Rezensionen

Syzzy Roxx – Popmetal

Syzzy Roxx – das ist Sleazerrock pur. Einflüsse von 70er Jahre Hardrock-Acts wie KISS bis hin zum berühmten 80er Jahre Haarspray-Rock á la Mötley Crue sind deutlich herauszuhören. Kippen, Dirty Talk, Haarspray, Make-Up und viel Leo-Klamotte – dazu krachende Gitarren und der typische mehrstimmige Gesang – das alles macht Syzzy Roxx zu einer Glamrockband mit Wiedererkennungswert. Schon das letzte Album „Glamournizer“ war Sex pur und „Popmetal“ knüpft hier knapp zwei Jahre später nahtlos an.

Aimee Cares – Her Golden Age

Rockmusik, harte Gitarren und eine Frauenstimme – eigentlich gibt’s das heutzutage viel zu oft. Aber „Aimee Cares“ juckt das nicht. Die Band hat auch keine Ängste, ihren Synthies und sonstigen geräten auf der Bühne die schrägsten Töne zu entlocken. Man spielt drauf los – unverkrampft, voller Tatendrang und die Band hat Erfolg damit.

Germany’s Next Topmodel – The official Catwalk Hits taken from the TV Show

Seit dem 28.02.08 läuft nun die neue Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ auf Pro Sieben. Und erwartungsgemöß war die Zahl der Anmeldungen groß. 18.217 Mädchen haben sich als „Germanys Next Topmodel“ beworben. Die Musik ist ein Hauptbestandteil der Show: Ob auf dem Catwalk, beim Lauftraining oder in emotionalen Momenten. Ministry Of Sound bringt nun die offizielle Compilation „Germany’s Next Topmodel: The official Catwalk Hits taken from the TV Show“ heraus. Die Lizenz erhielt das Independent-Label von MM MerchandisingMedia, dem Licensing-Unternehmen der ProSiebenSat.1 Group. Unter den Songs befinden sich die Hits aus der aktuellen Staffel, sowie die Songs der angesagtesten Catwalks in New York, Mailand, Madrid, Barcelona oder auch Berlin. So angesagt wie die Catwalks, sind auch die Künstler die dort zu hören sind. Namen wie Rihanna, Timbaland, Britney Spears, Seal, Craig David, Public Enemy, Bob Sinclair, David Guetta, Robyn, Roisin Murphy oder auch Ida Corr dürften jedem ein Begriff sein. Ein Hype trifft auf den anderen.

Florian Horwath – Baby You Got Me Wrong (digitale Single)

„Baby You Got Me Wrong“ ist der Vorgeschmack auf das zweite Florian Horwath Album „Sleepyhead“ und wird in zwei Versionen exklusiv als Download veröffentlicht. Neben der originalen Solo-Version hat der Wiener Singer & Songwriter mit Nina Persson von den Cardigans eine Duett-Version dieser Ballade eingesungen. Entstanden ist der Song in einem kleinen Studio in Schweden.

Tenside – Mental Satisfaction

Nach dem Debütalbum „My Personal War“ aus dem Jahr 2007 kommt nun die nächste CD von Tenside in die Läden. „Mental Satisfaction“ erscheint am 28.03.08 und läßt jede Menge harter Musik erwarten. Die 4 Jungs aus Dießen heizen so richtig ein. Wer auf Grunzgesang und richtig harte Riffs steht, der sollte sich die Scheibe auf jeden Fall zu Gemüte führen.
Da ich eigentlich nicht soo der Fan dieser Musikrichtung bin (sind sie zu hart, bist Du zu schwach.. ich zähle mich zu den Schwachen ;)), war es ein klein wenig anstrengend, die ganze CD durchgehend zu hören. Musikalisch haben die Jungs aber auf jeden Fall einiges drauf und hinter den Songs steckt jede Menge Power. Dass sie mit um die 20 noch relativ jung sind, merkt man der Musik jedenfalls nicht an.

I-Fire – Vom Schatten Ins Licht

Was treibt eine neunköpfige Offbeat-Truppe auf die Bühne? Ganz einfach: die Jungs haben Bock auf Musik und wollen das auch der breiten Masse zeigen. Alle stehen sie auf Power-Mitmach-Reggae. Das ist eine explosive Mischung aus Reggae Riddims, Roots und modernem HipHop. Dies alles zusammengemischt ergibt einen heissen Mix, welcher unterstrichen durch deutsche Texte ins Ohr geht und zum Mittanzen und Mitsingen animiert. 2004 gegründet, spielte die Combo in kleinen Hamburger Clubs und so nach und nach folgten die ersten Gigs auf Festivals in ganz Deutschland. Seit dem Chiemsee Reggae Summer ist klar, dass ein Debütalbum an den Start muss. Bitteschön – hier ist „Vom Schatten ins Licht“!

