Dark Sky – Empty Faces

Dark Sky wurde in den frĂźhen 80er Jahren als eine Schulband in der Nähe von Rottweil gegrĂźndet. Finanzielle Probleme mit ihrer Plattenfirma machten den Release ihres DebĂźtalbums während den späten 80ern unmĂśglich. Nach ein paar Änderungen im Line-Up kehrten „Dark Sky“ Ende der 90er wieder zurĂźck und unterzeichneten einen Vertrag mit einem Malaysischen Label. Das offizielle DebĂźtalbum „Believe It“ brachte der Band 1998 einen riesigen Erfolg in SĂźdostasien. 2000 kam der Erfolg auch in Europa. 2005 und 2006 konzentrierte man sich auf das Spielen von Gigs und die Band fing an, die Songs fĂźr das neue Album vorzuproduzieren. Hier war es wieder Markus Teske von „Vanden Plas“, der „Empty Faces“ die nĂśtige Power verlieh. Februar 2008 waren schließlich alle Songs im Kasten.

Soul Doctor – That’s Live!

Nach der erfolgreichen VerĂśffentlichung ihres letzten und zugleich vierten Studioalbums „Blood Runs Cold“ war nun fĂźr die Berliner die Zeit gekommen, ihr erstes Live-Album zu verĂśffentlichen. Die 13 Live-Aufnahmen auf der CD stammen aus den Jahren 2005 bis 2007 und ziehen sich quer durch alle vier VerĂśffentlichungen. In Europa wird das Live-Album „That’s Live“ als limitierter, exklusiver Doppel-CD Pack verĂśffentlicht und während CD 1 die Live-Aufnahmen enthält, bietet die 2. CD Songs aus den Archiven der Band. Als besonderes Schmankerl liegt ein nummerierter Tour-Pass bei, der Teil eines Gewinnspiels ist, bei dem die Fans eine von der Band signierte original Epiphone Akustikgitarre gewinnen kĂśnnen.

Shadow Minds – Extend The Line

Die „Shadow-Minds“ sind ein Elektro-Trio aus dem hohen Norden, das 2003 gegrĂźndet wurde. Die Musik bewegt sich zwischen treibender EBM und melancholischem und zugleich melodischem Synthie-Pop. Dass vor allem die Melodien bei den „Shadow-Minds“ im Vordergrund stehen, merkt man hier sofort. Ihr erstes Album „Simply Different“ nahmen die Jungs 2005 in kompletter Eigenproduktion auf und auch das erste Video zum Song „Seelenschmerz“ erschien in diesem Jahr. Sänger Charly stieß zum Trio, als der ehemalige Sänger Mike im Sommer 2006 aus privaten grĂźnden die Band verließ. Charlys markanter Gesang lässt den Sound noch lebendiger wirken.

Indiana Jones – The Kingdom Of The Crystal Skull

Neben dem „Raiders March“, den jeder kennen sollte und muss, sind auf der Platte noch andere hĂśrenswerte StĂźcke. Der Titeltrack ist schon der alt Bekannte, wurde aber mit ein paar neuen Sounds aufgepeppt und besticht durch eine absolut wuchtige Produktion, damit der Sound auch schĂśn kräftig aus den Boxen knallt. Bei den anderen Songs scheiden sich die Geister: Einerseits bekommt man den altbekannten „John Williams“ Stil dargeboten, bei dem in bekannte Themen ein paar neuere Elemente wie z.B. FlĂśten eingebaut wurden – andererseits wirken die Songs sehr eintĂśnig und langatmig. Ab und zu kommt wieder ein Song mit dem gewohnten Pepp, aber so wirklich Ăźberzeugen kann das nicht. Ich persĂśnlich war nicht im Kinofilm und kann die einzelnen StĂźcke folglich keiner Filmszene zuordnen. Dadurch hĂśre ich den Soundtrack natĂźrlich anders als die Kinobesucher. Wer sich den Film angesehen hat kann prima die einzelnen Filmszenen im Kopf revue passieren lassen während er die StĂźcke hĂśrt. Ich muss leider sagen, dass mir der Soundtrack etwas zu langweilig erscheint ohne Kopfkino. Was aber nicht heisst, dass hier musikalisch nicht viel geboten wird. Wie auch schon bei Star Wars wird hier bombastisch aufgefahren und es wird einem ein absolut tolles HĂśrerlebnis geboten. Ob man sich den Soundtrack kaufen mĂśchte, sollte man entscheiden wenn man den Film gesehen hat. 7/10 Punkte.

