Reviews

Iron Maiden – Dance of Death

Lange haben die Fans von Iron Maiden auf den Nachfolger zu „Brave New World“ gewartet und hier ist er: „Dance of Death“ heißt das Werk. Es scheint so, als ob alles was Iron Maiden anfassen super wird, seitdem Bruce Dickinson und Adrian Smith wieder dabei sind. Erst die sehr gute „Brave New World“, dann das geniale Live-Album „Rock in Rio“ und nun „Dance of Death“.
„Dance of Death“ ist ein typisches Iron Maiden-Album.
Iron Maiden entäuschen auf gar keinen Fall. Auch wenn es natürlich an die Großtaten der 80er nicht heranreicht, ist es einfach gelungen und rund um ein hervorragendes Werk.

Kelly Osbourne – Shut Up

Ozzys kleine widerspenstige Tochter versucht sich musikalisch und bringt ein Album auf den Markt – diese Nachricht lies Musikkenner, solche die es zu sein glauben und die, die es noch werden wollen sich reihenweise die Hand vor die Stirn schlagen und vielfach sollen kurz vor den ersten Schockzuständen auch noch die Worte: Tut das den wirklich Not? vernommen worden sein.

Guano Apes – Walking On A Thin Line

Das neue Album der Guano Apes hat lange auf sich warten lassen – als eigentlicher Release Termin war Sommer 2002 angesetzt, letztlich hatten sich die Arbeiten an der neuen Scheibe aber bis ins neue Jahr gezogen, so dass man sie erst im Februar 2003 in die Läden bringen konnte. Als Vorab-Single mit gelungenem Video kam der Album-Opener „You can’t stop me“ zum Zug – dem folgten die „Pretty in Scarlett“ und „Quietly“ als Single-Auskopplungen.

Crowfish – Requiem for a Broken Heart

Anfangs war ich ja schon ein wenig skeptisch – Crowfish eine bulgarische Punkband – was für ein Sound sollte mich da erwarten. Schon nach den ersten Klängen war ich erstaunt und begeistert zugleich. Aus den Boxen meiner Anlage schallte und unvergleichbarer, spritziger und ehrlicher Sound einer sehr jungen und motivierten Band. Die Stilrichtung lässt sich nur schwer mit anderen bekannten Bands vergleichen. Musikalisch belegt Crowfisch wohl die Nische zwischen Emo-Core, College-Rock und Punk.

The Bangles – Doll Revolution

Die Bangles sind wohl eine der bekanntesten „Girlie-Bands“ der Welt, haben mit Songs wie „Manic monday“, „Be with you“ oder „Walk like an Egyptian“ Evergreens von Weltformat geschrieben – und wer hat in seiner Jugend nicht gerne mal zu „Eternal Flame“ rumgeknutscht?
Nachdem Susanne Hoff 1989 das Ende der Bangles verkündete haben sich die vier Mädels jetzt fast 14 Jahre später wieder zusammen ins Tonstudio getraut um der Welt zu beweisen, dass sie keinesfalls nur noch für Hausmütterchen-Musik zu haben sind.

Wir sind Helden – Die Reklamation

Sie sind die musikalischen Aufsteiger der letzten Monate, eine Band, die nicht in zweitklassigen Fernsehshows zusammengecasted wurde sondern sich ganz schlicht auf einem Pop-Workshop kennengelernt hat. Damit bilden sie in zur Zeit wohl eine gewisse Ausnahme.
Vor einigen Monaten brachten sie als, dem Großteil der Hörer, unbekannte Band mit ihrer ersten Single „Guten Tag“ einen Song in die Charts, der die Kritiker hellhörig werden ließ, nachdem diese über der anscheinend ewig gleichen Konservenmusik schon scheinbar die Motivation verloren hatten. Nachdem „Guten Tag“ und der Ohrwurm „Müssen nur wollen“ von den Radiostation publik gemacht wurden, lag es jetzt am ersten Album der Berliner, die Vorschusslorbeeren zu rechtfertigen.

The Rasmus – Dead Letters

Die vier Musiker schaffen mir ihrem bereits vierten Album „Dead Letters“ und der dazugehörigen Vorab-Single „In the Shadows“ endlich auch den Durchbruch in Mitteleuropa, nachdem sie in ihrer Heimat Finnland und im ganzen Skandinavischen Raum, sowie im Baltikum schon alles erreicht hatten, was man dort als Musiker erreichen kann. Neben zahlreichen Gold und Platin-Platten nennen sie auch mehrere Emmas (die finnische Form des Grammys) ihr eigen.

Rockgranaten – You Are Here To Listen

Als ich den Namen „Rockgranaten“ zum ersten Mal hörte wusste ich nicht so recht was ich mir darunter vorzustellen habe. Englischspachiger Geigen-Rock mit Einflüssen von Punk und Wave bis hin zu Country und Pop – so kann man den Musikstil beschreiben. Vor allem die Geige macht die Musik der Rockgranaten so besonders und verleiht den Songs einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert.

Götz Widmann – Drogen

Götz Widmann befindet sich seit einiger Zeit auf Dauertournee und hat sich entschlossen, das Beste aus zwei Jahren Live-Auftritten als CD zusammenzustellen. Früher noch bei der Band Joint Venture, ist er nach dem Tod seines Freundes Kleinti jetzt Solo unterwegs. Mit „Drogen“ bringt er eine Live-Scheibe zu seinem Soloalbum „Götz Widmann“ heraus.

Christina Stürmer – Freier Fall

Auch Österreich hatte seine Version von „Deutschland sucht den Superstar“, jedoch hieß es hier zu Lande „Starmania“ und gewöhnungsbedürftige Ausreißer wie Daniel Küblböck sind uns zum Glück erspart geblieben – bzw. nur bei den „Leider Nein“-Kandidaten kurz aufgetaucht. Christina Stürmer wurde lange Zeit als Favoritin auf den Sieg gehandelt, musste sich am Schluss aber mit dem zweiten Platz begnügen – an ihr sieht man aber ganz deutlich, auch die Zweiten können Sieger sein. – Während Michael Tschuggnal als Starmania-Sieger automatisch zu Peter Wolff nach LA fliegen durfte um dort die Arbeit fürs erste Album aufzunehmen, hat der Starproduzent darauf bestanden auch Christl für Aufnahmen nach Los Angeles zu holen.

Roxy Music – Live

Roxy Music ist eine Musikformation die, trotz Unterbrechungen, eigentlich seit den frühen 70ern präsent ist – sie wurde 1971 von Ferry, Mackay und Brian Eno gegründet und hat eine ganze Latte von Nummer 1 Hits und Alben zu verzeichnen. 1983 trennte man sich auf dem scheinbaren Höhepunkt der Karriere und dennoch landete wenige Jahre späte ein Best Of Album der Band an der Spitze der Charts und hielt sich dort mehrere Wochen.

Eat The Gun – Kingsize

Also überzeugt haben mich die vier Rocker aus Münster mit ihrer aktuellen EP allemal. Selten bekommt man bei einer EP eine so gute Produktion zu hören – das war das Erste, was mir spontan auffiel als ich den Silberling in meinen CD-Player steckte. Tja, was erwartet Euch auf dieser CD? Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Ehrlicher, handgemachter Rock. Und das hört man auch sofort heraus. Stilistisch bewegen sich die Jungs zwischen Mötley Crue, L.A. Guns und den Guns N‘ Roses.

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