Alben

Shouling For Joey – The Initial Spin

Irgendwie ist es schön mal wieder eine CD einer Truppe auf dem Tisch zu haben, die ganz in meiner Nähe wohnt. Die Band „Shouling For Joey“ kommt aus Trier und wurde im August 2006 gegründet. Im Dezember 2006 wurden schon die ersten Shows gespielt und im Anschluss ein Demo mit drei Songs aufgenommen. Das Demo stieß durchweg auf positive Resonanz. Im letzten Jahr hielt sich die Band vor allem im Proberaum auf, um an den Songs ihres demnächst erscheinenden Debütalbums zu arbeiten. Aber wo ordnet man die Band nun stilistisch ein? Die Musik ist unverkennbar in den Alternativ-Rock-Bereich einzuordnen – aber eigentlich ist ja alles was sich irgendwie von der Masse abzuheben versucht „alternativ“. Somit ist es für mich einfach Rock, der Spaß macht und ganz klar seinen eigenen Stil besitzt. Die Jungs kennen sich aus der Musikszene und spielten bereits bei bekannten Formationen. Somit ist auch geklärt, dass diese Band mit Castingshows auch nichts am Hut hat – sehr lobenswert!

Makako Jump – Lasciate la mancia al portapizze

Die „Offbeat Party Band“ Makako Jump aus Triest tourte in den letzten 5 Jahren durch die Clubs und spielte auf den großen Festivals Europas (Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowenien, Kroatien). Sie waren Support für namhafte italienische und internationale Reggae Bands wie die Skatalites, Vallanzaska, Ska-J, Arpioni, G. Palma & The BlueBeaters, Africa Unite u.a.

Kilroy – Indroducing Kilroy

Mein erster Blick auf das Cover der CD sagt mir irgendwie, dass der Sound der Jungs aus Schweden ziemlich retro klingen muss. Waren bunte Kreise als Muster nicht in den 60er Jahren modern? Und genau wie ich vermutet habe, ist die Musik von „Kilroy“ in den 60er Jahren verankert. Laut Pressetext spielen sie „60’s Rock’n’Roll Mod Beat Garage Soul Up Tempo Rythm’n’Blues“ – bitte was?! Bis zum „Beat“ kann ich da vollkommen zustimmen und „Mod“ ist ein Stil, der hauptsächlich in Großbritannien in den frühen und mittleren 60er Jahren präsent war. Bands dieser Zeit waren z.B. The Who, The Small Faces, The Yardbirds und The Kinks. Wir dürfen uns hier also auf rockige Beatmusik im Stil der 60er Jahre freuen und ich denke das kann man als Stilbeschreibung ruhig so stehenlassen.

In Search Of A Rose – Kind Of Green

Das Cover der CD lässt einen auf den ersten Blick nicht erahnen, um welche Art von Musik es hier geht. Sympathisch finde ich allerdings, dass mal wieder eine Band das Cover ziert und nicht irgendwelche wilden Zeichnungen, Monster oder ähnliches. Als Markenzeichen hat die Band einen grün-weiss-orangenen Kreis, der mich an den Kronkorken einer bekannten Limonadefirma erinnert.

Arcadevegeta – Slot Machine

Gegründet wurde die Band „Arcadevegeta“ 2001 in Berlin Neukölln und lieferte seitdem schon einiges an kreativem Output. Die Truppe besteht aus einem losen Verbund von Freunden, der diverse Solo-Aktivitäten und Seitenprojekte nicht ausschließt. Das macht die Band ja schonmal sehr sympatisch, da sich hier keiner unterordnen muss, sondern sich als Individualist bereichern kann. Sie beschreiben ihren Sound als eine Fusion aus Funk, Rock und Core und durch die ständig wechselnde Besetzung wird ihre Musik stark und immer wieder neu beeinflusst. Den aktuellsten Zwischenstand dieses Prozesses liefert das neu erschienene Album „Slot Machine“.

Seducer – Out Of My Way

Die Band „Seducer“ wurde 2001 in Schweimke gegründet und spielt eine Mischung aus Rock, Heavy Metal und Crossover. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Demos 2001 belegten die Jungs ein Jahr später schon den zweiten Platz beim Wittinger Band-Contest. Kein Wunder, denn die absolute Stärke der Band ist die bewegungsreiche, schweisstreibende Bühnenshow, die mit den groovenden Songs kein Publikum kalt lässt. Im April 2004 folgte nach einigen Live-Auftritten das erste Album „Seduced“. Und schon ging es weiter mit zahlreichen Live-Gigs u.a. in Peine, Braunschweig, Celle und Giffhorn. Vier Jahre später bringt „Seducer“ ihr zweites Album „Out Of My Way“ heraus und ich bekam die Gelegenheit in ein paar Songs rein zu hören.

Abenteuer Wildnis – Irgendwie glücklicher

Was lange währt wird endlich gut: Nach mehreren Demos bei verschiedenen Produzenten im süddeutschen Raum war die Band so weit zu sagen: „Wir machen das selber“. Auch wenn man sich alleine um die Entstehung des Albums gekümmert hat, so hat man sich dennoch Tipps von Pit Schönpflug eingeholt. Pit ist ein Freund, Ratgeber, Studiobesitzer und Musiker aus Mannheim, der der Band nun für Rat und Tat zur Seite stand. Und eins war allen klar: Das Album sollte möglichst nah am Live-Sound bleiben – ohne große Schnörkel, ganz nah an den eigenen Inhalten.

