Cover: Geff - Land Of The Free

Schweden-Power!!!
 Das „who is who“ der schwedischen Hard-Rock & Heavy-Metal-Szene (Referenz-Liste: Y. Malmsteen, Hammerfall, A.R.K., …) vereint in einer neuen All-Stars-Band - hier ist das Debut-Album.

Tracklist:

  1. Xctacy

  2. Fruits Of Life

  3. Living Generation
  4. Land Of The Free
  5. Pennywise And Pound Foolish
  6. Mr. Cain
  7. Fool's Paradise

  8. Crusaders

  9. Grey Goo

  10. Innerventions

Gleich zu Beginn überrascht, dass es doch melodischer abgeht, als das Line-Up erwarten lässt:
 Hart, aber mit Gefühl; gut gesetzte Chöre – nicht nur bei den Refrains. Mit „Fruits Of Life“ zeigen die Jungs aber gleich, was noch so alles in Ihnen steckt. Ein geniales Stück Classic-Rock ganz im Stil von Whitesnake (ein Piano und eine Hammond als „tribute“ an den klassischen alten Rock-Sound). 
Aber gleich wieder zurück zur „eigentlichen Botschaft“.
Spätestens mit dem Titeltrack überzeugt die Band, dass sie wirklich ALLES drauf hat: mystisches Synthie-Intro gefolgt von Full-Speed Rock mit WIRKLICH schnellen Gitarren-Licks (Yngwie lässt grüßen!). 
Rocker-Herz, was willst Du mehr? Die erste Ballade - „Mr Cain“ – trifft mich allerdings wie die Faust auf's Auge: ein schlaffes Aufwärmen des T.Rex–Styles. Da kommt nichts Eigenes rüber – SCHADE! 
Aber sie machen's gleich wieder gut: die nächsten Tracks rocken wie die ersten des Albums - besonders „Crusaders“ dürfte den Geff-Style wieder voll treffen.
 Bevor mit „Grey Goo“ wieder ein „Hänger“ das Album abwertet. Die langweilige Strophe (verstärkt durch die nicht passende Stimme) endet – nach einer Bridge mit Sprechgesang – in einem noch langweiligerem Refrain. 
Zuletzt „Innerventions“ – tja, was soll ich dazu sagen? 
Ein schön produzierter, perfekt gespielter „Commercial-Rock“-Song – hat aber auf DIESEM Album eigentlich NICHTS verloren: zu brav und zu „straight“!. Es wäre besser gewesen, ihn zu verkaufen und was „Typischeres“ draufzupacken.

Damit sind wir beim eigentlichen Problem des Albums bzw. der Band: 
es gibt (noch?) keinen „roten Faden“, keinen erkennbaren eigenen Stil. 
Ich sehe 2 „Streams“: mystischen Speed-Rock ODER geilen Classic-Rock – die Jungs sollten sich entscheiden – und vom Rest (Tracks 6, 9, 10) die Finger lassen. 
Vielleicht hätten sie sich einfach noch ein paar Wochen Zeit lassen, ein paar Warm-Up-Gigs spielen und die Live-Reaktionen abwarten sollen.

Aber: 
Es ist Rock’n’Roll in einer seiner perfektesten Darbietungen! 
Von genialen Musikern eingespielt, wo ich schon sehr gespannt bin, wohin sie sich entwickeln werden. 
Das Potential ist unbestritten vorhanden...

7 von 10 Punkten
Geff - Land Of The Free

Land Of The Free von Geff wurde am 24.07.2009 über Metal Heaven veröffentlicht.

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