Andrea Jaeckel-Dobschat

Andrea Jaeckel-Dobschat, geboren Ende der 70er in Saarbrücken und aktuell im Bereich Marketing, PR, Social Media und Website-Bau für Leo Skull tätig. Nach einer musikalischen Früherziehung begann sie im Alter von sechs Jahren Instrumente (Orgel, Keyboard und Gitarre) und Gesang zu lernen, trotzdem später Biologie studiert. Hat aber nicht geschadet, beruflich spielte bei ihr immer noch die Musik eine wichtige Rolle, wenn auch die Musik anderer. Sie schreibt und fotografiert seit 2002 für verschiedene On- und Offline-Musik-Magazine vor allem natürlich für ihr eigenes: venue mag. Auch für verschiedene Musiker, Bands und Labels hat sie gearbeitet, vor allem im Bereich Promotion, Fotos und bei allem, was mit “online” zu tun hat. Auch ein Buch entstand in diesem Rahmen: 2011 schrieb sie zusammen mit ihrem Mann die offizielle Band-Biographie für J.B.O. Eine Reihe von Booklets wurden mit ihren Fotos geschmückt und es gibt auch ein erstes Album, auf dem ihre Stimme zumindest mal im Background-Gesang dabei ist. Neben venue mag gehört ihre Herz neben J.B.O. auch der Band Steel Panther, für die sie den offiziellen Fanclub Fanthers.com leitet.

Salad Bowl – Akzeptanz statt Rassismus

Auf dem „Salad Bowl: Akzeptanz statt Rassismus“ Sampler sind 16 regionle Bands vertreten. Die „Aktion Musik / local heroes e.V.“ brachte diesen Sampler in einer Auflagenhöhe von 3000 Stück am 12.03.08 heraus. Was ist die Idee hinter dem Sampler? Der Ausdruck „Salad Bowl“ steht für das Zusammenleben vieler verschiedener Kulturen, wobei jede Kultur ihre eigene Identität behält. Bildlich gesehen ergeben die Kulturen zusammen einen bunt gemischten Salat, bei dem die verschiedenen Zutaten erkennbar bleiben, jede einzelne ihren eigenen einzigartigen Geschmack behalten kann – im Gegensatz zum „Melting Pot“. Das Ziel von „Salad Bowl“ ist es, der wachsenden Zahl von rechter Musik auf den Schulhöfen entgegen zu wirken und mit Hilfe von Musik für mehr Toleranz und Mitbestimmung einzutreten. In Umtauschaktionen kann man diesen Sampler gegen CDs mit rechter Musik tauschen. Neben den Konzerten dieser Reihe finden ausserdem noch Seminare zum Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, sowie Umtauschaktionen an Schulen statt.

Yuppie-Club – Pretty Brutal

Seit 1989 gibt es sie schon – die Band „Yuppie Club“ aus Nordrhein-Westfalen. Damals machten die heutigen Mitglieder von Yuppie-Club bereits regional sehr erfolgreichen Thrash-Metal. Zu der Zeit hießen sie aber noch „Popular-Beliefe“, was jedoch nicht lange so bleiben sollte. Nach dem Tod des ersten Gitarristen wurde die Band Popular-Beliefe in Dull umbenannt. 1992 kam es dann zum Bruch. Drei Mitglieder verließen Dull, um ihre berufliche Karriere weiter zu verfolgen. Während man sich also auf den Abschluss des Studiums und weitere Karriereschritte konzentrierte, produzierte Dull zwar noch ein Album, löste sich aber ein Jahr später auf. Und nun sind die drei Mitglieder wieder da. Seit einem Jahr ist man nun mit einem neuen Bassisten und dem Namen Yuppie-Club unterwegs.

Tapete – Die Ewigkeit des Vergänglichen

Tapete – ein Berliner Solokünstler, besser gesagt: Ein gestandener Rapper aus der Hauptstadt. Doch seine Musik ist anders als die vielen anderen Sachen auf dem deutschen HipHop-Markt. Tapete provoziert zwar, aber alles ohne zu diskriminieren und er schreibt Texte, die keine dominierenden Klischees bedienen. Seine Songs hat er alle in Eigenregie aufgenommen und produziert. Bei zwei Songs bekam er die Unterstützung von Moritz Kaulfers und Norman Garschke, die in Sachen Nachproduktion etwas nachgeholfen haben. Nach der Misere mit einem zu vorschnell unterschriebenen Künstlerexklusivvertrag, der ihn ein Jahr daran hinderte, seine Musik einem größeren Punlikum vorzustellen, folgten Radioauftritte und Interviews bei Radio FRITZ und eine Kooperation mit dooload.de.

Bad Machine – Surfin in the City

Bad Machine ist eine 4 köpfige Punk’n’Roll Combo aus Finnland. Seit dem Gründungsjahr 1999 hat sich schon eine beachtliche Konzertliste gebildet. So spielten „Bad Machine“ schon über 200 Konzerte in 14 verschiedenen Ländern in Europa und der U.S. Westküste. Die Bühne teilten sie sich schon mit Bands wie Radio Birdman, Adam West, Texas Terri Bomb, Puffball, ZEKE, Silver, Smut Peddlers, Peter Pan Speedrock, Ny-Rel X, Maryslim, V8Wankers, Roy Loney & The Longshots und vielen mehr. Das Debütalbum „Rip Your Heart“ erschien im Jahre 2002. 2005 erschien dann ihr zweites Studioalbum „Motörfreakout“. „Surfin‘ In The City“ ist demnach schon ihr drittes Album und wurde im Dezember 2007 aufgenommen. Nun heisst es: touren was das Zeug hält

The Go Set – A Journey For A Nation

Pünktlich zur digitalen Veröffentlichung des dritten Albums der Folk-Punker „The Go Set“ aus Melbourne besuchen die fünf Musiker erstmals Europa und werden dabei Station in England, Frankreich, Deutschland und Österreich machen. Die Vorgängeralben „Sing A Song For Revolution“ (2004) und „The Hungry Mile“ (2006) schlugen ein wie eine Bombe und nun holen Justin Keenan & Co. zum großen Live-Schlag aus, um so manche Beine zum Tanzen zu bringen.