No Shame – White Of Hope Turning Black

Das Gründungsjahr von „No Shame“ war 1996 und zufällig erschien in diesem Jahr das wohl bedeutendste Punk’n’Roll Album der Neunziger: Social Distortions „White Light, White Heat, White Trash“. Und angeblich geht die Gründung von No Shame direkt auf dieses Album zurück. Die Jungs aus Finnland haben sich dem Punkrock verschrieben, der ja in 99% der Fälle aus den klassischen drei Akkorden besteht. Aber bei No Shame läuft es etwas anders als bei anderen Punkbands

M.A.N – Peacenemy

Direkt das erste auch außerhalb Schwedens erhältliche Album von M.A.N ist ein richtiger Volltreffer. Nachdem das Debütalbum „Obey, Consume, Reject“ (VÖ 28.03.07) nur in ihrem Heimatland erhältlich war, gibt es die am 14.03.08 erscheinende CD „Peacenemy“ auch hierzulande zu kaufen. Zum Glück, kann ich da nur sagen, denn die Scheibe haut so richtig rein. Fans von Machine Head, In Flames, Fear Factory oder System of a Down dürften begeistert sein. Der powervolle Sound mit seinen treibenden abgehackten Rythmen, dem abwechselnd cleanen und schreiendem Gesang hat es wirklich in sich. Zudem sind einige exotische und besondere Instrumente des Gitarristen Robgus in die Songs mit eingebaut, z.B. spielt er auf einer 11-saitigen Gitarre! Das konnte ich zwar -im Gegensatz zu einigen anderen Instrumenten- nicht heraushören, möchte ich aber unbedingt einmal live erleben.

Fettes Brot – Strom und Drang

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei diesem Album erst nicht wusste was mich erwartet. Durch die Vorabsingle Bettina bekam man eigentlich den völlig falschen Eindruck von dem Album und ich bin wirklich froh, dass ich es nun komplett hören konnte. Ich persönlich finde, dass „Bettina“ als Vorabsingle nicht wirklich geeignet war. Kein anderer Song auf dem Album ähnelt „Bettina“.

10 Rue d‘ la Madeleine – Sur Les Murs

Dass die Band Humor besitzt zeigt allein schon die selbstironische Biografie der schrägen Rock/Metal Band „10 Rue d‘ le Madeleine“. Dort heisst es nämlich „Gegründet in aller Heimlichkeit im Jahre 1871“. In Texas und Japan schon Nummer 1 und nun wollen sie laut Bandinfo mit ihren inakzeptablen Mitteln auch die Top 40 knacken. Mit ihrem Debüt haben sie in ihrem Heimatland Frankreich für großes Aufsehen gesorgt. Die Musik ist in den Rock und Metal-Bereich einzugliedern und die Texte bestechen durch ihren Humor, ihre Ironie und Sozialkritik. Live geben 10 Rue alles und wie man in diversen Filmchen sieht, geht dabei auch einiges zu Bruch. Bereits 2007 beehrten sie Deutschland mit 2 Dutzend Konzerten und mittlerweile füllen sie größere Säle. Eine Tour 2008 ist fest geplant und somit kann der heisseste Act Frankreichs die Deutschen Konzertsäle erobern. Der Release des Albums wird begleitet von einer großen Werbekampagne auf iMusic1 TV, bundesweit mit über 140 TV Spots. Ein Videoclip für MTV, VIVA, iMusic1 TV und Hit24 ist auch schon gedreht – fraglich ist nur, ob diese ihn auch senden werden. Denn 10 Rue sind nicht Mainstream und somit werden sie es warscheinlich ziemlich schwer haben in den Medien.

Peach ftl – Addiction

In Frankreich gehören sie schon zu den Großen. Nach der Bandgründung 1997 gewannen sie schon mehrere Rockwettbewerbe in Frankreich. Zeitgleich wurden sie von der Gruppe Catburry beauftragt, den Soundtrack für ihre nächste Werbekampagne für Malabar zu produzieren. Diese lief über ein Jahr fortlaufend in den nationalen Sendern. Mit mehr als 250 Konzerten tourten die Jungs durch Frankreich und französischsprachige Länder und ernteten gute Kritiken bei den Medien und den Fans.
Nach der ersten Clubtour durch deutsche Landen beenden Peach ftl nach zwei Monaten Arbeit in Paris die Aufnahmen des Albums „Addiction“. Während den Aufnahmen an ihrem zweiten Album wird „Addiction“ in Deutschland veröffentlicht. Auch hier wird wieder kräftig die Werbetrommel gerührt. Und zwar mit Hilfe von 142 TV Spots bei iMusic1 TV.

Blickfeld – Aus’m Stand

Blickfeld – das sind vier Jungs aus Braunschweig, die schon immer mal zusammen Musik machen wollten. Diese Band ist kein zusammengecastetes Projekt, sondern ein absolutes Freundschaftsding, eine echte Band. Vier Jahre nach ihrer Bandgründung im Jahre 2003 waren sie Supportband für die fränkischen Blödelbarden J.B.O. und am 15. März kommt nun ihr Longplayer „Aus’m Stand“ heraus. Bei der J.B.O. Tour konnten sie Live zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Die Jungs betreten die Bühne und spielen ein Konzert, was man eher als eine fette Party bezeichnen kann. Hier werden keine Pseudo-Starallüren aufgefahren, hier will keiner der Band im Mittelpunkt stehen. Die Vier ziehen ihr Ding durch und machen Musik, die einfach nur Spaß macht und nicht weh tut.

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