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10 von 10 Punkten

Repulsed - State Of Inner Truth

"Endlich mal wieder eine Band aus dem Saarland!" dachte ich mir, als ich von "Repulsed" erfuhr. Bisher hatte ich von der Band noch nichts gehört und das, wo ich doch selbst aus dem eher beschaulichen Saarland komme. Ist aber auch kein Wunder, denn die Karriere der Völklinger Band entwickelte sich mit rasender Geschwindigkeit. Noch bevor die erste Demo-CD "Repulsed" aus dem Presswerk bei den Jungs angekommen war, hatte die Band schon den ersten Plattenvertrag unterschrieben. Wie schafft man sowas mit einer solchen Schnelligkeit? Die Jungs verschenkten aus Spaß eine Demo-CD bei einem "Staind" Konzert in Mannheim an die Vorband. "Wir hatten einen tollen Abend und ich noch meine Abhör-CD in der Tasche. Der Sänger von MAD DOGGIN’ gab mir am Merch seine CD also dachte ich – ich schenke ihm im Gegenzug meine." erzählte Matthias Braun. Kaum landete die Demo-CD in der Plattenfirma kam schon das erste Angebot. Alle Bandmitglieder machen schon etwas länger Musik, aber mit Repulsed hatten sie noch kein einziges Konzert gespielt - und dann kam der Anruf der Plattenfirma. Apropos vorherige Bands: Gerrit und Oliver kannte ich schon vorher, da ich die beiden ab und zu mal bei Auftritten ihrer ehemaligen Band "Phobos" besuchte. Ist aber alles schon eine Weile her und nachdem es "Phobos" nicht mehr gab verlor man sich aus den Augen. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Der Ball war nun ins Rollen gekommen und so sprach sich die Demo-CD schnell bis nach Amerika rum. Die Band "SOIL" war ebenfalls Support auf der besagten Tour und wie es das Schicksal wollte, bekam der Gitarrist dieser Band wohl auch die Songs zu hören und machte den Jungs den Weg frei - direkt zu seinen Freunden. Nun hatten es "Repulsed" geschafft: Eine Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Produzenten, der schon die Knöpfe für einige ihrer musikalischen Helden gedreht hat stand auf dem Plan. Und nun konzentrierten sie sich darauf, die wirklich besten Songs zu schreiben, die sie konnten und einfach alles zu geben. Demotracks wurden verschickt, es wurde an der Musik rumgefeilt und immer wieder an neuen Orten aufgenommen. Das Ergebnis war eine internationale Koproduktion, bei der sowohl die deutschen Produzenten Florian Sommer (4Lyn) und Martin Buchwalter (Fire In The Attic), sowie US-Ikone Shaun Glass (SOIL) und James Dunkley (American Head Charge, SOIL) aus UK mitwirkten.
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9 von 10 Punkten

More Than Crossed - Two Faced

Es soll ja noch Bands geben, die sich ihren Erfolg hart erkämpft haben. So z.B. "More Than Crossed", die 2002 von den Brüdern Stev und Eik Iwan gegründet wurden. Es wurde hart an ihrer Entwicklung gearbeitet und eine tägliche 10 Stunden Probe war schon völlig normal. Die Jungs gaben alles und wollten es wirklich wissen. Die Mühen haben sich aber gelohnt: Noch im gleichen Jahr nahmen "More Than Crossed" ihr erstes Demo-Tape auf und spielten sich durch die Berliner Clubszene, um ihren melodischen Punkrock unters Volk zu bringen. Bei der Teilnahme an diversen Band-Battles gingen sie jedes Mal als klare Sieger hervor. Zwei Jahre später - im Jahre 2004 - wurde die erste EP "sorry mom" eingespielt. Nach diversen Samplerbeiträgen folgte 2006 die nächste EP "Plastic Life". Und damit schafften sie endlich den Sprung über die Stadtgrenzen. Grund genug, sich einen Nightliner mit allem drum und dran zu kaufen - wer weiss was noch kommen mag...
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8 von 10 Punkten

Philipp Poisel - Wo fängt dein Himmel an? (Single)

