InfiNight – Sea Of Knowledge

aktisch vor meiner Haustür wohnt: in Saarbrücken.

Gegründet wurde „InfiNight“ im Frühjahr 2001 von Sänger Martin Klein, Gitarrist Marco Grewenig, und Bassist Kai Schmidt. Bald schon stießen Dominique Raber, ebenfalls Gitarre, und Hendrik Reimann am Schlagzeug hinzu. In den Anfängen wurden wie bei vielen anderen Bands in ihrer Anfangszeit Coverversionen bekannter Bands (z.B. „Master of Puppets“ von Metallica) gespielt. Da Coverversionen auf Dauer auch langweilig werden können beschloss die Band Eigenkompositionen einzuspielen.

Alex Amsterdam – Lonely streets and empty lanes

Alex Amsterdam, Sänger und Songwriter aus Düsseldorf und 26 Jahre alt hat seinen Lebensweg gefunden: „Einmal im Leben kommt für jeden der Punkt an dem man weiss, wo man hin will. Und ich weiss es jetzt!“ So schnappte Alex seine Gitarre und machte sich solo auf den Weg. Er sammelte bereits als Songwriter, Gitarrist und Leadsänger der Alternative-Band „Queen Mom“ fleißig Bühnenerfahrung.

AKANOID – Cocktail Pop

Nach zwei Auskopplungen (On Air Again & Usual Freak) aus dem vorliegenden Album „Cocktail Pop“ kam am 20.04.07 endlich der Longplayer heraus mit 13 Songs und einem Video „On Air Again“. Vom ersten bis zum Letzten Song erlebt man die riesige musikalische Bandbreite und der Abwechslungsreichtum der beiden Masterminds Hilton und Uwe.

Erasure – Light At The End Of The World

Erasure? Die gibt’s noch? Das Letzte was ich von den beiden Jungs gehört habe war 1994 die Single „Always“. Nun zogen sich Vince Clarke, Andy Bell und Produzent Gareth Jones (Depeche Mode, Wire, Clinic, Nick Cave and the Bad Seeds) im letzten Herbst sechs Wochen lang in ein abgelegenes Cottage zurück wo sie sich auf die Aufnahme ihrer neuen CD „Light At The End Of The World“ konzentrieren konnten. Am 18. Mai erscheint der Silberling bei EMI Music. Die Entstehung von „Light At The End Of The World“ ging ausgesprochen diszipliniert vonstatten und begann via Internet. Clarke und Bell tauschten ihre Ideen per E-Mail aus, trafen sich bei zwei Songwriting-Sessions in Maine und alles endete damit, dass Bell im Studio seine Texte schrieb und überarbeitete, während die Tracks täglich von Clarke und Jones zusammengebastelt wurden. Dennoch blieb der Songwriting-Prozess, der ihnen bereits über dreißig Top 40-Singles und elf Top 20-Alben beschert hatte auch bei diesem Album unverändert. Vince Clarke erklärt: „Wenn es an die Aufnahmen zu jedem unserer bisherigen Alben ging, setzten Andy und ich uns mit einem Mikrokassettenrekorder in einem Raum zusammen. Wenn wir diesen Raum betraten, gab es noch keine Melodien, gar nichts, und das war das Erstaunliche daran. Ich spielte Gitarre oder Klavier – eine Akkordfolge, die mir interessant erschien. Und Andy sang eine Melodie zu dieser Akkordfolge. So ging es dann etwa vier Akkorde oder acht Takte lang weiter. Darauf folgte meistens eine melodische Idee mit einem Akkordwechsel, noch ein kurzes Stück, und dann die nächste Akkordfolge. Es gab vier oder fünf solcher Teile, die wir auf dem Recorder aufnahmen. Danach hörten wir uns alles noch einmal an, suchten uns die Teile aus, die uns für den Refrain gefielen und setzten sie zusammen.“

Senzoo Lab-Project – Could You Do Me A Favour?

Mit Emo wurde in den letzten Jahren eine neue Musikrichtung betitelt, die Punk auf die Popschiene setzt und ihn für jeden zugänglich gemacht hat – sogar das eine oder andere Gastspiel in den Musikcharts konnte damit verzeichnen werden. Seither hat sich die eine oder andere Band – die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich – daran versucht, aber auch bei Emo machen sich Nebenwirkungen über kurz oder lang bemerkbar, und so ist aus dem Trend mittlerweile ein ziemlich vorhersehbares Genre geworden, in dem nur noch selten innovative Akzente gesetzt werden – und daran konnte auch die saarländische Band Stupid nichts ändern.

