Im myoon Blog macht sich Jörn Goetze anlässlich der Kooperation von SellABand mit Public Enemy Gedanken darüber, ob und für wen sich das Konzept von SellABand überhaupt lohnt. In Anbetracht einer Erfolgsquote von 0,8% ist das durchaus fraglich: von derzeit etwa 4.200 Bands bei SellABand haben es laut Wikipedia gerade mal 34 geschafft die 50.000 Dollar zu erreichen. Wenn man berücksichtigt, dass bis Mai 2009 zeitweise fast 10.000 Bands bei SellABand registriert gewesen sein sollen, wird die Quote noch schlechter.  Da die Fans wie bei einem Aktienmarkt ihre Anteile an einer Produktion zwischen verschiedenen Bands hin- und herschieben können, kann eine Band heute noch kurz vor dem Ziel sein und morgen schon wieder tausende Dollar weit entfernt. Jörn nennt auch ein paar Beispiele.

Sein Fazit für Bands, die ein Album produzieren möchten ist klar, sie sollen sich ernsthaft mit zwei Fragen auseinandersetzen:

Brauchen wir wirklich so viel Geld für eine Albumproduktion? Und wollen wir launige Believer haben bzw. haben wir genug Fans, die mal eben 50.000 Dollar investieren? Falls die Antworten mit einem Nein beantwortet wird, sollte man sich nach anderen Finanzierungsmodellen umschauen.

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