Andrea Jaeckel-Dobschat

Andrea Jaeckel-Dobschat, geboren Ende der 70er in Saarbrücken und aktuell im Bereich Marketing, PR, Social Media und Website-Bau für Leo Skull tätig. Nach einer musikalischen Früherziehung begann sie im Alter von sechs Jahren Instrumente (Orgel, Keyboard und Gitarre) und Gesang zu lernen, trotzdem später Biologie studiert. Hat aber nicht geschadet, beruflich spielte bei ihr immer noch die Musik eine wichtige Rolle, wenn auch die Musik anderer. Sie schreibt und fotografiert seit 2002 für verschiedene On- und Offline-Musik-Magazine vor allem natürlich für ihr eigenes: venue mag. Auch für verschiedene Musiker, Bands und Labels hat sie gearbeitet, vor allem im Bereich Promotion, Fotos und bei allem, was mit “online” zu tun hat. Auch ein Buch entstand in diesem Rahmen: 2011 schrieb sie zusammen mit ihrem Mann die offizielle Band-Biographie für J.B.O. Eine Reihe von Booklets wurden mit ihren Fotos geschmückt und es gibt auch ein erstes Album, auf dem ihre Stimme zumindest mal im Background-Gesang dabei ist. Neben venue mag gehört ihre Herz neben J.B.O. auch der Band Steel Panther, für die sie den offiziellen Fanclub Fanthers.com leitet.

Henry Fiat’s Open Sore – Mondo Blotto

Das Warten hat ein Ende: Am 30. Mai wird das neue und lange erwartete Album von „Henry Fiat’s Open Sore“ in Europa veröffentlicht. „Mondo Blotto“ heisst das gute Stück.

Zukunft und die Lichter

Nichts ist so zeitlos wie akustische Populärmusik mit deutscher Sprache und genau dieser Musikrichtung haben sich Sebastian Zukunft & die Lichter aus Berlin verschrieben.

The Marble faun – Disappearer

Christoph Klinger alias „The Marble Faun“ ist kein geborener Rockstar. Er wirkt auf den ersten Blick eher schüchtern, verträumt und verschlossen. Aufgewachsen ist er im eher spießigen Kleinbürgertum Oberbayerns und zog 2003 nach Tübingen, um dort Philosophie zu studieren. Seine große Liebe hat er dabei aber nie aus den Augen verloren: Die Musik. Seine ersten Songs entstanden mit 6 Jahren am Klavier und es folgten frühe Banderfahrungen und Solokonzerte. Die Aufnahmen zu „Disappearer“ fanden ganz minimalistisch im Keller des Elternhauses in Rosenheim statt. Zwischen Spinnweben, Umzugskartons, alten Plastikdinosauriern und Barbiepuppen (?) fand er die Ruhe, die er brauchte. Herausgekommen ist ein sehr vielseitiges Album, welches man auf jeden Fall in Ruhe hören sollte.

The Alpine – There’s Only So Much Can Do

Und mal wieder eine Scheibe aus der skandinavischen Pop-Schmiede. Irgendwie schaffen es nämlich die Skandinavier immer, Popalben zu produzieren, auf denen mindestens ein Song ein Charterfolg wird und deren Songs auch beim 1000. Hördurchgang nicht wirklich langweilig werden. Man kennt sie ja: ABBA, Roxette usw.

Pencilcase – Swingcore

Pencilcase sind vier Jungs aus Aachen, die hier authentisches Rock Material mit Ecken und Kanten abliefern. Kein Hochglanz, kein Lo-Fi, Englischsprachig, Kayalstiftfrei und bodenständig. Dabei immer schön den Blick nach vorne. In ihren ersten Jahren spielte die Band rund 250 Konzerte, einschließlich zweier Europatourneen mit Aufenthalten u.a. in London, Manchester, Birmingham, Genua, Mailand, Düsselddorf, Köln, München und Berlin. Die Bühne teilten „Pencilcase“ schon mit Dog Eat Dog, Knorkator, Sub7even, Lord Bishop und vielen anderen namhaften Bands. Live bieten die Jungs sehr viel Spielfreude und Dynamik und so wurden 2004 Teile ihres Rockpalast-Auftrittes im WDR ausgestrahlt.

Sandhy Sondoro – Why Don’t We

Castingshows erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit.
Während die jüngere Generation bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitfiebert, veranstaltete Stefan Raab sein „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“. Bei der ersten genannten Veranstaltung sind die Sieger nach spätestens einem Jahr in Vergessenheit geraten, bei der zweiten kommen auch die 5. Platzierten noch groß raus. So zum Beispiel Sandhy Sondoro, der leider nach der vierten Finalshow ausschied. Genau wie Siegerin Stefanie Heinzmann oder Gregor Meyle konnte er sich in die Herzen der Zuschauer singen und geriet somit nicht in Vergessenheit. Seine rauchige, starke Stimme ist sein Markenzeichen und mit dieser, kombiniert mit seiner fröhlichen Ausstrahlung begeisterte er das Publikum.

