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7 von 10 Punkten

Guilty Guitars - In Need Of Now

Ähnlich wie auf den beiden vorangegangenen Alben kreisen die Texte der Hamburger Jungs um die Themen Einsamkeit und Zweisamkeit, Introspektive und Wahrnehmung der Aussenwelt - hierbei wird alles jedoch unter einem zeitlichen Aspekt betrachtet. Im Titeltrack heisst es nicht umsonst: "Tonight we're here to have some beer, pass some time". Einfach mal eine gute Zeit haben…
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9 von 10 Punkten

Theocracy - Mirror Of Souls

"Theocracy" kommen aus Athens, Ga./USA, spielen aber eher europäischen, melodischen Metal. Man könnte auch glatt meinen, die Band käme aus Schweden. Große Chöre, epische Arrangements und progressive Elemente werden miteinander verknüpft. Der Kopf der Band ist Sänger und Gitarrist Matt Smith, der auf dem Debütalbum aus dem Jahr 2003 alle Instrumente selbst einspielte. Kurz nach der Veröffentlichung des Albums stießen Shawn Benson und Jonathan Hinds zur Band "Theocracy". Es folgten lokale Live-Shows und das ProgPower USA Showcase. Einige Jahre später ist nun das aktuelle Album "Mirror Of Souls" am Start und erscheint beim schwedischen Label Ulterium Records in Zusammenarbeit mit Metal Heaven. Das Herzstück des Albums ist der knapp 23 minütige Titelsong. Das Cover Artwork der CD stammt von Robert Wilson und das Booklet von Felipe Machado Franco, der auch schon für Iced Earth, At Vance und Ayreon tätig war. Matt Smith mischte das Album in den Theocracized Studios und für das Mastering war Mikka Jussila (Nightwish, Children of Bodom, Stratovarius) zuständig. Entstanden ist ein rundes, episches Paket für alle Fans des melodischen und progressiven Metals.
Adieu OK! - Adieu OK!
8 von 10 Punkten

Adieu OK! - Adieu OK!

Adieu OK! sind eindeutig eine Band, die die Möglichkeiten der neuen Medien ausnutzen: ein Hauptaugenmerk liegt auf der Verbreitung ihrer Musik über das Internet, z.B. über ihre Myspace-Seite, die bereits über 175.000 Aufrufe und mehr als 90.000 Plays ihrer Songs verzeichnen kann. Da ist es verwunderlich, dass der Link der Homepage, welche auf der CD angegeben ist, ins Nichts führt. Sehr schade, denn ich hatte mir dort noch ein paar mehr Informationen über die Band erhofft. Doch auch so spricht ihre Musik für sich. Sie selber bezeichnen sich als einen Mix aus Robert Smith und Cindy Lauper, beeinflusst von New Model Army, Nintendo, Capitan Future und viel E-Gitarre. Doch um mit The Cure verglichen zu werden, ist die Musik einfach viel zu punkig und zügig: Adieu OK! legen bei fast allen Ihrer Songs gut los und langsam gibt es kaum. Die Musik ist ein Mix aus sehr vielen verschiedenen Richtungen und Stilelementen, so ist zwar Pop-Punk vorherrschend, allerdings gemischt mit Metalcore, Alternative Rock, Synthie-Pop und Emocore. Für jeden also etwas dabei, allerdings manchmal vielleicht ein wenig zu viel des Guten.
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10 von 10 Punkten

Popa Chubby (with Galea) - Vicious Country

Der New Yorker Musiker Popa Chubby ist eine der absoluten Koryphäen des zeitgenössischen Blues und seine Musik versprüht so viel Herzblut, dass man einfach begeistert sein muss. Geboren wurde er 1960 als "Ted Horowitz" in der Bronx. Seine Eltern besaßen einen Süßigkeitenladen an der Ecke der 181st Street und Arthur Avenue. Seine frühesten Erinnerungen an die Juke-Box, die die Soul und R&B Hits der frühen 60er Jahre spielte, prägten ihn. Er setzte sich schon als Sechsjähriger ans Drum-Kit. Doch in den Siebzigern verfiel er dem Blues, der ihn bis heute nicht mehr losgelassen hat. Popa Chubbys Stil ist im Laufe der Jahre zu einer Verschmelzung von unterschiedlichen Einflüssen gewachsen. Sein "New York City Blues" bedient sich Elementen aus HipHop, Punk, Classic Rock und R'n'B. Das Album "Vicious Country" erscheint am 24.11.08 und ist eine erneute Erweiterung seines musikalischen Horizonts: Eine Reise durch das 50er- und 60er-Jahre Country- und Rockabilly-Feeling und ein Tribut an das berühmte Sun-Label.
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Interview - DoNotDream

