Das Burgfolk 2009 ist gerade zu Ende gegangen und das ziemlich erfolgreich. Vor ausverkauftem "Haus" (oder eher Schlosshof) spielten die sieben Bands des Tages. Schon Reincarnatus, die das Festival um 13 Uhr eröffneten, kamen beim Publikum gut an. Mit Feuerschwanz wurde es noch rockiger und lustiger. Die sechs Knappen und Maiden begeisterten nicht zuletzt mit dem Cover "Verteidiger des wahren Met", besser bekannt als "Verteidiger des wahren Blödsinns" von J.B.O. -, Met und Miezen hatten sie auch mitgebracht.

Rapalje auf dem Burgfolk

Rapalje auf dem Burgfolk

Mit Rapalje wurde es dann sehr folkig, die Stimmung stieg noch weiter. Songs wie "What shall we do with a drunken sailor" oder die niederländische Version von "Was wollen wir trinken" machten einfach Laune. Und alle die es wissen wollen - oder auch nicht - bekamen dann am Ende des Sets die Gewissheit, dass ein echter Highlander nichts unter seinem Kilt trägt. Auch wenn er aus den Niederlanden kommt.

Rabenschrey auf dem Burgfolk

Rabenschrey auf dem Burgfolk

Auch Rabenschrey kamen beim Publikum super an, die Songs waren jetzt wieder viel rockiger. Mit dem Titel "Wir sind Heiden", zu dem das Publikum unisono mitsang, beendeten sie ihr Set. Die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf kennt schließlich jeder. Während Rapalje noch 10 Minuten zu früh angefangen hatten, waren Korpiklaani 15 Minuten zu spät, der Soundcheck dauerte länger als geplant. Die Finnen gaben ein spezielles Akustik Set zum Besten. Was bedeutete, akustik Gitarren statt E-Gitarren. Ansonsten waren die Songs aber sehr ähnlich. Allerdings fehlten Klassiker wie "Beer beer" oder "Haunting Song". Auch auf das geforderte "Vodka" warteten die Fans vergeblich. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Bei Schelmish fehlte leider einer der Sänger, da er am Vorabend ins Krankenhaus eingeliefert und noch heute früh operiert wurde. Von uns Gute Besserung! Also holten sie sich einen Freiwilligen aus dem Publikum. Und der machte seine Sache so gut, dass er noch zwei weitere Songs mit Schelmish auf der Bühne stehen durfe. Die Headliner des Abends fingen dann mit 45 Minuten Verspätung an, denn der Soundcheck von Haggard dauerte ganze 60 Minuten. Doch das hat sich gelohnt, denn der Auftritt wurde vom Publikum gefeiert. Und dem Veranstalter gefiel der Auftritt offensichtlich ebenfalls, denn sogar an die vorher eingeräumte Zeit bis 23 Uhr (ursprünglich bis 22 Uhr) hängte er noch einen Song an, was Band und Publikum sehr freute.

Auf jeden Fall ein super Festival, bei dem alles gestimmt hat. Von den Bands über die Stimmung bis zum Wetter. Da darf man sich auf nächstes Jahr freuen, vor allem weil das Festival dann über zwei Tage gehen wird.

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