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8 von 10 Punkten

Fires of Babylon - Fires of Babylon

Einige werden sich sicher beim Line-Up der Band "Fires of Babylon" fragen "hey, die Namen habe ich doch schon mal gehört??". Und das kann durchaus sein, denn alle Bandmitglieder können schon auf so einige Erfolge und musikalische Erfahrung bei diversen bekannten Bands (Lou St.Paul-Winters Bane; Rob Rock-Impellitteri; Kelly Conlon-Death; Robert Falzano-Shatter Massiah/Annihilator) zurückblicken. Zustande gekommen ist diese Zusammenarbeit durch die Bitte von Metal Heaven an Lou St.Paul, eine Band zu finden, um ein Album im Stil des 80er Jahre US-Metals zu schreiben. Und genau das ist es dann auch geworden. Keine besonderen Experimente, sondern Altbewährtes, mit ein bisschen modernerem Sound. Hier wird weder Musikgeschichte geschrieben, noch ein neuer Stil entwickelt, die Musiker machen einfach ihr Ding. Wobei es teilweise eine vollkommen andere Metalrichtung ist, als sie in ihren (früheren) Bands gespielt haben. Aber vielleicht macht ja auch genau das den Reiz aus. Die Musik ist stark bestimmt von Rob Rocks Gesang, seine markante Stimme beeinflusst die Musik sehr stark. Doch auch alle anderen können zeigen, was sie drauf haben und es dürfen natürlich die typischen Gitarrensoli nicht fehlen, die von Lou gemeistert werden. Allerdings finde ich den Gesang teilweise zu dominant, vielleicht hätte eine zweite Gitarre noch mehr Power gebracht, oder aber der Gesang hätte im Verhältnis ein wenig leiser eingespielt werden können. Die Gitarren mit ihren rockigen Riffs regen wirklich zum Haare schütteln an, allerdings finde ich, dass der Gesang das ganze ein wenig bremst. Rob Rocks Soloalben sind im Gegensatz dazu heller, nicht so düster. Wer seine Stimme mag, dem wird das Album sicher gefallen, mir ist genau das typische Vibrato in seiner Stimme teilweise ein wenig zu viel des Guten. Die Stücke, bzw. Passagen der Songs, bei denen er nicht so singt, gefallen mir viel besser. Wobei durchaus immer Power dahinter steckt.
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8 von 10 Punkten

Savage Crow - Way of the Cross

Die Nürnberger Band Savage Crow wurde 2006 von Ivi gegründet und seit April 2007 ist das aktuelle Line-Up komplett. Im Herbst 2007 war es dann bereits soweit: die Power-Metaller stehen bei STF-Records unter Vertrag.
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8 von 10 Punkten

Tenside - Mental Satisfaction

Nach dem Debütalbum "My Personal War" aus dem Jahr 2007 kommt nun die nächste CD von Tenside in die Läden. "Mental Satisfaction" erscheint am 28.03.08 und läßt jede Menge harter Musik erwarten. Die 4 Jungs aus Dießen heizen so richtig ein. Wer auf Grunzgesang und richtig harte Riffs steht, der sollte sich die Scheibe auf jeden Fall zu Gemüte führen. Da ich eigentlich nicht soo der Fan dieser Musikrichtung bin (sind sie zu hart, bist Du zu schwach.. ich zähle mich zu den Schwachen ;)), war es ein klein wenig anstrengend, die ganze CD durchgehend zu hören. Musikalisch haben die Jungs aber auf jeden Fall einiges drauf und hinter den Songs steckt jede Menge Power. Dass sie mit um die 20 noch relativ jung sind, merkt man der Musik jedenfalls nicht an.
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8 von 10 Punkten

Lunatic Age - August the Month of Misfortune

"August the month of misfortune" ist bereits das vierte Album der Ende der 90er gegründeten Band Lunatic Age aus Südfrankreich. Auch wenn Bandname und Albumtitel vermuten lassen, dass die Songs auf Englisch sind, ist dem nicht so, denn die Band singt in ihrer Heimatsprache: Französisch. Und genau daran musste ich mich ganz ehrlich erstmal gewöhnen. Der Klang der Sprache ist einfach total anders. Die Musik selbst ist abwechslungsreich von rockig bis ruhig, eine Mischung aus Hardrock, Hardcore, melodischem Rock und Punk. Der Gesang wechselt von cleanen Passagen zu Schreigesang, wobei die Stimme von Koach in den ruhigeren Parts teilweise schön rauchig-rauh klingt. Diese Teile gefallen mir auch wesentlich besser als die Schrei-Passagen, die eher ein wenig nervig sind. Das Intro besteht aus leisem Gewisper unterlegt mit Melodiefragmenten, Rauschen, Harfenklängen und einer Art Xylophon. An sich keine schlechter Einstieg, mir nur ein wenig zu lang.