Cathrin hatte die Möglichkeit, sich mit der Dark-Melodic-Rock Band DoNotDream aus Oldenburg vor ihrem Auftritt auf der Reflection:Dark Bühne des Essen Original 2008 ein wenig zu unterhalten. Die 8 Musiker aus dem Norden waren zu ihrem zweiten Auftritt in diesem Jahr im Ruhrgebiet und hatten sich auch schon einige Fans mitgebracht.
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Interview - Matze Kugler (Seelensprache)

Der Gitarrist Matze Kugler kommt aus dem bayerischen Bindlach, wurde 1985 geboren und sein erstes gelerntes Instrument war das Akkordeon. Mit 15 Jahren bekam er Unterricht auf der Konzertgitarre an der Alexander-von-Humboldt-Realschule in Bayreuth. Das Spielen auf der E-Gitarre brachte er sich selbst bei und ab 2006 studierte er an der NMA Offenbach. Er bekam Unterricht von Größen wie "Tim Gebel" und "Björn Müller" und seit 2006 gibt Matze nun selbst als Privatlehrer Unterricht für Konzert-, A- und E- Gitarre. Sein Soloalbum "Seelensprache" erscheint nun im Herbst diesen Jahres und anlässlich dieser Veröffentlichung habe ich Matze ein paar Fragen gestellt.
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7 von 10 Punkten

Projekt Chaos II - Greatest Hits

Bei "Projekt Chaos" entwickelte sich alles genau so chaotisch, wie der Name vermuten lässt. Eigentlich nur als Projekt zur Untermalung einer Kunstausstellung angegangen, entwickelte sich das "Projekt Chaos Version II" in kurzer Zeit zur fest etablierten Band, die angefangen bei Hauspartys schnell auch in Clubs und in immer größerem Umfeld spielte. Auch auf Festivals mit mehr als 4.000 Besuchern stand die Truppe schon auf der Bühne. Nach mehreren gewonnenen Bandwettbewerben veröffentlichten sie nun das lang ersehnte erste Album mit dem bescheidenen Titel "Greatest Hits", was wohl eher mit Humor zu nehmen ist. Das Besondere ist, dass alle sechs Musiker aus unterschiedlichen Genres stammen und jeder seine Einflüsse mit einbringen konnte. Rock, Ska, Funk, Country, Reggae, Soul Ragga-/Dancehall-mäßiger Sprechgesang werden vermischt und bilden einen "Crossover"-Stil.
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5 von 10 Punkten

N!RGeNDWo - Bleib Bei Mir

10 Jahre gibt es die Band "N!RGeNDWo" schon. Gegründet wurde sie 1998 von Des Copeland und Chad Bossé und nach ca. 300 Konzerten veröffentlichten die Jungs ihr Album "Bleib Bei Mir". Die Cover-Gestaltung ihres Erstlings lässt auf jeden Fall Raum für zukünftige Verbesserungen. Auf Cover sieht man den an "P!NK" erinnernden Schriftzug des Bandnamens und drei Jungs. Mitten im Unwetter und im Gewitterhimmel sieht man die grellen Blitze zucken. Holzfällerhemd, Grungelook und wenn man Des Copland einen Piratenhut aufsetzt, dann geht er auch locker als Jack Sparrow durch. Dass er den Herrn Sparrow gut findet, sieht man auch schon an seiner eigenen MySpace Seite. Alles Äusserlichkeiten, die aber mit der Musik nichts zu tun haben. Mich persönlich hätte das Cover aber nicht zu einem Kauf animieren können.