I-Fire – Vom Schatten Ins Licht

Was treibt eine neunkĂśpfige Offbeat-Truppe auf die BĂźhne? Ganz einfach: die Jungs haben Bock auf Musik und wollen das auch der breiten Masse zeigen. Alle stehen sie auf Power-Mitmach-Reggae. Das ist eine explosive Mischung aus Reggae Riddims, Roots und modernem HipHop. Dies alles zusammengemischt ergibt einen heissen Mix, welcher unterstrichen durch deutsche Texte ins Ohr geht und zum Mittanzen und Mitsingen animiert. 2004 gegrĂźndet, spielte die Combo in kleinen Hamburger Clubs und so nach und nach folgten die ersten Gigs auf Festivals in ganz Deutschland. Seit dem Chiemsee Reggae Summer ist klar, dass ein DebĂźtalbum an den Start muss. BitteschĂśn – hier ist „Vom Schatten ins Licht“!

Lunatic Age – August the Month of Misfortune

„August the month of misfortune“ ist bereits das vierte Album der Ende der 90er gegrĂźndeten Band Lunatic Age aus SĂźdfrankreich. Auch wenn Bandname und Albumtitel vermuten lassen, dass die Songs auf Englisch sind, ist dem nicht so, denn die Band singt in ihrer Heimatsprache: FranzĂśsisch. Und genau daran musste ich mich ganz ehrlich erstmal gewĂśhnen. Der Klang der Sprache ist einfach total anders. Die Musik selbst ist abwechslungsreich von rockig bis ruhig, eine Mischung aus Hardrock, Hardcore, melodischem Rock und Punk. Der Gesang wechselt von cleanen Passagen zu Schreigesang, wobei die Stimme von Koach in den ruhigeren Parts teilweise schĂśn rauchig-rauh klingt. Diese Teile gefallen mir auch wesentlich besser als die Schrei-Passagen, die eher ein wenig nervig sind. Das Intro besteht aus leisem Gewisper unterlegt mit Melodiefragmenten, Rauschen, Harfenklängen und einer Art Xylophon. An sich keine schlechter Einstieg, mir nur ein wenig zu lang.

No Shame – White Of Hope Turning Black

Das GrĂźndungsjahr von „No Shame“ war 1996 und zufällig erschien in diesem Jahr das wohl bedeutendste Punk’n’Roll Album der Neunziger: Social Distortions „White Light, White Heat, White Trash“. Und angeblich geht die GrĂźndung von No Shame direkt auf dieses Album zurĂźck. Die Jungs aus Finnland haben sich dem Punkrock verschrieben, der ja in 99% der Fälle aus den klassischen drei Akkorden besteht. Aber bei No Shame läuft es etwas anders als bei anderen Punkbands

M.A.N – Peacenemy

Direkt das erste auch außerhalb Schwedens erhältliche Album von M.A.N ist ein richtiger Volltreffer. Nachdem das DebĂźtalbum „Obey, Consume, Reject“ (VÖ 28.03.07) nur in ihrem Heimatland erhältlich war, gibt es die am 14.03.08 erscheinende CD „Peacenemy“ auch hierzulande zu kaufen. Zum GlĂźck, kann ich da nur sagen, denn die Scheibe haut so richtig rein. Fans von Machine Head, In Flames, Fear Factory oder System of a Down dĂźrften begeistert sein. Der powervolle Sound mit seinen treibenden abgehackten Rythmen, dem abwechselnd cleanen und schreiendem Gesang hat es wirklich in sich. Zudem sind einige exotische und besondere Instrumente des Gitarristen Robgus in die Songs mit eingebaut, z.B. spielt er auf einer 11-saitigen Gitarre! Das konnte ich zwar -im Gegensatz zu einigen anderen Instrumenten- nicht heraushĂśren, mĂśchte ich aber unbedingt einmal live erleben.

Fettes Brot – Strom und Drang

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei diesem Album erst nicht wusste was mich erwartet. Durch die Vorabsingle Bettina bekam man eigentlich den vĂśllig falschen Eindruck von dem Album und ich bin wirklich froh, dass ich es nun komplett hĂśren konnte. Ich persĂśnlich finde, dass „Bettina“ als Vorabsingle nicht wirklich geeignet war. Kein anderer Song auf dem Album ähnelt „Bettina“.

