Reviews

maxeen – maxeen

So krass wie einem die Farben des CD-Layouts ins Auge springen – so geht einem die Musik in den ersten Hörminuten schon ins Ohr. Das war meine erste Feststellung als ich den am 25.11.2003 erschienenen Silberling der Band maxeen in den Player schob. Die Band maxeen wurde Ende 2002 gegründet und war schon zu der Zeit Gast einiger Support-Konzerte von Bad Religion. Im Rahmen der diesjährigen Vans Warped Tour tourten sie durch die USA und im nächsten Jahr (Januar und Februar) kommt die Band im Rahmen der „Eastpak’s Pro Punkrocker Tour“ auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.
Man darf sich drauf freuen. :-)

Britney Spears – In the Zone

Nachdem sich Britney Spears nach ihrem letzten abendfüllenden Album „Britney“ erst mal zwei Jahre kreative Schaffenspause verordnet hat – unglaublich wie schnell die Zeit vergeht – meldet sich das gefallene Popsternchen jetzt wieder zurück. Im Gepäck steckt die „neue“ Britney, die uns mit „In the Zone“ zeigen möchte, dass sie noch mehr kann, als in knappen Schuluniformen durch die Gegend zu hüpfen – weil das können mittlerweile auch schon viele andere, allen voran t.A.T.u., und die machens sogar im strömenden Regen.

Pink – Try This

Seit Pinks letztem Album „Missundaztood“ ist im Musikbiz kein Stein auf dem anderen geblieben. Scheinbar rotzfrech hat sie die Glitzerwelt des Rosa-Wölkchen-Pop aufgemischt. Ihr neues Album „Try This“ hat ebenfalls einige Überraschungen im Angebot – orientiert sich, nachdem man der Sängerin dabei alle Freiheiten gelassen hat, aber an einem komplett anderen Stil – Pinks Stil eben.

Smul Meier Band – Gesammelte Körbe

Also ich muss schon sagen dass ich deutschem Liedgut eigentlich erstmal etwas skeptisch gegenüberstehe. Die erste Skepsis wurde aber nach dem Hören der ersten bis dahin noch unveröffentlichten Soundsamples des Albums sofort beseitigt und ich wurde neugierig auf das was diese CD noch alles bieten kann.

Simple Minds – Cry

Viel Zeit ist zwischen „Néapolis“ und „Cry“ vergangen – Zeit genug um wieder ein gutes Album auf den Markt zu bringen, möchte man meinen. Nach dem letzten Album, dass mäßig gelungene Cover-Versionen enthielt, war man der Meinung, dass es eigentlich nicht mehr viel schlimmer kommen könnte – aber es kam schlimmer.

Radiohead – Hail to the Thief

Für klangvolle Expermiente jeder Art ist die britische Band Radiohead seit ihren letzten Veröffentlichungen mehr als bekannt. Experimentierfreudig haben sie in der Musik frische Impulse gesetzt und neu geborene Stilproben salonfähig gemacht. Allein deshalb kann man im Vorfeld nicht davon ausgehen mit „Hail to the Thief“ ein Album vorgesetzt zu bekommen, dass eine simple Antwort auf die Vorgänger ist.

Terrorgruppe – Fundamental

Nach über 3 ½ Jahren war es am 6.10.03 wieder so weit. Die Terrorgruppe, die wohl zweit größte Punkband aus Berlin nach den Ärzten, veröffentlichte ihr neues Album „Fundamental“.
Und wie es auch nicht anders zu erwarten war, es ist wieder ein typisches Album für die Terrorgruppe. Die Texte sind direkt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und direkt aus dem Leben gegriffen. Die Musik ordnet sich irgendwie in den Bereich Punk ein, aber genauer zu beschreiben ist dies nicht. Am besten drückt man es wohl mit dem Bergriff Aggropop aus, den die Terrorgruppe selbst für ihre Musik gewählt hat. Halt ein Sound wie man ihn von ihnen gewohnt ist.
Besonders hervorzuheben ist an dem Album noch, dass es eine gratis Bonus – DVD dazu gibt und das Booklet eigentlich ein Poster ist.

Jesus Weed and the dirty seed of hate – For those about to smoke – weed salute you

Auch wenn Bandname und Plattentitel einen anderen Eindruck erwecken, gehören JESUS WEED der deutschsprachigen Liedermacherszene an. Allerdings kann man sie nicht mit den Liedermachern von den Gewerkschaftsdemos vergleichen, deren Lieder erst nach zwanzig Strophen enden und beim Publikum akute Schuldgefühle hervorrufen.

Counting Crows – Hard Candy

Seit ihrem Debutalbum „August & everything after“ sind die Counting Crows in den USA bekannt. In Europa konnte die Band erst „Colorblind“ aus dem Soundtrack zu „Eisklate Engel“ auf sich aufmerksam machen, jedoch nie einen Durchbruch feiern. Deshalb konnten sie sich bei uns nie so etablieren wie in Übersee, wo unter Fans des Genres schon zu den absoluten Top-Acts zählen.

George Thorogood & The Destroyers – Ride ‚Til I Die

„Ride Till I Die“ ist nun schon das elfte Album von George Thorogood & The Destroyers und dies ist das erste Mal dass ich der Musik dieser Band lausche. Aber seltsamerweise habe ich das Gefühl dass mir diese Art von Musik sehr bekannt vorkommt. Und genau das ist es was George Thorogood & The Destroyers so faszinierend macht. Ihre Anfänge liegen in Wilmingtin, Delaware in den USA und von da an begeisterten sie so manchen Musikfreak mit ihrem Blues-angehauchten Rock. Jetzt – nach über 25 Jahren – kann die Band durchaus stolz sein, weil sie ein Album herausgebracht hat was beweist, dass die Band in all den Jahren ihrem Stil absolut treu geblieben ist. Die eingefleischten Fans dürften ein paar kleine Neuerungen bemerken, aber enttäuschen tut diese CD keinen Fan. George Thorogood & The Destroyers lassen das Gefühl aufkommen als wären sie so „frisch“ wie immer und würden absolut nie ans Aufhören denken

Red Hot Chili Peppers – By The Way

Die Jungs von den Red hot Chili Peppers habe als Band im Prinzip schon alles erlebt, was einem im Biz überhaupt alles passieren kann – vom Aus- und Wiedereinstieg eines Bandmitglieds, über den Dorgentod von Hillel Slovak bis hin zur musikalischen Berg- und Talfahrt. Kurzum man müsste niemandem mehr beweisen, dass man sich zurecht zu einer festen Größe in der Musikwelt etabliert hat und dementsprechend locker könnte man für ein neues Album zur Tat schreiten.

Linkin Park – Meteora

Seit ihrem einschlagenden Erfolg mit „Hybrid Theory“ haben Linkin Park die Fans lange auf ein neues Studioalbum warten lassen – zwar gab es zwischen durch das Remix-Ablum „Reanimation“, aber das allein konnte ihre Anhänger auch nicht zufrieden stellen. Mit „Meteora“ landete letztlich eine Platte auf dem Markt über der sich die Kritiker-Geister scheiden.
Die Band erzählte zum Albumtitel: „Meteora ist ein Platz in Griechenland, wo Leute hingehen, um die Einsamkeit zu suchen und um sich selbst zu finden – Und genau darum geht es auf dem Album: Sich selbst zu finden.“

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