15/7 Aufbruch

15/7 Aufbruch

Nach kaum 4 Stunden kaum erholsamen Schlaf schüttelte mich Sven gnadenlos aus dem Zelt und ließ mich unter Stöhnen und schimpfen meine Sachen zusammen packen, um zeitig loszukommen. Auf dem Weg den Berg runter musste ich mich samt meiner Tasche bei der Hälfte in den Dreck werfen. Aus Erschöpfung oder Dehydration oder sonst was weiß ich nicht, wahrscheinlich alles gleichzeitig. Jedenfalls saßen wir kaum anderthalb Stunden später in Svens Wagen und brausten gen Köln, von wo aus mich später eine Horror Flixbus fahrt erwarten sollte, doch das tut hier nichts mehr zur Sache. Wir hatten unseren Teil getan und ritten auf unserem Karren, zwar nicht in den Sonnenuntergang dafür aber, der Mittagssonne entgegen.

Und Jetzt?

Eine Woche später zurück im Alltag und reflektiert, was gibt es da zu sagen? Das Dong Festival enttäuscht keinen der Lust auf harte Musik mit einem Wahnsinnsausblick hat. Entartung und Familienleben laufen parallel und Hand in Hand. Neue Kumpanen und, für die die bereits öfter da waren bekannte Gesichter (Sogar für mich, der ich noch nie da war → Keule).
Vom rappen sei hier strengstens abgeraten, nach vier Zeilen drohte man mir das Handgelenk zu brechen. Aber sonst, nette ruppige Leute, zumindest die, die ich kennen lernen durfte.
Homma, Samma, Womma? Gute rheinische Sprachkultur an allen Enden, was mir persönlich sehr gefällt. Wer sich nicht ganz blöd anstellt, findet hier eine gute Packung Spaß.
Vielleicht schon zu oft erwähnt, aber für mich eben Highlight, lebt damit. Tyler Leads, 5 Jungs zum Bier, Smoke und Respektsschellen teilen. Was heißen soll: Neuentdeckungen sind für jeden individuell sicher auch dabei.

Die Leute kommen von überall, Bier, Aussicht, Bands, also was will man mehr?
Das Dong Open Air, ein guter Ort um Staub zu fressen.

DJ Benne

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