Andrea Jaeckel-Dobschat

Andrea Jaeckel-Dobschat, geboren Ende der 70er in Saarbrücken und aktuell im Bereich Marketing, PR, Social Media und Website-Bau für Leo Skull tätig. Nach einer musikalischen Früherziehung begann sie im Alter von sechs Jahren Instrumente (Orgel, Keyboard und Gitarre) und Gesang zu lernen, trotzdem später Biologie studiert. Hat aber nicht geschadet, beruflich spielte bei ihr immer noch die Musik eine wichtige Rolle, wenn auch die Musik anderer. Sie schreibt und fotografiert seit 2002 für verschiedene On- und Offline-Musik-Magazine vor allem natürlich für ihr eigenes: venue mag. Auch für verschiedene Musiker, Bands und Labels hat sie gearbeitet, vor allem im Bereich Promotion, Fotos und bei allem, was mit “online” zu tun hat. Auch ein Buch entstand in diesem Rahmen: 2011 schrieb sie zusammen mit ihrem Mann die offizielle Band-Biographie für J.B.O. Eine Reihe von Booklets wurden mit ihren Fotos geschmückt und es gibt auch ein erstes Album, auf dem ihre Stimme zumindest mal im Background-Gesang dabei ist. Neben venue mag gehört ihre Herz neben J.B.O. auch der Band Steel Panther, für die sie den offiziellen Fanclub Fanthers.com leitet.

Sven Regener liest – „Der Kleine Bruder“

„Der Kleine Bruder“ ist der lang erwartete Mittelteil der bekannten Lehmann-Trilogie von Sven Regener. Mit den beiden erschienenen Bände „Neue Vahr“ (2004) und „Herr Lehmann“ (2001) gelangen dem Autor Sven Regener zwei sensationelle Erfolge. Das Hörbuch zum Mittelteil erschien im September 2008 parallel zum Buch und die auf 5000 Exemplare limitierte Erstauflage enthält die ungekürzte Autorenlesung. Gekürzt bietet das Hörbuch aber schon über 5 Stunden Unterhaltung. Regener versetzt den Hörer nach Berlin-Kreuzberg im November 1980 , als die Mauer noch Stand und in deren Schatten ein Paralleluniversum gedeiht – voll von Künstlern, Hausbesetzern, Kneipenbesitzer, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden und Verräterschweine sind vorhanden – nur eins fehlt: ein Mensch, der mal alles richtig durchdenkt. Diese Person verkörpert Frank Lehmann aus Bremen. Er fährt nach Berlin zu seinem großen Bruder Manni, nachdem seine WG vom Gesundheitsamt geschlossen wurde und das Zimmer bei seinen Eltern zum Fernseher reparieren benötigt wird. Aber Manni, der eigentlich Freddie genannt wird ist weg und nachdem Frank anstelle seines Bruders an einem kurzfristig anberaumten Krisenplenum teilnimmt erfährt er mehr über seinen berühmten Bruder, als er eigentlich wissen will. Aber das Leben kann wie eine Geisterbahn sein: Wenn alle eingestiegen sind und der Bügel unten ist, dann muss jeder alles bis zum Ende mitmachen oder durchmachen.

Ivory Night – Go Braves

Der Name „Ivory Night“ steht für ausdrucksstarken Gesang, packende Grooves und zweistimmige Gitarrenmelodien. 1997 durch Gitarrist und Sänger Patrick Fuchs gegründet, brachte die aus Kaiserslautern stammende Band im Juni 2007 schon ihr zweites Studioalbum mit dem Namen „Machine“ heraus, welches bei uns volle Punktzahl absahnte. In diesem Jahr unterschrieben Bassist Carsten und Sänger Patrick auch den Labeldeal mit ROSS THE BOSS, dem Manowar-Gründungsgitarristen. Ivory Night sind von nun an die offizielle Band von ROSS THE BOSS und veröffentlichten 2008 über AFM Records die neue CD „New Metal Leader“. Gleichzeitig erspielten sich „Ivory Night“ deutschlandweit neue Fans durch diverse Festivalauftritte und Clubkonzerte und arbeiten mit dem Pro A-Basketball-Team „Kaiserslautern-Braves“ zusammen. Der Song den die Band für dieses Team schrieb nennt sich „Go Braves“ und wird am 08.10.08 als Maxi veröffentlicht.

Cannon – Metal Style

Die Band „Cannon“ aus Hannover ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. 1986 wurde die Band gegründet und veröffentlichte 2 Jahre später ihr Debütalbum „Thunder And Lightning“, welches auch von großen namhafen Musikmagazinen gute Kritiken bekam. In den Jahren 1988 – 1994 absolvierten „Cannon“ zahlreiche Live-Auftritte und bekamen sogar einen Konzertmitschnitt von Tele 5 angeboten. Die Aufnahmen für das geplante zweite Album gestalteten sich aber schwieriger als man dachte: Im Aufnahmestudio wurde eingebrochen und u.a. die Aufnahmebänder mit den Songs gestohlen. Als Drummer Mats Toralf 1994 auch noch Band verliess, nahm das Schicksal seinen Lauf Nachdem man erfolglos nach einem neuen geeigneten Drummer suchte, verließ auch Sänger Mat Rein Jaehnke 1996 die Band und schließlich lösten sich „Cannon“ komplett auf.

