, wieso ich heute mit so einer „alten“ Scheibe ankomme. In Norwegen hat sich Premacy schon einen festen Fankreis erspielt und nun soll ihre Musik wohl bis nach Deutschland kommen. Premacy spielten schon als Support großer norwegischer und unternationaler Bands und natürlich auf ihren eigenen Konzerten. Musikalisch bringt jeder der Band seinen eigenen Stil und seinen eigenen Geschmack ein. So wird Hard Rock mit melodisch progressiven Elementen vermischt. Ein paar Hardcoreeinflüsse wird man auch entdecken. Momentan sind die Jungs gerade dabei, die Aufnahmen zu ihrem neuen Debutalbum abzuschließen.

Ivory Night – Machine

Bei IvoryNight ging es dieses Jahr ziemlich turbulent zu. Im März 2007 absolvierte die Band um Carsten Kettering eine Südamerika-Tour und trat bei diversen großen Festivals wie z.B. dem Night Of Power, der Headbangers Night oder dem Keep It True Festival auf. Einen Bekanntheitsschub verschaffte sich die IvoryNight u.a. durch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Manowar Gitarristen Ross The Boss. Zur Rückkehr von Ross The Boss trug die gesangliche und instrumentale Leistung von IvoryNight ihren Teil bei – unter anderem auch auf dem Rockhard-Festival.

Martingo – Leises Rauschen

Knapp zwei Jahre ist es nun schon her, dass Martingo uns mit seinem musikalischem Material versorgt hat. Seine letzte CD rätselraten fand viele Anhänger und die Kritiken auf seiner MySpace Seite sind durchweg positiv.

Lowe – Kino International

Laut Sänger Leo sind die Songs des am 09.06.08 erschienenen Albums „Kino International“ peppiger und abwechslungsreicher und werden ein ganz neues Publikum ansprechen. Dennoch verspricht er, dass sie immernoch wie „Lowe“ klingen und dass die alten Fans es genauso lieben werden. Die erste Single „A 1000 Miles“ wurde vorab veröffentlicht und rotiert seitdem im Radio, online und im TV. Hier zeigte sich schon, dass sich „Lowe“ nicht komplett verändert haben, sondern immernoch an ihrer Mischung aus Gitarrensounds mit Synthesizer festhalten. Umso gespannter war ich nun auf das komplette Album der Schweden.

Rocket Uppercut – This Beautiful Tragedy

Rocket Uppercut machen laut eigener Aussage „Indie-Noise-Rock“: laute Gitarren, treibende Beats und teilweise schreiendem Gesang und ungewöhnlichen Instrumentalitäten wie z.B. eine Orgel. Trotz allem wird die Harmonie und die Melodie nie vernachlässigt und so schaffen Rocket Uppercut was ich noch bei keiner anderen Band mit ähnlichem Stil erlebt habe: Echte Ohrwürmer. Vor allem die Orgel haucht dem Indie-Rock manchmal ein Retro-Feeling ein. Fetter Rock Made in Germany bzw. Augsburg – dort wurde das Album nämlich von Sebastion Keller und Alaska Winter in den Echolot-Studios aufgenommen.

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