Andrea Jaeckel-Dobschat

Andrea Jaeckel-Dobschat, geboren Ende der 70er in Saarbrücken und aktuell im Bereich Marketing, PR, Social Media und Website-Bau für Leo Skull tätig. Nach einer musikalischen Früherziehung begann sie im Alter von sechs Jahren Instrumente (Orgel, Keyboard und Gitarre) und Gesang zu lernen, trotzdem später Biologie studiert. Hat aber nicht geschadet, beruflich spielte bei ihr immer noch die Musik eine wichtige Rolle, wenn auch die Musik anderer. Sie schreibt und fotografiert seit 2002 für verschiedene On- und Offline-Musik-Magazine vor allem natürlich für ihr eigenes: venue mag. Auch für verschiedene Musiker, Bands und Labels hat sie gearbeitet, vor allem im Bereich Promotion, Fotos und bei allem, was mit “online” zu tun hat. Auch ein Buch entstand in diesem Rahmen: 2011 schrieb sie zusammen mit ihrem Mann die offizielle Band-Biographie für J.B.O. Eine Reihe von Booklets wurden mit ihren Fotos geschmückt und es gibt auch ein erstes Album, auf dem ihre Stimme zumindest mal im Background-Gesang dabei ist. Neben venue mag gehört ihre Herz neben J.B.O. auch der Band Steel Panther, für die sie den offiziellen Fanclub Fanthers.com leitet.

Soul Doctor – That’s Live!

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung ihres letzten und zugleich vierten Studioalbums „Blood Runs Cold“ war nun für die Berliner die Zeit gekommen, ihr erstes Live-Album zu veröffentlichen. Die 13 Live-Aufnahmen auf der CD stammen aus den Jahren 2005 bis 2007 und ziehen sich quer durch alle vier Veröffentlichungen. In Europa wird das Live-Album „That’s Live“ als limitierter, exklusiver Doppel-CD Pack veröffentlicht und während CD 1 die Live-Aufnahmen enthält, bietet die 2. CD Songs aus den Archiven der Band. Als besonderes Schmankerl liegt ein nummerierter Tour-Pass bei, der Teil eines Gewinnspiels ist, bei dem die Fans eine von der Band signierte original Epiphone Akustikgitarre gewinnen können.

Shadow Minds – Extend The Line

Die „Shadow-Minds“ sind ein Elektro-Trio aus dem hohen Norden, das 2003 gegründet wurde. Die Musik bewegt sich zwischen treibender EBM und melancholischem und zugleich melodischem Synthie-Pop. Dass vor allem die Melodien bei den „Shadow-Minds“ im Vordergrund stehen, merkt man hier sofort. Ihr erstes Album „Simply Different“ nahmen die Jungs 2005 in kompletter Eigenproduktion auf und auch das erste Video zum Song „Seelenschmerz“ erschien in diesem Jahr. Sänger Charly stieß zum Trio, als der ehemalige Sänger Mike im Sommer 2006 aus privaten gründen die Band verließ. Charlys markanter Gesang lässt den Sound noch lebendiger wirken.

Indiana Jones – The Kingdom Of The Crystal Skull

Neben dem „Raiders March“, den jeder kennen sollte und muss, sind auf der Platte noch andere hörenswerte Stücke. Der Titeltrack ist schon der alt Bekannte, wurde aber mit ein paar neuen Sounds aufgepeppt und besticht durch eine absolut wuchtige Produktion, damit der Sound auch schön kräftig aus den Boxen knallt. Bei den anderen Songs scheiden sich die Geister: Einerseits bekommt man den altbekannten „John Williams“ Stil dargeboten, bei dem in bekannte Themen ein paar neuere Elemente wie z.B. Flöten eingebaut wurden – andererseits wirken die Songs sehr eintönig und langatmig. Ab und zu kommt wieder ein Song mit dem gewohnten Pepp, aber so wirklich überzeugen kann das nicht. Ich persönlich war nicht im Kinofilm und kann die einzelnen Stücke folglich keiner Filmszene zuordnen. Dadurch höre ich den Soundtrack natürlich anders als die Kinobesucher. Wer sich den Film angesehen hat kann prima die einzelnen Filmszenen im Kopf revue passieren lassen während er die Stücke hört. Ich muss leider sagen, dass mir der Soundtrack etwas zu langweilig erscheint ohne Kopfkino. Was aber nicht heisst, dass hier musikalisch nicht viel geboten wird. Wie auch schon bei Star Wars wird hier bombastisch aufgefahren und es wird einem ein absolut tolles Hörerlebnis geboten. Ob man sich den Soundtrack kaufen möchte, sollte man entscheiden wenn man den Film gesehen hat. 7/10 Punkte.