Evan Freyer – Mistakes Included

Viel gibt es über „Evan Freyer“ noch nicht zu berichten. Als Frontmann von lokal angesehenen Bands wie „Five Degrees“ und „The Cheap Limousines“ sang er auf den Bühnen im Bergischen Land. In dieser Zeit sammelte er viele Erfahrungen. Auf seiner neuen Solo-CD mit dem Titel „Mistakes Included“ versucht er die vielen positiven Aspekte des Lebens einzufangen. Sein Markenzeichen sind eingängige Melodien im Pop-Bereich, welche auch ab und zu mit einer verzerrten Gitarre zu glänzen wissen. Sein erstes Album „A Perfect Point Of View“ wurde von ihm selbst vertrieben und konnte innerhalb kurzer Zeit über 100 mal verkauft werden. Sein zweites Werk „Mistakes Included“ werde ich mir heute vornehmen.

Fettes Brot: Ich lass dich nicht los

Nach „Erdbeben“ ist „Ich lass dich nicht los“ die nächste Singleauskopplung aus dem aktuellen Album „Strom und Drang“. Nach Falcos Tophit „Jeanny“ ist nun „Ich lass dich nicht los“ die „Mörderballade“ des 21. Jahrhunderts. Die Vorgängersingle „Erdbeben“ kam bei den Fans sehr gut an. So klickten ca. 1.700.000 das Video und machten es somit zum meistgeschauten Musikvideo des Frühsommers. Auf dieser dritten Single hört man nun große Teile der fantastischen Band, welche „Fettes Brot“ auf ihrer Tournee begleitete. Punk Chansonnier Pascal Finkenauer, Gitarrist Sven „Wah-Wah“ Waje, Bassist Arne Diedrichson, Trompeter Gunnar Kockjoy und Posaunist Sebastian Hoffmann waren im Studio dabei.

Blickfeld – Kein Liebeslied

Still wird es um die Band Blickfeld aus Braunschweig nie. Nach dem Release ihres Longplayers „Aus’m Stand“ im März 2008 bringen die Jungs am 26.09.08 ihre zweite Single auf den Markt. „Kein Liebeslied“ heisst das gute Stück und enthält 5 Songs: Den Titelsong „Kein Liebeslied“ in der gekürzten Radio-Version und der Album-Version, „Rockstar“, „Das Ziel“ und „Das ist Musik“. Dabei stellen diejenigen, die das Album schon besitzen fest, dass neben der Radio-Version von „Kein Liebeslied“ kein neuer Song auf der Single vertreten ist. So stellt die Single eher eine Schnupper-CD dar mit einem kleinen Querschnitt durch das musikalische Schaffen von Blickfeld. Man könnte sie auch einfach als mediengerechte Single bezeichnen. Man will die Jungs ja schließlich auch im Radio hören. Das eher sanfte „Kein Liebeslied“ entpuppt sich als massentaugliches Lied für Leute mit gebrochenem Herzen und frisch Verliebte und ist ein echter Kontrast zu den anderen eher wilden Songs, die man von den Jungs so gewohnt ist. Dass die Band Feuer im Hintern hat merkt man dann bei den restlichen Songs auf der CD, wobei „Das ist Musik“ immer noch mein Lieblingssong ist. 9/10 Punkte für die tolle „Schnuppersingle“ gibt’s von mir.

Mini Moustache – La Vie En Disco

Ich gebe zu, dass ich erst nicht wusste, wie ich die Band einschätzen soll, die mich vom CD-Cover anschaut – posierend vor dem Pariser „Arque de Triomphe“. Aber nachdem ich den Satz „Isch bin ein Orgasme von Konsert und mach dir dein Üft bewege“ las wusste ich, dass die Jungs mit sehr viel Ironie und Eigenhumor an die Sache gehen. Und wer sie schon einmal live gesehen hat, der stellt schnell fest, dass der Satz nicht nur einfach so dahergesagt wurde. Frankreich – das ist das Land der Romantik und der Liebe und aus dem Grund packen „Mini Moustache“ eine große Portion Unterhaltung, Sex und das französische Lebensgefühl in ihre Musik. Von der regionalen Szene werden sie gehypt. Sie sind zu individuell für den Mainstream, aber auch zu ansteckend für den Underground. Ihre Musik ist Porno pur: Discobeats mit funkigen Rhythmen und frechen, manchmal unter die Gürtellinie gehenden Texten sind ihr Markenzeichen. Und dabei sprechen „Mini Moustache“ ein Publikum an, welches sich selbst auch nicht zu ernst nehmen darf. Die nötige Portion Humor sollte hier jeder mitbringen. Beim Radio Regenbogen Talent Award 2008 gewannen sie jedenfalls den Preis für das beste Debütalbum und wer weiss was noch so folgt. Vor einem Jahr verdienten sich die selbsternannten „Könige der Diskothek“ ihre Baguettes unter anderem noch als Kartenabreisser am Eiffelturm und jetzt treffen sie sich regelmässig mit Jamiroquai, Prince und Kiss zur abendlichen Partie Boule im „Jardin de Tuileries“. Sagen sie jedenfalls…ich nehme mal an mit einem Augenzwinkern…