Swelter – Tremendous Ride

Gegründet wurde die Band aus Fulda im Jahre 2005. Die vier Jungs hatten zuvor schon reichlich Erfahrungen in lokalen Bands gesammelt, fingen erst an zu covern und spielten verschiedene Club-Gigs. Im Laufe des Jahres 2006 wendete sich die Band von den Coverversionen ab und begann eigene Songs zu schreiben – eigentlich machen das ja sehr viele Bands so. Ende des Jahres 2006 war dann die erste Demo fällig, die man in einem regionalen Studio unter dem Titel „Get that Beast“ aufnahm. Im Jahre 2007 konzentrierten sie sich wieder auf Live-Gigs und es gelang den Jungs sich ein beachtliches Publikum zu erspielen. Dabei wurden noch kräftig Liveerfahrungen gesammelt und ein eigener Stil entwickelt. Im Oktober 2007 produzierten Swelter in Eigenregie ihr Debütalbum „Tremendous Ride“. Und der Albumtitel verspricht ja einiges…

Fightball – Fightball

Wie viele Bands entstand „Fightball“ aus Liebe zu guter Musik. Fünf schräge, völlig unterschiedliche Typen schlossen sich zusammen, um das zu machen, was ihnen sehr viel bedeutet: Musik. Mit den unterschiedlichen Charakteren der verschiedenen Bandmitglieder prallten nun auch die unterschiedlichsten musikalischen Vorlieben aufeinander. Entweder endet das in einem riesigen Desaster, oder man macht das Beste daraus. „Fightball“ beschränkten sich nun nicht auf eine Stilrichtung, sondern vermischten den Sound des guten alten 80er Streetpunks mit dem melodischen Ami-Punk und erspielten sich mit dieser Mischung ihre stetig wachsende Fangemeinde. Nun veröffentlichten die Berliner ihr lange erwartetes Debütalbum auf dem österreichischen Indielabel Dambuster Records. Es wurde auch langsam Zeit, denn immerhin teilte sich die Band schon die Bühne mit Größen wie z.B. den Psychopunch Jungs.

Los Fuocos – Revolution

Und wieder eine CD von GoDown Records und wieder kommt die Band aus Italien. Der flotte Dreier macht einen Mix aus gutem Old School Rock’n’Roll und neuem skandinavischem Rock wie man ihn von The Hellacopters, The Peepshows und Gluecifer her kennt. Als Old School Rock’n’Roll Einflüsse nennen die Jungs bands wie MC5, Radio Birdman und KISS. Gegründet wurden „Los Fuocos“ 2002 und nach zwei Demos bringen sie nun ihr erstes Album, welches 11 Tracks und eine Beatles-Coverversion enthält, bei GoDown Records heraus. In den letzten fünf Jahren spielten sie viele Shows mit einigen italienischen und internationalen großen Rockbands. So z.B. mit Small Jackets, Malfunk, Concorde GT etc.

Skeptic Eleptic – Get Addicted

Ihre ersten gemeinsamen Sessions hatten die Jungs aus St. Pölten im schönen Österreich 1999. Damals wollten die vier jungen Burschen einfach nur rausgehen und der Welt ihr Verständnis von rauhen underground Gitarren-Hooks, geradlinigen Bass-Linien, harten Drum-Beats und einer schön einheitlichen Stimme zeigen. Nachdem die Band lernte, mit ihren Instrumenten umzugehen, brachten sie ihr erstes Glam-Rock beeinflusstes Album „Madmanns Bride No.1“ heraus. New York City, frühes 70er Jahre Feeling, Lederjacken und die „The New York Dolls“, wenn man es so sehen will. Nach vielen Mädels, Parties und Alkohol (Vorsicht Klischee! ;-)) nahmen „Skeptic Eleptic“ ihren zweiten Longplayer „Sick Sick Sick“ auf. Diesmal waren die 60er Jahre dran mit Chelsea Boots, Eyeliner, Trash und Psychedelischen Parts wie man es von den „Cramps“ kannte. Das Album wurde in drei Ländern veröffentlicht: Japan, Deutschland und Österreich. 2006 sahnten „Skeptic Eleptic“ einer der größten Preise ihrer Stadt ab: den „Youngsters of Arts“. Nun folgten Auftritte mit Marky Ramone, The Klaxons, Gods Of Blitz, The Infadels, The Fuzztones, The Exploited, The Beatsteaks, UK Subs und anderen genialen Rock’n’Roll Bands. Man spielte in der Tschechischen Republik, Slowakei, Ungarn, Italien, Slowenien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und natürlich in Österreich.

Interview – Masa (Bad Machine)

Während der laufenden Tour mit „No Shame“ fand Masa, der Bassist und Sänger der Band „Bad Machine“ ein wenig Zeit vor dem Soundcheck, mir ein paar Fragen zum aktuellen Album „Surfin‘ In The City“ und zur Tour zu beantworten.

The Soulshake Express – Heavy Music

Und schon wieder ein Debüt-Album. Diesmal von den Schweden „Soulshake Express“. Gegründet wurde die Band im Spätsommer 2003. Angefangen mit ein wenig Songmaterial von Sänger David, wusste die Band schnell, in welche musikalische Richtung sie gehen wollen. Mit Einflüssen aus dem Blues und Rock’n’Roll Bereich fingen sie an, ihren eigenen Stil des „bouncy“ Rock zu entwickeln. Dann stieß ein neues Bandmitglied hinzu: Martin Hammar an Orgel und Percussions. Ein neuer Bandname muss her – und so wurde der „Soulshake Express“ ins Leben gerufen. Wieso Soul? Ihre Mission ist „to shake our souls“. Mit Soul hat die Musik nämlich nicht viel zu tun.

Aktuelle Beiträge