Dear Wolf – The Falldownstandup

Die Krefelder Band „Dear Wolf“ ist kein unbeschriebenes Blatt. In den 90er Jahre gehörte die Band zu den angesagtesten Alternative-Rockbands Deutschlands. Gut, das mag an mir vorbeigegangen sein oder ich habe eindeutig die falsche Musik gehört damals. Jedenfalls veröffentlichten die Jungs vier Alben, tourten u.a. mit „The Cross“ und ihre Videos „Summertrain“ und „Lost“ liefen bei MTV und VIVA rauf und runter. 10 Jahre nach ihrem letzten Album erscheint nun das fünfte Studioalbum „The Falldownstandup“. Dieses Album ist „ein Statement, ein Bekenntnis zur unverfälschten alternativen Rockmusik, wie es deutlicher nicht sein kann“ – sagt zumindest die Presseinfo.

Polution – Overheated

Die Band „Polution“ wurde 1997 gegründet und spielt seit 2005 in der heutigen Besetzung. Mit Schokolade hat die Schweizer Band allerdings nichts am Hut, aber dafür wird dem Hörer straighter Rock’n’Roll geboten. Und wie bei vielen Bands zählt ein Sieg bei einem Emergenza Bandcontest zu ihren Erfolgen. Im Jahre 2006 räumten „Polution“ den 3. Platz ab. Und auch mit den Coverversionen war es anfangs bei „Polution“ genauso wie bei vielen anderen Bands: Man konzentrierte sich erst auf bekannte Stücke von „AC/DC“, „Metallica“ und „Motörhead“, mischte aber später immer mehr Eigenkompositionen unter das Repertoire. Und diese darf man nun auf dem Album „Overheated“ bewundern.

E-Quad – No Smoke

Die holländische Band oder besser gesagt das Projekt „E-Quad“ wurde von Eric van der Westen gegründet. Dieser lud Hans Timmermans und Olivier Nijs ein, bei dem Projekt mit zu machen. Nachdem diese Formation einige Jahre lang in ihrem Studio Dance-Musik produzierte, lockte irgendwann doch die Bühne. Immer den Gedanken im Hinterkopf eine Live-Band zu schaffen, suchten die Gründer nun nach weiteren Musikern. Sie fanden die Sängerin und Rapperin Leonie Muller, Saxophon Spieler Guido Nijs und den Schlagzeuger Marzj. All diese Musiker spielten vor „E-Quad“ professionell in anderen Bands. Um den Live-Charakter der Band noch etwas zu vergrößern, nahmen sie im Rahmen ihrer Südafrika-Tour noch berühmte Südafrikanische Horn-Spieler mit auf die Bühne. Aber das ist noch nicht alles. So nahmen „E-Quad“ an einigen sehr speziellen Second Life Aktionen teil. Sie waren die erste Band, deren Gig virtuell und live gezeigt wurde. Hinter den Avataren der Second Life Bühne zeigte eine Leinwand live Material der aktuellen Band.

Interview – Sandhy Sondoro

Nach Stefan Raabs Casting-Show „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ schaffte es ein junger Musiker, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen – auch wenn er leider nach der vierten Finalshow ausscheiden musste. Die Rede ist von der Frohnatur Sandhy Sondoro, der uns passend zum Release seines aktuellen Albums „Why Don’t We“ ein paar Fragen zu seiner Musik und seinem Leben beantwortet hat.

