Rezensionen

Spheric Universe Experience – Anima

„Sind das Dream Theatre?“ könnte sich der eine oder andere Fragen, wenn er das Album „Anima“ hört. Aber es sind Spheric Universe Experience, eine progressive Metal Band aus Frankreich um den Gitarristen Vince Benaim.
S.U.E wurde 2002 gegründet, im Jahr 2003 erschien die Demo CD „The Burning Box“ bereits mit Franck Garcia am Mikro. Nachdem im März 2005 das erste Album „Mental Torments“ veröffentlicht wurde und Drummer Nicolas „Rank“ Muller das Line-Up komplettierte, ist nun seit April 2007 das aktuelle Album „Anima“ auf dem Markt.

Sohn von Frank – Zwischen Freunden, zwischen Herzen, zwischen uns (Promo)

Über „Sohn von Frank“ weiss ich leider nicht allzu viel. Eigentlich heisst der Christian und ist 1983 in Essen geboren. Nun hat er unter dem Pseudonym „Sohn von Frank“ seine CD in kompletter Eigenregie aufgenommen. Wie er selbst schreibt handeln seine Songs vom Suchen und Finden, dem berauschenden Sommer, dem Umzug in eine andere Stadt und der großen Entfernung, von Liebe, Fernweh, Freundschaft und auch vom Glauben an Gott. Sehr alltagstaugliche Songtexte also – aus seiner Perspektive geschrieben, wobei jedem selbst überlassen ist seine eigenen Interpretationen mit einzubringen. In dem Silberling steckt wirklich Herzblut drin und das merkt man richtig.

jimi berlin – :zeitlupezeitlupe

„Alltagsblues made in Germany“ nennt die Band selbst ihren Musikstil. Ihre Musik hat zwar stilistisch wenig mit dem klassischen Blues zu tun, aber die Texte sind witzig und kritisch – alltagstauglich eben. 3 Jahre wars nun ruhig um Jimi Berlin und seine Band. Mit „zeitlupezeitlupe“ melden sie sich nun mit ihrem vierten Album im Jahr 2007 zurück. Und man könnte glauben Udo Lindenberg hätte bei der Produktion und dem Songwriting seine Finger im Spiel gehabt. Vor allem was den Gesang von Jimi Berlin angeht – da steckt viel Erfahrung drin.
Musikalisch darf man allerdings nichts Neues erwarten: Akustikgitarren, ein mit dem Besen gespieltes Schlagzeug und ein sanft gespielter Bass. Alles schonmal dagewesen – nur die Texte und der tolle Gesang heben sich von der Masse ab.

Cargo City – When I Sleep

Hinter „Cargo City“ steckt der Frankfurter Sänger und Songwriter Simon, der nach der Auflösung seiner Indierock-Band „Siamese“ beschloss, solo weiter zu machen. Die lauten, verzerrten Gitarren ließ er hinter sich und versuchte sich in ruhigeren akustischen Klängen. Nach Auftritten mit Bands wie „Mediengruppe Telekommander“, „Timid Tiger“, „Fehlfarben“ oder Dirk Darmstädter und Daniel Benjamin wurde das Frankfurter Indie-Label Schallbau auf Simon aufmerksam. Die Zusammenarbeit mit dem Label führte zu einer Verbindung von Akustikmusik und elektronischen Elemeten in seinen Songs. Im Sommer 2006 entstand ein Video zu „When I Sleep I Disappear“, welches man sich auf MySpace anschauen kann. Bei Liveauftritten ist Somin nicht alleine auf der Bühne, sondern wird von zwei weiteren Musikern mit Piano, einer zusätzlichen Gitarre, einem Drumcomputer und einigen Percussioninstrumenten begleitet.

Pekah – Tuff Gong Blues

In Deutschland dürfte Pierpoljak nicht so wirklich bekannt sein, aber in Frankreich kann er nun schon eine 10 jährige Kariere mit 1 Million verkaufter Alben vorweisen. Mit „Tuff Gong Blues“ versucht er es nun mal in englischer Sprache. Für dieses Album entstanden „back to the roots“ Tracks mit jamaikanischen Künstlern wie Junior Kelly, Horace Andy, Anthony B., Elephant Man, Doniki u.a.

