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7 von 10 Punkten

Montys Loco - Farewell Mr. Happy

"Montys Loco" ist ein Duo aus Schweden, das in seiner Heimat schon eine Menge positive Kritiken eingesammelt hat. Presse und Fernsehsender stehen total auf die zwei Damen, deren Musik sich irgendwie zwischen Björk und Patti Smith ansiedeln lässt. Und genau da zieht sich in mir alles zusammen. Wie auch bei Björk wird das Grundgerüst des Popsongs, welches vor allem durch die kräftigen Stimmen gebildet wird, mit vielen musikalischen Elementen und Farben aufgefrischt. "Farewell Mr. Happy" ist schon das vierte Album, das eindeutig im Alternative-Pop-Bereich anzusiedeln ist.
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10 von 10 Punkten

Feinkost - Alles Was Ihr wollt

Feinkost: das ist Musik, die nicht jedes Klischee bedient, welches man heute überall findet. Das sagt die Presseinfo über die Jungs, die sich 2005 beim renommierten Hamburger Popkurs getroffen hatten, um bei Peter Weihe, Jane Comerford und Edith Jeske das musikalische Handwerk auf und auszubauen. Ob dem wirklich so ist, werde ich jetzt mal antesten und höre mir die EP "Alles Was Ihr Wollt" an. Frontmann der Band "Feinkost" ist Texter und Gelegenheitsgitarrist Julian Sengelmann. Der Musiker und Schauspieler ist mit der Bühne und der Musik verbunden, seit er laufen kann. Ab und zu ist er auch mal im Kino oder im TV zu sehen - so z.B. ab Herbst in einer Hauptrolle der ARD in der Serie "Türkisch für Anfänger". Nach über 100 Shows, zwei eigenen Deutschlandtourneen, drei EPs, der Aufnahme in den Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg, der Veröffentlichung auf dem Sampler "Gestatten, wir kommen aus Hamburg", dem Support für Silbermond und der VW Soundfoundation Artistroster 2008/09 kann man deutlich erkennen, dass es richtig vorwärts geht bei "Feinkost".
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10 von 10 Punkten

J.B.O. - Live Sex

Nach langen Bitten und Betteln haben sich die JBO's erweichen lassen, und ihren treuen Fans das heiß ersehnte Live Album beschert. Seit dem 01.10.01 ist die Scheibe in den Plattenläden erhältlich. Neben den Krachern der SEX SEX SEX wie z.B. "Ich sag J.B.O." und "Ich möcht so gerne Metal hör'n" sind auf der Scheibe noch die Hits wie "Ein Fest", "Verteidiger des Blödsinns" und natürlich unser aller Lieblingssong "Ein guter Tag zum Sterben" (und dieser sogar doppelt) enthalten. Kurzum ist auf der CD so gut wie jeder Song enthalten der nun mal zu der Setlist eines J.B.O. Konzerts gehört. Wer noch nicht in den Genuss eines Live Auftrittes gekommen ist bekommt durch dieses Live-Album einen kleinen Eindruck was so auf einem Konzert ab geht.
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9 von 10 Punkten

Anna Leong - Terrorarium

"Anna Leong" ist eine Independent-Band aus Schweden - genauer gesagt aus der Stadt Umea. Gegründet wurde "Anna Leong" im Jahre 2003 und schon damals machte die Truppe mit ihrer Single "Fever" auf sich aufmerksam. Das folgende Debütalbum "After The Forest Fire" sorgte für Schlagzeilen und am 25.04.2008 wurde das aktuelle Album "Terrorarium" in Schweden veröffentlicht.
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Interview - Rob Rock (DRIVER)

Nach der Reunion der Band DRIVER um Metal-Sänger Rob Rock bekamen die Jungs 2008 die Chance, ihr Album welches sie in den frühen 90er Jahren als Nachfolger des legendären M.A.R.S. Debütalbums rausbringen wollten, zu veröffentlichen. Auf "Sons Of Thunder" wurden alle Songs neu aufgenommen. Es enthält fünf Songs, welche als erstes auf dem DRIVER Debütalbum erschienen sind und zusätzlich sieben neue Kompositionen.
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Interview - Henry Rundell (Voodoo Six)