Interview – No Shame

Nach der gemeinsamen Tour mit „The Go Set“ und dem Release ihres neuen Albums „White Of Hope Turning Black“ fanden die Jungs von No Shame ein wenig Zeit, um uns einige Fragen über Social Distortion, die Tour, Punkrock und eine Menge andere Dinge zu beantworten.

Interview – Catharina Boutari

Andrea (venue): Schreibst Du die Songs und die Texte alleine oder bekommst Du Unterstützung von anderen?

Catharina: Die Texte schreibe ich ganz alleine. Mir ist das unheimlich wichtig. Die Songs schreibe ich manchmal alleine, meistens jedoch bringe ich ein „Layout“, eine grobe Fassung, mit in den Proberaum und wir arbeiten den Titel zusammen aus. „Halt Mich Wach“ ist sogar komplett zu viert entstanden. Mal sehen was die Zukunft noch bringt. Ich werde aber wohl immer die Hauptgeberin der Songs bleiben. Die Jungs mögen meinen Stil und keiner hat Probleme damit.

Code Red – The Art Of Trinity

Also eins vorweg: Wer bei dieser Scheibe behauptet, man könne sie ohne Probleme in eine musikalische Schublade stecken, der hat sich „The Art Of Trinity“ nicht richtig angehört oder geht zu leichtfertig mit diesem Schubladen-Denken um. Die Band „Code Red“ besteht aus fünf Jungs aus Pegnitz (Oberfranken) und spielten in dieser Besetzung schon mehr als 100 Shows.

Gypsy Rose – Another World

Na was haben wir denn da? Schöner melodischer Hardrock aus Schweden, wie man ihn in den 80er Jahren gerne gehört hat – und natürlich hat diese Musikrichtung auch heute noch genügend Anhänger. Beim Hören der Scheibe fallen mir spontan Bands wie die alten Iron Maiden, Axel Rudi Pell, Gotthard, Bon Jovi oder auch Rainbow ein. Und irgendwie war ich schon fast enttäuscht, dass ich keine einzige Langhaar-Matte mit Dauerwellen auf den Köpfen der Bandmitglieder gesehen habe, als ich deren Homepage besuchte. „Gypsy Rose“ steht also für 80er Jahre Hardrock in einem zeitgemäßen Gewand. Manchmal kommen mir die Keyboards ein bisschen zu viel durch und wirken mit ihrem „Geklimper“ stellenweise störend, aber das wird mit den kräftigen und vollen Gitarrenriffs wieder gutgemacht. Die starke Stimme von David Reece verleiht dem Ganzen noch einen „Accept“ bzw. „Bangaloire Choire“ – Touch. Eindeutig ein Lichtblick in der Sparte des melodischen 80er Jahre Hardrocks. Einen Punkt Abzug gibt’s dennoch, da mir das Album durchweg etwas zu glatt vorkommt. Ein paar Ecken und Kanten hätten nichts geschadet

Sunrise Tribe – Tribehauseffekt

Seit der Bandgründung 2004 war es für die drei Sänger Gregor, Manu, Johannes und die vier Instrumentalisten Phil, Ozzy, Schuko und Max klar: „Sunrise Tribe“ wird sich von einem Kollektiv zu einer offbeatverliebten Familie entwickeln. Man machte es sich zur Aufgabe, den englischen und deutschen Texten idealen Nährboden zu verschaffen. Dieser musikalische Boden besteht aus einem Mix von Reggae, Hip-Hop, Dancehall und Funk, wobei der Reggae natürlich an erster Stelle steht. Nach zahlreichen Auftritten in den Jahren 2006 und 2007 auf Festivals wie dem Chiemsee-Reggae-Summer, dem Ruhr Reggae und dem Rototom Sunsplash präsentieren Sunrise Tribe aus dem Süden Bayerns nun ihr Debütalbum „Tribehauseffekt“. Das Album soll vor allem auch die Ohren all derer zum Glühen bringen, denen bisher der Genuss eines Liveauftritts der powergeladenen Formation verwehrt blieb.

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