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8 von 10 Punkten

Tenside - Mental Satisfaction

Nach dem Debütalbum "My Personal War" aus dem Jahr 2007 kommt nun die nächste CD von Tenside in die Läden. "Mental Satisfaction" erscheint am 28.03.08 und läßt jede Menge harter Musik erwarten. Die 4 Jungs aus Dießen heizen so richtig ein. Wer auf Grunzgesang und richtig harte Riffs steht, der sollte sich die Scheibe auf jeden Fall zu Gemüte führen. Da ich eigentlich nicht soo der Fan dieser Musikrichtung bin (sind sie zu hart, bist Du zu schwach.. ich zähle mich zu den Schwachen ;)), war es ein klein wenig anstrengend, die ganze CD durchgehend zu hören. Musikalisch haben die Jungs aber auf jeden Fall einiges drauf und hinter den Songs steckt jede Menge Power. Dass sie mit um die 20 noch relativ jung sind, merkt man der Musik jedenfalls nicht an.
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10 von 10 Punkten

I-Fire - Vom Schatten Ins Licht

Was treibt eine neunköpfige Offbeat-Truppe auf die Bühne? Ganz einfach: die Jungs haben Bock auf Musik und wollen das auch der breiten Masse zeigen. Alle stehen sie auf Power-Mitmach-Reggae. Das ist eine explosive Mischung aus Reggae Riddims, Roots und modernem HipHop. Dies alles zusammengemischt ergibt einen heissen Mix, welcher unterstrichen durch deutsche Texte ins Ohr geht und zum Mittanzen und Mitsingen animiert. 2004 gegründet, spielte die Combo in kleinen Hamburger Clubs und so nach und nach folgten die ersten Gigs auf Festivals in ganz Deutschland. Seit dem Chiemsee Reggae Summer ist klar, dass ein Debütalbum an den Start muss. Bitteschön - hier ist "Vom Schatten ins Licht"!
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8 von 10 Punkten

Lunatic Age - August the Month of Misfortune

"August the month of misfortune" ist bereits das vierte Album der Ende der 90er gegründeten Band Lunatic Age aus Südfrankreich. Auch wenn Bandname und Albumtitel vermuten lassen, dass die Songs auf Englisch sind, ist dem nicht so, denn die Band singt in ihrer Heimatsprache: Französisch. Und genau daran musste ich mich ganz ehrlich erstmal gewöhnen. Der Klang der Sprache ist einfach total anders. Die Musik selbst ist abwechslungsreich von rockig bis ruhig, eine Mischung aus Hardrock, Hardcore, melodischem Rock und Punk. Der Gesang wechselt von cleanen Passagen zu Schreigesang, wobei die Stimme von Koach in den ruhigeren Parts teilweise schön rauchig-rauh klingt. Diese Teile gefallen mir auch wesentlich besser als die Schrei-Passagen, die eher ein wenig nervig sind. Das Intro besteht aus leisem Gewisper unterlegt mit Melodiefragmenten, Rauschen, Harfenklängen und einer Art Xylophon. An sich keine schlechter Einstieg, mir nur ein wenig zu lang.
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8 von 10 Punkten

No Shame - White Of Hope Turning Black

Das Gründungsjahr von "No Shame" war 1996 und zufällig erschien in diesem Jahr das wohl bedeutendste Punk'n'Roll Album der Neunziger: Social Distortions "White Light, White Heat, White Trash". Und angeblich geht die Gründung von No Shame direkt auf dieses Album zurück. Die Jungs aus Finnland haben sich dem Punkrock verschrieben, der ja in 99% der Fälle aus den klassischen drei Akkorden besteht. Aber bei No Shame läuft es etwas anders als bei anderen Punkbands
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10 von 10 Punkten

M.A.N - Peacenemy

Direkt das erste auch außerhalb Schwedens erhältliche Album von M.A.N ist ein richtiger Volltreffer. Nachdem das Debütalbum "Obey, Consume, Reject" (VÖ 28.03.07) nur in ihrem Heimatland erhältlich war, gibt es die am 14.03.08 erscheinende CD "Peacenemy" auch hierzulande zu kaufen. Zum Glück, kann ich da nur sagen, denn die Scheibe haut so richtig rein. Fans von Machine Head, In Flames, Fear Factory oder System of a Down dürften begeistert sein. Der powervolle Sound mit seinen treibenden abgehackten Rythmen, dem abwechselnd cleanen und schreiendem Gesang hat es wirklich in sich. Zudem sind einige exotische und besondere Instrumente des Gitarristen Robgus in die Songs mit eingebaut, z.B. spielt er auf einer 11-saitigen Gitarre! Das konnte ich zwar -im Gegensatz zu einigen anderen Instrumenten- nicht heraushören, möchte ich aber unbedingt einmal live erleben.
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9 von 10 Punkten

Fettes Brot - Strom und Drang

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei diesem Album erst nicht wusste was mich erwartet. Durch die Vorabsingle Bettina bekam man eigentlich den völlig falschen Eindruck von dem Album und ich bin wirklich froh, dass ich es nun komplett hören konnte. Ich persönlich finde, dass "Bettina" als Vorabsingle nicht wirklich geeignet war. Kein anderer Song auf dem Album ähnelt "Bettina".