Am 10.10.08 erschien das neue Voodoo Six Album "First Hit For Free" (Review auf venue music lesen), welches eine Überarbeitung des bereits 2006 erschienenen Albums "Feed My Soul" ist. Ein neuer Remix von Mike Fraser (der schon Werke von Van Halen, AC/DC, Aerosmith, Metallica oder The Cult bearbeitet hat) und eine starke Single ("Faith") dazugepackt und schon hält man die aktuelle CD "First Hit For Free" in der Hand. Wenn Steve Harris von Iron Maiden schon sagt, dass dieses Debütalbum das beste Debütalbum sei, das er in den letzten Jahren gehört hat, dann macht mich das schon sehr neugierig und ich freue mich sehr darüber, dass Sänger Henry Rundell Zeit fand, ein paar Fragen von mir zu beantworten. Wer wissen will, wieso der Sänger nur mit weiss geschminktem Gesicht in die Öffentlichkeit tritt oder was es mit dem Plagiatsrechtsstreit mit der Band "Velvet Revolver" auf sich hat, der sollte nun weiterlesen.
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9 von 10 Punkten

Mythos - Surround Sound Offensive

Hinter dem Namen "Mythos" steckt der Multiinstrumentalist Stephan Kaske, Thomas Hildebrand und Harald Weiße. Im Jahre 1969 wurde das Projekt gegründet und nach hunderten von Konzerten spielte das Trio 1971 auch auf dem legendären Langelsheim Festival, dem "deutschen Woodstock". Durch dieses Festival kamen die Herren zu ihrem ersten Plattenvertrag mit dem OHR-Label und 1972 wurde die erste "Mythos" LP veröffentlicht. 1981 gründete Kaske das "Mythos Studio Berlin", was durch den Bekanntheitsgrad von Kaske eine echte Goldgrube war. Er produzierte unzählige Bands und Projekte, sowie Musik für TV, Radio und Werbespots. Seine Produktionen erhielten nicht nur Bestkritiken, sondern auch Auszeichungen wie den "Schwingungen Ehrenpreis" anläßlich der Veröffentlichung des Vierfach-Albums "The Electronic Four Seasons" und "für sein bisheriges Werk und den dauerhaften Einfluss auf die internationale Elektronik Musik". Ende 2006 veröffentlichte Kaske zum ersten mal eine Produktion im SuperAudioCD Format und 2008 überraschte er uns mit einem sehr speziellen Album: "der Surround Sound Offensive". Wie der Name schon erahnen lässt, ist die CD vor allem für Freunde des Surround Sounds und des technisch/musikalischen HighEnds produziert.
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9 von 10 Punkten

TOTROX - Staffel 1

Die Entscheidung Musik zu machen, fällte der kleine Thommay schon recht früh. Stein des Anstoßes waren Elvis Filme, die er mit seinem Opa anschaute. Es dauerte nicht lange, da bekam der kleine Thommy ein Micky-Mouse Schlagzeug und konnte damit seinen Eltern auf der Nase rumtrommeln. Da die Begeisterung für einige Sachen bei Kindern nie wirklich lange anhält, wurde das Schlagzeug wieder abgegeben. Das hinderte Thommy aber nicht daran, weiter Musik zu machen. Mittlerweile konnte er jedes Lied von Elvis lautstark mitsingen. Und das nicht nur zu Hause, sondern auch beim Fahrradfahren, im Unterricht, beim Austreten und in fast jeder alltäglichen Situation. Zum Jugendlichen herangewachsen entwickelte er sich zum relegrechten Musikjunkie, lernte viele neue Musikrichtungen kennen und besuchte leidenschaftlich gerne Konzerte - Depeche Mode, Rock und Heavy Metal waren seine Leidenschafen. Ein Ersatz für das Micky-Mouse Schlagzeug musste her und da ein richtiges Schlagzeug zu groß war, entschied er sich für die E-Gitarre. Fortan wurde viel Krach gemacht und er versuchte, Songs nachzuspielen. Im Rahmen einer Geburtstagsparty eines Freundes in einem Proberaum kam er auch in die Versuchung, Karaoke zu singen. Robbie Williams war an der Reihe und am Ende wurde geklatscht. Lag es am Alkohol oder an seiner Sangeskunst? Er war sich nicht ganz sicher. Mit seinem Freund bastelte er fortan an Songs und brachte seine Stimme ein. Durch Zufall wurde Thommy Gitarrist bei einer Punkband, weil sein Vorgänger gegangen wurde. Nach einem halben Jahr merkte er aber, dass Punk nicht wirklich sein Ding ist und er kam wieder zum Schlagzeug zurück. Und als Drummer kam er in die nächste Band. Seine eigene Songschreiberei lief aber nebenbei weiter und als einige Songs fertig waren entstand "TOTROX".