Am 02.05.2014 waren die Schweden von Mustasch auf ihrer Tour zu ihrem frischen Album "Thank you for the Demon" im Turock in Essen zu Gast. Als Support waren Daily Thompson aus Dortmund mit dabei.

Daily Thompson @Turock 2041Laut Ankündigung sollte das Konzert um 19.30 beginnen, die Fans mussten sich aber noch gut 30 min. länger gedulden, bis Daily Thompson auf die Bühne kamen (was aber laut Time Scedule für den Abend auch so beabsichtigt war). Die Halle war noch recht leer, aber während die Band spielte, füllte es sich zusehens. Nach dem Auftritt hatten die Fans die exklusive Gelegenheit, das Debutalbum der Band zu kaufen, was frisch aus der Presse kam. Die Band aus Dortmund, welche erst seit 2012 zusammen spielt, hatte sich einige Fans mitgebracht, die während der gut 30 min Auftritt ihren Spaß hatten. Mich selbst konnte die Band nicht so richtig begeistern, mir fehlte das gewisse etwas.

Nach einer gut 45-minütigen Umbaupause waren dann Mustasch an der Reihe. Inzwischen war es schön voll geworden. Die Schweden haben deutlich mehr Bühnenerfahrung, bereits seit gut 15 Jahren sind sie als Mustasch nun unterwegs. Auch wenn der typische - und vielleicht namensgebende - Schnurrbart von Ralf Gyllenhammar inzwischen verschwunden ist, der auf dem Rock Hard Festival 2013 noch sein Gesicht zierte. Hat mit der Musik natürlich nichts zu tun, sah aber schon ganz anders aus ;)

Mustasch @Turock 2014Auch wenn der Bart weichen musste, die Musik war noch genauso gut wie vorher ;) Die Fans feierten so richtig mit ab, egal ob es alte oder neue Songs waren. Allerdings feierten eine handvoll Fans ein bisschen ZU sehr: pogen ist ja an sich kein Problem - schließlich war es ein Rockkonzert und kein Kindergeburtstag - aber wenn einem ein großer Kerl in den Rücken springt, ist das nicht so angenehm. Das fand nicht nur ich, sondern auch alle anderen in der ersten Reihe. Vielen Dank denjenigen, die mehr Angst als ich um mein Equipment hatten und nach Kräften versuchten, mich zu schützen ;) so war ich ein bisschen mehr als der Rest abgeschirmt :)

Ralf liebt nicht nur das deutsche Publikum, sondern vor allem das deutsche Bier, was er nicht nur immer wieder betonte, sondern auch zeigte: ihm wurde von der Crew Wein auf die Bühne gestellt. Den ignorierte er und schnorrte sich stattdessen von seinen Fans im Publikum Bier - bis er dann auch welches auf die Bühne bekam ;)

Mustasch @Turock 2014Auf jeden Fall hatte die Band ihren Spaß, wobei Ralf der größte Entertainer auf der Bühne ist und mit Ansagen, Grimassen und Bühnenbewegung alle unterhielt. Wobei Jejo am Schlagzeug auch gute Grimassen drauf hat - aber natürlich in seiner Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkter ist ;) Stam ist ja eher von der etwas ruhigeren Sorte auf der Bühne.

Eine Frage zu Ralfs Bühnenoutfit blieb noch: wer hat ihm denn die schöne Halskette gebastelt? Erinnert mich an Weihnachten, wo ich von meinen Patenkindern auch reichlich mit Ketten und Armbändern ausgestattet wurde (und sie natürlich auch noch auf dem Heimweg getragen habe!). Wer auch immer es war kann sich freuen, denn er hat sie stolz getragen..

Nach gut 90 Minuten endete der Auftritt mit "I hate to dance" - wobei Ralf eher das Gegenteil bewies ;) Und einer kleinen Trainingseinlage schien er auch nicht abgeneigt, denn zum Schluß gab es noch Liegestütze. Nicht viele, aber der Wille zählt ;)

Mustasch @Turock 2014Setlist Mustasch:

  • Feared and Hated
  • Borderline
  • Homophobic
  • I hunt alone
  • Black City
  • Down in Black
  • Mine
  • Speed Metal
  • Deep in the Woods
  • The Mauler
  • Double Nature
  • Heresy
  • Bring me everyone
  • I hate to dance

Mustasch @Turock 2014

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