Dear Wolf – The Falldownstandup

Die Krefelder Band „Dear Wolf“ ist kein unbeschriebenes Blatt. In den 90er Jahre gehĂśrte die Band zu den angesagtesten Alternative-Rockbands Deutschlands. Gut, das mag an mir vorbeigegangen sein oder ich habe eindeutig die falsche Musik gehĂśrt damals. Jedenfalls verĂśffentlichten die Jungs vier Alben, tourten u.a. mit „The Cross“ und ihre Videos „Summertrain“ und „Lost“ liefen bei MTV und VIVA rauf und runter. 10 Jahre nach ihrem letzten Album erscheint nun das fĂźnfte Studioalbum „The Falldownstandup“. Dieses Album ist „ein Statement, ein Bekenntnis zur unverfälschten alternativen Rockmusik, wie es deutlicher nicht sein kann“ – sagt zumindest die Presseinfo.

Polution – Overheated

Die Band „Polution“ wurde 1997 gegrĂźndet und spielt seit 2005 in der heutigen Besetzung. Mit Schokolade hat die Schweizer Band allerdings nichts am Hut, aber dafĂźr wird dem HĂśrer straighter Rock’n’Roll geboten. Und wie bei vielen Bands zählt ein Sieg bei einem Emergenza Bandcontest zu ihren Erfolgen. Im Jahre 2006 räumten „Polution“ den 3. Platz ab. Und auch mit den Coverversionen war es anfangs bei „Polution“ genauso wie bei vielen anderen Bands: Man konzentrierte sich erst auf bekannte StĂźcke von „AC/DC“, „Metallica“ und „MotĂśrhead“, mischte aber später immer mehr Eigenkompositionen unter das Repertoire. Und diese darf man nun auf dem Album „Overheated“ bewundern.

Thomas Hahn – Thomas Hahn

Der KĂślner Thomas Hahn, Jahrgang 85, Musikstudent mit Hauptfach Jazz- und Popgesang, schmeißt nach seiner Solosingle „Auf dem Weg“ sein erstes Album „Thomas Hahn“ auf den Markt. Und schon beim ReinhĂśren wird deutlich: Der Mann kann wunderbar singen, das musikalische GerĂźst spielt in der ersten Liga, aber: Die thematische Abwechslung bleibt auf der Strecke.

E-Quad – No Smoke

Die holländische Band oder besser gesagt das Projekt „E-Quad“ wurde von Eric van der Westen gegrĂźndet. Dieser lud Hans Timmermans und Olivier Nijs ein, bei dem Projekt mit zu machen. Nachdem diese Formation einige Jahre lang in ihrem Studio Dance-Musik produzierte, lockte irgendwann doch die BĂźhne. Immer den Gedanken im Hinterkopf eine Live-Band zu schaffen, suchten die GrĂźnder nun nach weiteren Musikern. Sie fanden die Sängerin und Rapperin Leonie Muller, Saxophon Spieler Guido Nijs und den Schlagzeuger Marzj. All diese Musiker spielten vor „E-Quad“ professionell in anderen Bands. Um den Live-Charakter der Band noch etwas zu vergrößern, nahmen sie im Rahmen ihrer SĂźdafrika-Tour noch berĂźhmte SĂźdafrikanische Horn-Spieler mit auf die BĂźhne. Aber das ist noch nicht alles. So nahmen „E-Quad“ an einigen sehr speziellen Second Life Aktionen teil. Sie waren die erste Band, deren Gig virtuell und live gezeigt wurde. Hinter den Avataren der Second Life BĂźhne zeigte eine Leinwand live Material der aktuellen Band.

Interview – Sandhy Sondoro

Nach Stefan Raabs Casting-Show „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ schaffte es ein junger Musiker, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen – auch wenn er leider nach der vierten Finalshow ausscheiden musste. Die Rede ist von der Frohnatur Sandhy Sondoro, der uns passend zum Release seines aktuellen Albums „Why Don’t We“ ein paar Fragen zu seiner Musik und seinem Leben beantwortet hat.

Interview – Repulsed

Zu Besuch im Proberaum von Repulsed in VĂślklingen. Es hätte der Taxifahrerin auch gereicht, wenn wir gesagt hätten „Zu Repulsed“, diese Umstände mit der Adresse waren gar nicht nĂśtig. Aber dazu hätte sie vorher was sagen mĂźssen, so in der Art „Ich weiss wo die Proberäume folgender Bands wohnen…“. Der Proberaum ist in einem alten Industriegebäude und ist ziemlich genau so ausgestattet, wie die meisten Band-Proberäume: viele Instrumente, Poster und ein paar Musiker.

Interview – No Shame

Nach der gemeinsamen Tour mit „The Go Set“ und dem Release ihres neuen Albums „White Of Hope Turning Black“ fanden die Jungs von No Shame ein wenig Zeit, um uns einige Fragen Ăźber Social Distortion, die Tour, Punkrock und eine Menge andere Dinge zu beantworten.

Interview – M.A.N.

Cathrin hatte die Gelegenheit, den Jungs von M.A.N ein paar Fragen zu ihrem neuen Album “Peacenemy”, der Band und Live-Terminen zu stellen. Das aktuelle Album der Schweden erschien am 14.03.08 in Deutschland und was die Jungs dazu zu sagen haben, sowie einige andere interessante Informationen könnt Ihr nun im Interview nachlesen.