Cover-JPNSGRLS-Divorce

Es dauert noch etwas, bis das neue Album „Divorce“ der JPNSGRLS zu kaufen ist, noch bis zum 22. Juli muss sich der interessierte Hörer gedulden. Um die Zeit bis dahin ein wenig kürzer erscheinen zu lassen und wohl auch, um zu ein paar Vorbestellungen zu motivieren, wurde nach der ersten SingleBully For You(*) jetzt ein weiterer Song des kommenden Albums veröffentlicht - natürlich mit Video. Diesen Song erhält man auch sofort, wenn man das Album bei iTunes(*) vorbestellt.

Dieses Video wurde in einem Take durchgedreht, also ohne nachträgliche Schnitte. Zwar spart man sich bei der Art des Videodrehs weitere Kameras, dafür muss man eben das ganze Ding so oft drehen, bis es wirklich passt. Wie oft das in diesem Fall sein musste wird in der Presseinfo nicht verraten. Dafür natürlich ein bisschen was zu der Band, von der ich bislang nur so am Rande mal etwas gehört hatte, so was passiert leider hin und wieder. Aber dank Streamingdiensten konnte ich mich ja mal durch die bisherigen Veröffentlichungen der Band hören und es hat mir gefallen, was ich da hörte. Wem also „Oh My God“ gefällt, der sollte dann meinem Beispiel folgen und sich mehr von den Kanadiern anhören, es lohnt sich.

Folgendes verrät die Presseinfo noch zur Band und der ersten Single:

JPNSGRLS sind der Sänger und Texter Charlie Kerr, Bassist Chris McClelland, Gitarrist Colton Laura und der Drummer Graham Kerl. Der Sound der Band ist eine Verschmelzung aus Garage-Rock, Alternative und Punk-Elementen. Der leicht noisige Indie-Blues-Rock, der an die besten Momente der jüngeren Arctic Monkeys erinnert, kann sich absolut hören lassen. Wo früher noch der Spaß für die Alternative-Rocker im Vordergrund stand, dominieren nun Sozialkritik und Protest in den Texten. Die Lyrics zur ersten Single "Bully For You" behandeln die Position der B-Besetzung der Frau in der heutigen Gesellschaft.

Glücklicherweise müssen sozialkritische Texte und Protest nicht zwingend mit langweiliger Musik kombiniert werden, es darf auch gerne mal rocken. Tut es hier und wer bei „sozialkritisch“ automatisch das Bild eines alten Liedermachers mit langen Haaren und erhobenem Zeigefinger im Kopf hat: Ganz schnell wieder vergessen. Die Realität ist zum Glück viel abwechslungsreicher :)

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