Ulysses - The Gift of Tears
8 von 10 Punkten

Ulysses - The Gift of Tears

Bereits die Mini CD "Eclectic" aus dem Jahr 2001 und das Album "Symbiosis" aus dem Jahr 2003 der Holländer Ulysses ernteten viel positive Kritik. Danach drehte sich für die 1998 gegründete Band das Besetzungskarussell: mit neuem Bassisten und Sänger veränderte sich auch die Musik. Michael Hos wollte in die Songs mehr Tiefgang einbringen, mehr auf die Probleme der Menschen und der Gesellschaft eingehen. Dies spiegelt sich deutlich in seinen Texten nieder, z.B. im Song "Family Portrait", welcher sich damit bechäftigt, dass man seinem Leben mehr Bedeutung geben sollte, indem man den Egoismus der Gesellschaft überwindet und am Leben anderer teilnimmt und sich für sie interessiert. "Anat" erzählt die Leidensgeschichte eines jungen Elternpaares, die ihre 2 Jahre alte Tochter durch einen Hirntumor verlieren. Alle Songs drehen sich um Geschichten aus dem Leben, berichten von Sorge und Leid, eben das Leben so wie es ist und erzählen keine Fantasygeschichten.
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8 von 10 Punkten

Places Of Power - Now Is The Hour

"Places Of Power" ist der neue Bandname, hinter dem zwei bekannte Gesichter den Beginn ihrer neuesten Zusammenarbeit verbergen. Es handelt sich um Bruce Turgon (ex Foreigner, Shadow King, Lou Gramm, Atomic Playboys) und Philip Bardowell (ex Unruly Child, Magdalen), welche zusammen an einigen mörderischen Songs arbeiteten. Was darf man nun erwarten? Bestes Turgon Songwriting, kombiniert mit dem kraftvollen Gesang von Bardowell. Haben die Jungs es geschafft einen Meilenstein zu setzen, der vergleichbar ist mit den besten Foreigner und Shadow King Alben? Hören wir einfach mal rein.
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6 von 10 Punkten

Life P. - Asphaltschlager

Life P. nennt sich selbst einen „Akustik-Barden“ und ist ein Liedermacher, der über die klassischen Themen des modernen Liedermachings singt. Sein Album heißt „Asphaltschlager“. Besonders triviale Erzählungen aus dem Leben liegen im Mittelpunkt der Platte. Oder wie er selber sagt: „Meist geht es um Alltägliches wie die letzte Beziehung, das nächste Bier oder das Zusammenleben mit all den anderen Arschlöchern da draußen.“