Porter aus Dortmund gibt es seit 2001 in ihrer aktuellen - nach eigener Aussage „final endgültigen“ - Besetzung. In dieser Zeit brachten sie es laut Biografie auf fünf Veröffentlichungen und ab heute beginnen die Aufnahmen zum neuen Album, das den Namen „Genosha“ tragen wird. Ihre Musik ordnet die Band selbst in eine sehr große Schublade ein:

PORTER existieren in dieser – final endgültigen – Besetzung seit 2001 und vermischen die unterschiedlichen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder – von Metal und Punk, über Folk und Singer Songwriter, bis Hardcore und Rock – zu einer gänzlich eigenen Melange, die den stilistisch im energetischen, gitarrenbetonten Alternativerock der 90er wurzelnden Sound, durch progressive Elemente und einer satten Produktion in die Jetztzeit holt.

Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, der hört sich das noch aktuelle Album „Wolkenstein“ einfach mal bei Spotify oder Apple Music(*) an. Aber gewöhnt euch mal nicht zu sehr an diesen Sound, denn Markus (Drums) kündigt in seinem Blog einige Veränderungen an: Genosha würde schwerer, walzender, dreckiger, die Einflüsse und Ereignisse seit der Veröffentlichung von Wolkenstein hätten sich im Songwriting niedergeschlagen und es sei mit einem großen Unterschied zwischen den beiden Alben zu rechnen. Ich bin da durchaus gespannt.

Porter starten Aufnahmen ihres neuen Albums „Genosha“

Porter - Foto: Porter

Warum ich darüber schreibe? Weil ich Markus von meiner Arbeit her kenne, er arbeitet für einen Kunden von mir und dort stellten wir zufällig fest, dass wir vor Jahren schon mal gemailt hatten, also er an unsere Redaktionsadresse hier. Wer hätte gedacht, dass wir uns dann in einem ganz anderen Zusammenhang persönlich begegnen? Außerdem bin ich ein Fan von Markus, der auf Twitter als derherrgott unterwegs ist und zu den kreativsten Menschen gehört, die ich kenne. Außerdem hält er nicht die Klappe, wenn es darum geht, Stellung zu beziehen - so was ist immer großartig. „Stellung beziehen“ kündigt er auch für das kommende Album an und ich bin sehr gespannt, welche Stellung die Band hier beziehen wird - in jeder Beziehung. Vielleicht kann ich Markus und seine Kollegen ja dazu überreden, mir und euch die Tage mal etwas mehr zum kommenden Album zu erzählen.

Immerhin meint es die Band ja schon irgendwie ernst…

 

3 Responses

  1. derherrgott

    Aber sowas von herzlich gerne, Carsten, und danke für die Blumen ;-) Die Drum- und Bassaufnahmen helfen mir schon einmal sehr, mein versprechen, den Sound und die Ausrichtung betreffend zu halten. Mächtig, hart, doomig.

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.