Soundborne – Hallucinations

„Soundborne“ ist ein Projekt, welches aus etablierten norwegischen Musikern besteht. Ihr Debütalbum erschien im Frühling 2008 und bietet dem Hörer eine Reise durch die vielfältige Musiklandschaft. Der Name „Soundborne“ bedeutet „Getragen vom Ton/Laut“, in einer eher philosophischen Sichtweise. Musikalisch fließen in „Hallucinations“ Einflüsse von melodischem Rock, norwegischem Folk und sogar Jazz ein. Abgemischt wurde das Album von Daniel Bergstrand, der auch schon für In Flames, Soilwork, Meshuggah gearbeitet hat. „Hallucinations“ ist ein komplett instrumentales Album. Das Nachfolgeralbum soll allerdings mit Sänger Rick Holmen aufgenommen werden, der ab dann fest zur Band gehört. Über kommende Live-Shows wird auch schon geredet.

The Gogets – Narcotic Views Of Life

4 Jahre gibt es die Jungs aus dem Osten Österreichs nun schon. Und in der Zeit spielten sie mit ihrer Band „The Gogets“ schon mehr als 100 Konzerte in kleinen Clubs, aber auch als Support für Flogging Molly, ZSK und Red Lights Flash. Zwei EPs veröffentlichten sie selbst und ein Höhepunkt ihrer Bandlaufbahn war sicherlich die 3-wöchige Tour durch Süd-Ost-Asien und das Interview für den Rolling Stone.

Helangar – [kwin’tes sens] a spiritual amputation

„Helangar“ ist das Projekt der zwei Brüder Florian und Johannes Fuß aus Mannheim, die nach dem Ausstieg der restlichen Bandmitglieder nach zwei Alben ihr Projekt zusammen fortsetzen. Der Promotext zur CD „[kwin’tes sens] a spiritual amputation“ ist mir allerdings zu geschwollen kompliziert. Es geht wohl vor allem um die Wissenschaft, deren Erkenntnisse neben der „Nutzbarmachung und weiteren Unterwerfung der Natur auch zur vierten großen Demütigung des Menschen“ führen. Aaahja. Ich lasse das mal so stehen – zudem bin ich da anderer Meinung, aber das jetzt zu diskutieren würde zu weit führen.

Florian Horwath – Sleepyhead

Drei Jahre ist es nun schon her, dass Florian Horwath mit seinem Album „We Are All Gold“ ein erfolgreiches Debüt ablieferte. Neben einer eigenen Tour mit über 70 Konzerten in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz supportete er noch seinen musikalischen Seelenverwandten Beck. Mit seinem Nachfolgeralbum „Sleepyhead“ präsentiert er nun die Weiterentwicklung seiner bekannten Folk-Pop-Visionen.

Drowned In Dreams – Tragedy Of Empty Homes

„Drowned In Dreams“ aus Bayern spielen mit Hardcoreelementen angereicherten Metal. Die Fähigkeiten der Jungs liegen eindeutig im Metalbereich, aber ihre Herzen schlagen für den Hardcore. Sie wollen mit dieser EP dem Hardcore kein neues Herz geben, ihn neu definieren oder aus ihm einen neuen Stil erschaffen – aber sie sind ein Teil der Szene und ein Teil des Herzens. „Drowned In Dreams“ machen einfach das, was sie lieben. Gegründet wurde die Band 2004, aber es dauerte bis 2007, bis die perfekte Formation gefunden wurde, die fähig war, die Bühnen zu stürmen.

Booda – Booda

Booda ist eine 3-köpfige Band aus Deutschland. Ende 2007 gründete Gitarrist Björn Kauth eine neue Band: Booda. Zusammen mit Robert (Bass) und Mirko (Drums) spielt diese Band besten Riffrock. Nun ist ihr erstes Album fertig und in den Geschäften zu kaufen. Auch wenn bisher keine Tourdaten feststehen, werden die Jungs ganz sicher dieses Jahr noch ihre Musik live unters Volk bringen.

Versus You – This Is The Sinking

„Versus You“, der Name kommt mir doch igendwie bekannt vor. Nun fällts mir ein: Die Jungs steuerten schon einen Song auf dem Nightmare On Antstreet Sampler bei. Dort gingen sie leider ein wenig im „Einheitsbrei“ unter – das muss ich ehrlich zugeben. „Versus You“ sind 3 Jungs aus Luxemburg, die sich dem Indie-Rock verschrieben haben. Aber wieso Indie-Rock wenn die Vorbilder Größen wie Weezer oder gar Nirvana sind? Und das hört man immerhin deutlich aus der Musik heraus. Einigen wir uns darauf, dass die Jungs von „Versus You“ einfach soliden Rock oder von mir aus auch Grunge spielen.

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