Dominoe – The Story Is Far From Told

Die meisten guten Hardrock Bands kommen erfahrungsgemäß aus Deutschland. So auch die sechsköpfige Combo „Dominoe“. Sie wurde 1987 in München von Sänger Jörg Sieber und dem Gitarristen Robert Papst unter dem Namen „Max“ gegründet. Kurz danach wurde die Band in „Dominoe“ umbenannt weil es einfach authentischer und einprägsamer klang. Anfang 1988 landeten „Dominoe“ mit dem Song „Here I Am“ einen Tophit, welcher von einem Autohersteller in einem Werbespot eingesetzt wurde. Nach diesem Erfolg ging die Band erstmal auf Tournee und reiste in mehrere europäische Länder, um die Bühnen zu rocken. Insgesamt brachten „Dominoe“ bis 2002 drei Alben heraus, doch „The Key“ und „No Silence… No Lambs“ erreichten nie den Erfolg des Debütalbums „Keep In Touch“. Im Frühjahr 2008 machten sich Jörg Papst und Robert Sieber wieder ans Werk und nahmen das neue Album „The Story Is Far From Told“ auf. Dieses wurde von TV Auftritten begleitet und promoted.

Jimmy Barnes – Out In The Blue

Jimmy Barnes, der als australische Vorzeige Rock/Blues Röhre oder „The Working Class Man“ bezeichnet wird kommt wieder auf Deutschland Tour und wird über die Bühnen fegen. Trotz drei Jahrzehnten Rock’n’Roll kommt noch keine Müdigkeit auf. Als Frontmann der legendären Band „Cold Chisel“ feierte er weltweit große Erfolge. Nach deren Trennung in den 80er Jahren versuchte er sein Glück solo. Damit der geneigte Konzertbesucher auch vor den Konzerten etwas zum Hören hat, erscheint nun die limitierte Edition seines Albums „Out In The Blue“. Dieses Album nahm er innerhalb einer Rekordzeit von 8 Tagen mit Produzent Nash Chambers auf – ob eine schnelle Aufnahmezeit nun von Vorteil ist sei mal dahingestellt. Erfahrungsgemäß leidet bei solchen Turbo-Aufnahmen oft die Qualitöt der Musik. Die CD entstand während der Genesungszeit nach seiner Herz-OP und wenn man schonmal über sein Leben nachdenkt, dann kann man diese Gedanken auch mit der passenden Musik auf eine CD bannen. Ein schöner Hintergrund eigentlich…

Kind Of Girl – Lonely In A Modern Way

„Kind Of Girl“ kommen aus dem dänischen Kopenhagen und bringen am 26.09.08 mit ihrem Debütalbum „Lonely In A Modern Way“ erfrischenden und anspruchsvollen Pop-Rock mit synth-pop Einschlägen und hübschen Melodien nach Deutschland. Nach über 2 Millionen Plays auf last.fm und Einsätzen bei mehr als 200 Radiostationen aus ganz Europa beehrt uns der sympathische Vierer auch bald in Deutschland. Nach 2.2 Millionen Downloads wurde die Downloadmöglichkeit auf last.fm nun geschlossen.

Kassette – Wir dürfen alles

Vor etwa drei Jahren wurde die Band „Kassette – die Magnetband“ geboren. Und zu der Zeit war das Medium schon kurz vorm Aussterben – genug Grund also, der Kassette ein kleines Denkmal zu setzen. Die Jungs kommen aus Köln Ehrenfeld, haben sich dem Alternative-Rock verschrieben und die Debüt-EP ist der Auftakt zur im November anstehenden Tour mit den „Fotos“.

The Trews – No Time For Later

Das Modern-Rock Quartett (wie die Band von der namhaften Plattenfirma „vermarktet“ wird) wurde 1998 von Sänger und Gitarrist Colin MacDonald, seinem Bruder Gitarrist John-Angus MacDonald und dem Bassist Jack Syperek in Antigonish, Nova Scotia Canada gegründet. Sie waren bekannt als „One Eyed Trouser“ und später einfach nur noch „Trouser“. Unter diesem Namen brachten sie eine EP heraus. Ein Schlagzeuger nach dem anderen kam und ging bevor Sean Dalton an Bord kam. Sie zogen nach Ontario um und nannten sich ab sofort „The Trews“. 2003 veröffentlichte die Band das Debütalbum „House of Ill Fame“.

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