RhEINKULTUR BonnIn einer Pressemitteilung äußert sich der Geschäftsführer des RhEINKULTUR Festivals in Bonn, Holger Jan Schmidt, enttäuscht darüber, dass man über die geplanten Kürzungen der städtischen Zuschüsse für das Festival um ein Viertel ab 2011 aus der Zeitung erfahren musste. Zwar gab es vorher bereits Hinweise auf die gespannte Haushaltssituation der Stadt durch das Kulturamt, ein kooperativere Behandlung hätten die Festivalorganisatoren aber nach eigener Einschätzung verdient.

Den Rückhalt für das Festival seitens Stadt Bonn empfinden die Veranstalter als ambivalent:

Einerseits wird im neuen Imagefilm der Stadt gerne das Festival als Aushängeschild dargestellt, während bspw. Rhein In Flammen dort gar nicht in Erscheinung tritt, andererseits wird durch ständig verschärfte Auflagen und nun durch die geplante Kürzung des Zuschusses das Veranstalten in Bonn überaus unattraktiv und problematisch gemacht. Ob die Streichung eines Viertels des Zuschuss das Ende des Festivals bedeutet, möchten wir in diesem Zusammenhang nicht behaupten. Dass es die Umsetzung wesentlich erschwert, bedarf wohl eigentlich keiner Erwähnung. Dass andere freiwillige Leistungen allerdings erhöht werden, während diverse freie Träger wie die RhEINKULTUR vor große Probleme gestellt werden, erschliesst sich ebenfalls schwer.

Das RhEINKULTUR Team fände es bedauerlich, wenn dieses bundesweit und international angesehene und mehrfach für grünes Engagement ausgezeichnete Festival nach fast 30 Jahren gezwungen wäre, eine neue Heimat zu suchen.

3 Responses

  1. Lars

    Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass die Stadt Bonn so wenig Interesse zeigt, dieses großartige und bundesweit bekannte Festival finanziell zu unterstützen. Es bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass die Veranstalter und die Stadt gemeinsam eine Lösung finden, da ein Umzug der Bekanntheit des Festivals sicherlich nicht gut tun würde.

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  2. hans

    Ich fände den Umzug auch sehr schade.
    Die Stadt Bonn muss doch Massen mit diesem Konzert anziehn.
    Dieses Jahr waren ca. 120 000 Leute da, also an Besuchermangel kann es nicht liegen.
    Außerdem war das Rheinkultur Festival dieses Jahr einfach Atemberaubend.

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