Premacy – Fragile Lives

„Fragile Lives“ ist das erste Debutalbum der norwegischen Band Premacy aus dem Jahr 2005. Ihr werdet Euch vielleicht fragen, wieso ich heute mit so einer „alten“ Scheibe ankomme. In Norwegen hat sich Premacy schon einen festen Fankreis erspielt und nun soll ihre Musik wohl bis nach Deutschland kommen. Premacy spielten schon als Support großer norwegischer und unternationaler Bands und natürlich auf ihren eigenen Konzerten. Musikalisch bringt jeder der Band seinen eigenen Stil und seinen eigenen Geschmack ein. So wird Hard Rock mit melodisch progressiven Elementen vermischt. Ein paar Hardcoreeinflüsse wird man auch entdecken. Momentan sind die Jungs gerade dabei, die Aufnahmen zu ihrem neuen Debutalbum abzuschließen.

Ivory Night – Machine

Bei IvoryNight ging es dieses Jahr ziemlich turbulent zu. Im März 2007 absolvierte die Band um Carsten Kettering eine Südamerika-Tour und trat bei diversen großen Festivals wie z.B. dem Night Of Power, der Headbangers Night oder dem Keep It True Festival auf. Einen Bekanntheitsschub verschaffte sich die IvoryNight u.a. durch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Manowar Gitarristen Ross The Boss. Zur Rückkehr von Ross The Boss trug die gesangliche und instrumentale Leistung von IvoryNight ihren Teil bei – unter anderem auch auf dem Rockhard-Festival.

Martingo – Leises Rauschen

Knapp zwei Jahre ist es nun schon her, dass Martingo uns mit seinem musikalischem Material versorgt hat. Seine letzte CD rätselraten fand viele Anhänger und die Kritiken auf seiner MySpace Seite sind durchweg positiv.

Lowe – Kino International

Laut Sänger Leo sind die Songs des am 09.06.08 erschienenen Albums „Kino International“ peppiger und abwechslungsreicher und werden ein ganz neues Publikum ansprechen. Dennoch verspricht er, dass sie immernoch wie „Lowe“ klingen und dass die alten Fans es genauso lieben werden. Die erste Single „A 1000 Miles“ wurde vorab veröffentlicht und rotiert seitdem im Radio, online und im TV. Hier zeigte sich schon, dass sich „Lowe“ nicht komplett verändert haben, sondern immernoch an ihrer Mischung aus Gitarrensounds mit Synthesizer festhalten. Umso gespannter war ich nun auf das komplette Album der Schweden.

Interview – Bianca Haslbeck (Rocket Uppercut)

Zu gewinnen gibt es diesmal auch etwas: wer bis zum 11. Juli 2007, 23:59 Uhr eine eMail an rocket@venue.de schickt nimmt an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es ein Exemplar der CD „This Beautiful Tragedy“ und einmal freien Eintritt für zwei Personen bei einem Rocket Uppercut Konzert der Wahl.

Rocket Uppercut – This Beautiful Tragedy

Rocket Uppercut machen laut eigener Aussage „Indie-Noise-Rock“: laute Gitarren, treibende Beats und teilweise schreiendem Gesang und ungewöhnlichen Instrumentalitäten wie z.B. eine Orgel. Trotz allem wird die Harmonie und die Melodie nie vernachlässigt und so schaffen Rocket Uppercut was ich noch bei keiner anderen Band mit ähnlichem Stil erlebt habe: Echte Ohrwürmer. Vor allem die Orgel haucht dem Indie-Rock manchmal ein Retro-Feeling ein. Fetter Rock Made in Germany bzw. Augsburg – dort wurde das Album nämlich von Sebastion Keller und Alaska Winter in den Echolot-Studios aufgenommen.

Bassix Riddim Cooperation – Defender II

Die „Bassix Riddim Cooperation“ steht für feinsten Modern-Roots Sound aus Österreich. Fast genau in Jahr nach dem letzten Album „Defender“ steht nun das zweite Album der Cooperation am Start: Defender II. Auf dem Album sind wieder internationale, alt bekannte und neue Acts vertreten – mit Schwerpunkt Deutschland. Und viele Ohrwürmer sind dabei: Jahcoustix/Conscious Fyiah Combination machen mit ihrem „Faith“ deutlich um welche Musikrichtung es hier geht – treibender Roots. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum „Defender I“ zeigt sich „Defender II“ eher von einer harmonischen Modern-Roots Seite.

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