Wenn sich eine Metalband IKILLYA nennt, dann erwartet man nicht unbedingt tiefgründige politische oder ethische Botschaften von dieser. Und wenn man sich dann mal anhört, wie die Musik der Band so klingt - man beachte den lieblichen Gesang von Frontmann Jason ;) - dann rechnet man kaum damit, dass von so einer Band die eigenen Konzerte offiziell als Safe Zones für jeden ausgerufen werden. 

Aber genau das macht Jason in einem neuen Video, welches wohl nicht ganz zufällig nach der Wahl von Donald Trump zum kommenden Präsidenten der USA veröffentlicht wurde:

Die Botschaft ist sehr einfach und wurde auch noch in Textform zusammen gefasst:

For those unable to watch: to the full extent that we have control, we will not tolerate racism, bigotry or hate at our shows or in person. We welcome all races, colors, sexes, religions and political beliefs.

Sehr großartig finde ich gegen Ende des Videos die sehr deutliche Absage an die genannten, auf den Konzerten unerwünschten Personen: 

If you are a hateful person you don't need listen to our band…

Das dürfte ungefähr das gewesen sein, was Udo Lindenberg im Sinn hatte, als er andere Künstler dazu aufrief, doch auch öffentlich Stellung zu beziehen gegen Rassismus und Hass. Und ja, es wäre wirklich schön, wenn sich viel mehr Künstler, nicht nur Musiker, öffentlich und deutlich gegen Rassismus und auch Rechtspopulismus positionieren würden. Leider gibt es hier immer noch zu viele, die den Standpunkt vertreten, dass sie als Entertainer nichts erwähnen sollten, was ihren „Unterhaltungswert“ beim Publikum stören könnte. 

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