Nur noch knapp 2 Monate bis zum Rock Hard Festival 2008

Bald ist es wieder soweit, nur noch knapp 2 Monate und dann Ăśffnet das Rock Hard Festival bereits zum sechsten Mal seine Pforten. Vom 09.-11.05.08 darf wieder im Amphitheater Gelsenkirchen gerockt werden, was das Zeug hält. Bisher sind schon 17 Bands fĂźr das Line-Up bestätigt und wir kĂśnnen gespannt sein, welche Überraschungen uns noch erwarten. […]

10 Rue d‘ la Madeleine – Sur Les Murs

Dass die Band Humor besitzt zeigt allein schon die selbstironische Biografie der schrägen Rock/Metal Band „10 Rue d‘ le Madeleine“. Dort heisst es nämlich „GegrĂźndet in aller Heimlichkeit im Jahre 1871“. In Texas und Japan schon Nummer 1 und nun wollen sie laut Bandinfo mit ihren inakzeptablen Mitteln auch die Top 40 knacken. Mit ihrem DebĂźt haben sie in ihrem Heimatland Frankreich fĂźr großes Aufsehen gesorgt. Die Musik ist in den Rock und Metal-Bereich einzugliedern und die Texte bestechen durch ihren Humor, ihre Ironie und Sozialkritik. Live geben 10 Rue alles und wie man in diversen Filmchen sieht, geht dabei auch einiges zu Bruch. Bereits 2007 beehrten sie Deutschland mit 2 Dutzend Konzerten und mittlerweile fĂźllen sie größere Säle. Eine Tour 2008 ist fest geplant und somit kann der heisseste Act Frankreichs die Deutschen Konzertsäle erobern. Der Release des Albums wird begleitet von einer großen Werbekampagne auf iMusic1 TV, bundesweit mit Ăźber 140 TV Spots. Ein Videoclip fĂźr MTV, VIVA, iMusic1 TV und Hit24 ist auch schon gedreht – fraglich ist nur, ob diese ihn auch senden werden. Denn 10 Rue sind nicht Mainstream und somit werden sie es warscheinlich ziemlich schwer haben in den Medien.

Peach ftl – Addiction

In Frankreich gehören sie schon zu den Großen. Nach der Bandgründung 1997 gewannen sie schon mehrere Rockwettbewerbe in Frankreich. Zeitgleich wurden sie von der Gruppe Catburry beauftragt, den Soundtrack für ihre nächste Werbekampagne für Malabar zu produzieren. Diese lief über ein Jahr fortlaufend in den nationalen Sendern. Mit mehr als 250 Konzerten tourten die Jungs durch Frankreich und französischsprachige Länder und ernteten gute Kritiken bei den Medien und den Fans.
Nach der ersten Clubtour durch deutsche Landen beenden Peach ftl nach zwei Monaten Arbeit in Paris die Aufnahmen des Albums „Addiction“. Während den Aufnahmen an ihrem zweiten Album wird „Addiction“ in Deutschland verĂśffentlicht. Auch hier wird wieder kräftig die Werbetrommel gerĂźhrt. Und zwar mit Hilfe von 142 TV Spots bei iMusic1 TV.

Blickfeld – Aus’m Stand

Blickfeld – das sind vier Jungs aus Braunschweig, die schon immer mal zusammen Musik machen wollten. Diese Band ist kein zusammengecastetes Projekt, sondern ein absolutes Freundschaftsding, eine echte Band. Vier Jahre nach ihrer BandgrĂźndung im Jahre 2003 waren sie Supportband fĂźr die fränkischen BlĂśdelbarden J.B.O. und am 15. März kommt nun ihr Longplayer „Aus’m Stand“ heraus. Bei der J.B.O. Tour konnten sie Live zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Die Jungs betreten die BĂźhne und spielen ein Konzert, was man eher als eine fette Party bezeichnen kann. Hier werden keine Pseudo-StarallĂźren aufgefahren, hier will keiner der Band im Mittelpunkt stehen. Die Vier ziehen ihr Ding durch und machen Musik, die einfach nur Spaß macht und nicht weh tut.

Slick’s Kitchen – 04.03.2008 – KĂśln

Nach KĂśln fahre ich ja eigentlich nur ungerne zu Konzerten, weil man hinterher – je nachdem, wie lange das geht- nicht mehr da wegkommt (als Bahnfahrer ist man da ja sehr abhängig). Aber das Hard Rock CafĂŠ ist nur ca. 10min zu Fuß vom KĂślner Hauptbahnhof entfernt, also gut zu erreichen. Bisher war ich noch […]