Exinferis – Hidjama

Seit der Gründung 1999 setzen Exinferis auf eine härtere Gangart, auch wenn die Musik dadurch nicht unbedingt kommerziell ist und somit meist nicht so viel Geld einbringt. Doch dadurch haben sie sich ihre eigene Identität und ihren Stil bewahrt. Einige Einflüsse kann man allerdings schon ein wenig heraushören, die Musik ist sehr schnell, kraftvoll und erinnert durchaus ein bisschen an Bands wie „In Flames“, „Machine Head“, „Soilwork“ oder „Hatesphere“, ist aber keine Kopie dieser Bands. Desweiteren wurden die Musiker noch von anderen Richtungen, wie z.B. den „Deftones“, „Metallica“ oder „Cradle of Filth“, beeinflusst. Nach der ersten in Eigenregie veröffentlichten CD im Jahr 2000 tourte die Band durch ganz Europa, spielte viele Konzerte und war auf einigen Samplern mit vertreten. Weitere CDs folgten, bis im Jahr 2005 das Album „Defunctus in heresi“ veröffentlicht wurde. Dieses bekam weit mehr positives Feedback, als die Band je gehofft hatte.Der Wechsel am Mikrofon 2004 hatte der Band noch mehr frischen Wind gebracht. Inzwischen ist die nächste CD aufgenommen, nun mit dem Label/Vertrieb Noiseworks/Radar: am 10.07.08 wird „Hidjama“ veröffentlicht.

Cloud 9 – Money Can’t Buy My Cloud 9

Auch wenn das Cover-Artwork durchaus einen leicht britischen Touch hat, so kommt der Musiker der hinter dem Namen „Cloud 9“ steckt aus Wien und heisst eigentlich Joe Hartmann. Trotz jahrelanger Arbeit an seinem Solo-Debütalbum „Money Can’t Buy My Cloud 9“ hat dieses aber nicht an Frische verloren. Die Musik wurde komplett vom Autor selbst eingespielt und besticht durch aufwändige Arrangements. Das Grundgerüst hierbei bildet der Gesang und die akustische Gitarre.

No Machine – A Terrible Thing

Bei der britischen Band „No Machine“ ist der Name Programm. Ganz ohne Maschinen spielen die Jungs handgemachten, zeitlosen Rock mit ein paar progressiven Ansätzen. Die Zwillingsbrüder Al und Emil Rivers sind keine gebürtigen Briten, sondern stammen aus Griechenland und wuchsen in Lissabon und London auf. Beide genossen eine klassische Ausbildung und stiegen schon als 13-Jährige auf Rockmusik um. Die Gründung der Band „No Machine“ im Jahre 2006 ergab sich aus einer Jam-Session in einer Live-Bar. „A Terrible Thing“ ist nun das Debütalbum, welches von Mark Wallis (U2, Travis, The Smiths, Talking Heads, Razorlight) gemixt wurde. Heraus kam ein Album voll von zeitlosem Rock mit progressiven Elementen. Die Einflüsse der Band reichen von den Beach Boys, Bob Dylan, Cat Stevens über Elvis Presley bis hin zu Thin Lizzy, The Smiths und Queen. Pop meets Rock und genau das hört man aus dem mir vorliegenden Album deutlich heraus.

Grossstadtgeflüster – Bis einer heult!!!

Frei nach dem Motto ihres Debütalbums „…muss laut sein!“ tingelt die Elektro-Pop Formation „Grossstadtgeflüster“ seit 2003 durch die Lande. Ihr Hit „Ich muss gar nix!“ dürfte vielen von Euch noch in den Ohren klingen. Die Band um Jen Bender, Bassmonster Raphael Schalz und Schlagzeuger Chriz Falk legt nun nach unzähligen Liveauftritten ihr Nachfolgeralbum „Bis einer heult!!!“ nach und versuchen so, ihren rotzfrechen, urbanen Elektro-Pop zu verbreiten.

Dark Sky – Empty Faces

Dark Sky wurde in den frühen 80er Jahren als eine Schulband in der Nähe von Rottweil gegründet. Finanzielle Probleme mit ihrer Plattenfirma machten den Release ihres Debütalbums während den späten 80ern unmöglich. Nach ein paar Änderungen im Line-Up kehrten „Dark Sky“ Ende der 90er wieder zurück und unterzeichneten einen Vertrag mit einem Malaysischen Label. Das offizielle Debütalbum „Believe It“ brachte der Band 1998 einen riesigen Erfolg in Südostasien. 2000 kam der Erfolg auch in Europa. 2005 und 2006 konzentrierte man sich auf das Spielen von Gigs und die Band fing an, die Songs für das neue Album vorzuproduzieren. Hier war es wieder Markus Teske von „Vanden Plas“, der „Empty Faces“ die nötige Power verlieh. Februar 2008 waren schließlich alle Songs im Kasten.

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