Destruction – 11.05.07- Turock in Essen

Eigentlich ist Thrash-Metal ja nicht ganz meine Musikrichtung, aber wenn so eine Kult-Band wie Destruction schon mal in der Nähe spielt, und dann noch die einzige Headliner-Show in diesem Jahr, kann man ja schon mal über seinen Schatten springen und sich das ganze trotzdem mal anschauen- und hören. Vor allem, bei dem Preis: 13,- VVK […]

Geld et Nelt – Bass Uff

Wie steht so schön in der Presseinfo: „Hugo Ball trifft Kurt Dehn? Dadaismus trifft Weinfestpoesie? Easy Listening auf Pfälzisch? Kunst oder Wahnsinn? Charts oder Nische?“
Hinter „Geld et Nelt“ stecken 2 Personen, die alle Instrumente und Gesänge bedienen bzw. erzeugen. Das was Mundstuhl und Badesalz mit ihrem hessischen Dialekt weitergebracht hat versuchen Geld et Nelt anscheinend nun mit ihrem pfälzischen Dialekt. Neben den 21 Titeln ist noch ein Video auf der CD vertreten.

Days Of Fate – Traffic

Es gibt schon einige gute deutsche Electro Bands auf die man richtig stolz sein kann. Eine davon ist „Day Of Fate“ aus Dresden, um die es die letzten 3 Jahre sehr ruhig geworden ist. Nun melden sich die Jungs mit dem Longplayer „Traffic“ zurück – was für eine Rückkehr! Wie auch schon bei den letzten Alben werden elektrische und Synthiepop Elemente mit rockigen Riffs gemixt und mit einer gehörigen Portion Beats versehen. Die Band „Absurd Minds“ durfte auch ihre Spuren auf „Traffic“ hinterlassen. So steuerte deren Sänger Stefan Großmann nicht nur die Cover- und Bookletgestaltung bei, sondern bringt seine Gesangstimme im Duett mit Torsten K. bei „Rising Again“ ein.

Steakknife – Parallel Universe of the Dead

„Parallel Universe of the Dead“ ist nun schon das vierte Studioalbum der Saarländer um Lee Hollis, welcher mit den Bands „Spermbirds“ und „2Bad“ schon Musikgeschichte geschrieben hat. Durch seine Bücher und Spoken Words Performances stieg sein Bekanntheitsgrad immer weiter. Seine Texte sind düster und abgründig und bieten jede Menge Morbides und Abnormes mit einem Schuss schwarzem Humor. Back to the Roots der Band Steakknife gings nach der Rückkehr von Gitarrist L. Demon und das hört man auch deutlich heraus. „Parallel Universe of The Dead“ erscheint nun nach 7 jähriger Wartezeit, da Frontmann Lee Hollis nebenbei noch mit den Spermbirds tourt – man kann sich ja schließlich nicht zerreissen.

Within Temptation – The Heart Of Everything

Please Mind The Gap …
Von Nightwish hört man im Moment nicht so viel und von Lacuna Coil nicht das was man gewohnt war – also Vorhang auf, Bühne frei, Verstärker an für Within Temptation, die sich somit der Aufmerksamkeit des gesamten Genres sicher sein können. Aber Vorsicht: Eine Freikarte auf den Gipfel des Gothic-Metals ist das bei Weitem noch nicht.

Mondo Guzzi – Little Beast

Und wieder eine Band, die fast vor meiner Haustür ihre Heimat hat: Mondo Guzzi aus Mannheim. Alle Bandmitglieder durchliefen unabhängig voneinander seit Ende der 80er Jahre eine ähnliche musikalische Entwicklung – sie spielten in diversen Punk- und Hardcore Bands. Mit Mondo Guzzi nehmen sie nun den Fuß ein wenig vom Gaspedal und verschrieben sich dem guten alten Rock’n’Roll so wie man ihn z.B. von Motörhead, Gluecifer, Black Sabbath oder auch von Black Flag kennt. Nichts wirklich Neues, aber der gute alte Rock’n’Roll komt eben immer noch gut an bei jung und alt. Textlich nehmen sie kein Blatt vor den Mund und singen von Sexberatung bis hin zum amerikanischen Präsidenten. Mit dem Song „43 calls 41“ haben sie sich schon mal Einreiseverbot in Amerika eingehandelt – leider mussten sie deswegen ihre US-Tour absagen. Dumm gelaufen…