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10 von 10 Punkten

Rekorder - Revolution

Deutscher facettenreicher Alternativ-Rock bei dem mal straight nach vorn gerockt, aber durchaus auch nachdenklich agiert wird. Die Jungs von "Rekorder" kommen aus Frankfurt am Main und haben ein zielsicheres Gespür für Dramaturgien und eine angenehme Epik.
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8 von 10 Punkten

Kleinstadthelden - Resignation und Aufstehen

Die Kleinstadthelden sind drei sympathisch aussehende Jungs aus dem beschaulichen Osterholz-Scharmbeck in der Nähe von Bremen. Laut Beschreibung machen die Kleinstadthelden Emo. Ist Emo nicht etwas zu böse und traurig für eine CD, die ein quietschgelber Regenmantel als Coverbild ziert? Um das Ganze etwas zu entschärfen macht man einfach "Emo-Rock" draus. Und alles in deutscher Sprache, so ungestüm und charmant, wie die "Get-up kids" ihn mal erdacht haben. Kids sind hier aber glücklicherwiese keine am Werk, sondern alles erwachsene Leute über 20. Und wie zu erwarten war, findet man hier auch keine zusammengecastete Band vor, sondern Sandkastenfreunde, bei denen Herzblut und Abenteuerlust aufeinander treffen. Gegründet wurde die Band "Kleinstadthelden" 2004 und seitdem sind sie auch ständig auf Achse. 2008 spielen sie schon ihr 100. Konzert und betreten im Vorprogramm von Muff Potter, Schrottgrenze und Madsen die großen Bühnen der Republik. Nach der Demo-CD im letzten Jahr, die bei der Presse eine Menge positive Kritik einfing kam nun Anfang Mai die Debüt-CD "Resignation und Aufstehen" raus. Die 10 Songs wurden von Uli Wortmann in den Farida Studios aufgenommen und von Swen Meyer (Kettcar, Tomte) in den MOB Studios abgemischt.
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9 von 10 Punkten

Axl Makana - Ich ist ein anderer

"Mir war es wichtig, den Makana-Gedanken im Namen zu haben, denn darum geht es mir in der Musik - Menschen zu verbinden und ein ekstatisches Hochgefühl zu zelebrieren", sagt Axl Makana, der vielen bekannt sein dürfte als Leadsänger, Songschreiber und Mitgründer der Berliner Ethnopunkband "Mutabor". Nun ist er auf Solopfaden unterwegs und veröffentlichte im März sein Debüt "Ich ist ein anderer". "Mutabor" gab nach vier Alben, zwei DVDs und weit über 900 Konzerten in der gesamten Republik im Sommer 2006 ihr Abschiedskonzert. Und das genau am Höhepunkt ihrer Karriere.
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8 von 10 Punkten

In December - E.A.R.T.H (A New World's Anthropology)

2001 fing alles an: Die damaligen Gitarristen Tobias Dick und Ingo Blau wussten nach ihrem Zusammenschluss schon genau, welche Musik sie machen wollten. Rock und Metal standen an erster Stelle. Da aber mit nur zwei Gitarren nichts auf die Beine zu stellen war, suchte man schnell noch einen Drummer, der nach kurzer Zeit mit dem damals zwölfjährigen Andreas Over gefunden war. Und wie es fast jede Band am Anfang macht, beschränkte man sich zuerst auf Coverstücke bekannter Interpreten. Nach einer Zeit wurden aber auch Songs selbst geschrieben und 2002 nahm Julian Dick den Platz am Mikrophon ein. Ende des Jahres stieß Timo Königs als neuer Gitarrist hinzu und endlich platzte auch der berühmte Knoten. 2006 veröffentlichten die Jungs nach einer EP und zwei Songs auf einem Sampler nun ihr erstes professionelles Studioalbum mit dem Titel "E.A.R.T.H - A New World's Anthropology".