Die Karriere von Philipp Poisel entwickelte sich mit rasender Geschwindigkeit. Er trampte durch Osteuropa, verbrachte einige Winter in Litauen und Schweden und verdiente sich auf manchen seiner Reisen den Lebensunterhalt auf den Straßen mit Singen und Gitarrespielen. Philipp kommt aus einer schwäbischen Provinz und wurde 1983 in Ludwigsburg geboren. Die Inspirationen für seine Lieder findet er im Zug, im Bus, auf der Straße und in den Häusern der Menschen, bei denen er einkehrt. Er ist der geborene Geschichtenerzähler und erzählt bei seiner Heimkehr von unterwegs und singt in seinen Liedern von Zwischenmenschlichem, das ihm begegnet.
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10 von 10 Punkten

Denis Fischer - Devil In Disguise

Der Name Tim Fischer dürfte vielen ein Begriff sein. Nun veröffentlicht sein Bruder Denis Fischer am 16.05.08 sein Album "Devil In Disguise", auf dem er zur einen Hälfte eigene Kompositionen, zur anderen Hälfte die Highlights der letzten 40 Jahre Popgeschichte zum Besten gibt. Songs von Sonny & Cher (“Bang Bang“), Patty Smith (“Because The Night“), Depeche Mode (“Enjoy The Silence”) oder Van Morrison (“Wild Night“) werden im eigenem Stil interpretiert.
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9 von 10 Punkten

Nifters - Invisible Caine

Nach dem Album "Cognitive Eclipse" im Jahr 2003 und den beiden Singles "If this one becomes a hit I swear I am going to kill myself" (2007) und "Genesis/Apocalypse" (2008) steht nun seit dem 15.04.08 endlich ein neues Album der Nifters in den Läden. Nachdem ich ja bereits die erste Single dazu hören durfte, habe ich mich darauf sehr gefreut. Mit "The Dandelion" fängt das Album auch schon mal gut an, der Song geht mehr in Richtung Alternative Rock, beinhaltet aber auch härtere Passagen und ist insgesamt schön zügig. "If this one.." ist immer noch mein Lieblingssong auf der CD, der geht einfach ins Ohr. Auch Genesis/Apocalypse wurde nicht umsonst als Single ausgewählt, denn direkt beim ersten Hören blieb mir das Lied mit seinen rockigen Teilen, den härteren abgehackten Gitarrenriffs und den ruhigen Passagen direkt im Kopf. "Invisible Caine", der Titelsong der CD, ist härter, läuft aber schön ruhig aus, wobei es sich so anhört, als würde wie zu einem Abspann ein Projektor laufen. Interessanter Effekt. Bei "Lacerated Cor" beginnt der Song mit Klavierunterstützung. Man könnte sagen, dass es die Ballade des Albums ist, wobei sich Geschwindigkeit und Härte im Laufe des Songs steigern, aber nie zu viel. Ein Ruhepol der CD und zwar ein sehr schöner. Hingegen ist "Lumen" wieder ein Beispiel für einen härteren Sound und man wünscht sich, man wäre in der Disco zum Abtanzen. Bei "Greyscale defender" gefallen mir die Gitarren sehr gut, allerdings der Gesang teilweise nicht, hört sich manchmal wie ein "Meckern" an. Dieser Effekt ist auch in anderen Songs immer mal zu hören, daher denke ich gewollt. Ich finde es aber leicht nervig und überflüssig. Generell hat man den Eindruck, dass Mats seiner Stimme vielleicht ein bisschen zu viel abverlangt. Durch die vielen Wechsel von cleanem Gesang zu Schreigesang und allem dazwischen (durch die vielen Einflüsse und Stilrichtungen, die die Nifters gut vereinen) kippt die Stimme manchmal ein wenig, man hat das Gefühl es ist ein wenig zu viel des Guten. Das ist schade, denn singen kann Mats auf jeden Fall und das auch in den verschiedenen Varianten. Und es ist auch gar nicht notwendig, denn z.B. bei "Selfraping Recycler" muss dieser sehr hohe Gesang gar nicht zwingend sein.
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8 von 10 Punkten

Set The Red Flag - Eleven

Die Zahl 11 hat es den 5 Jungs aus der Hansestadt Hamburg wohl angetan. Die CD mit dem Titel "Eleven" enthält ... na? Genau! 11 Songs. Auf dem Cover der komplett in Eigenregie produzierten CD im schönen Digipack erblickt man eine Art Bahnhofsuhr die auf 11 Uhr steht. Das Artwork ist komplett in schwarz-weiss-dunkelrot gehalten und wirkt durch den gemalten Stil ziemlich Emo. Die Trackliste auf der Rückseite hätte man zwecks besserer Lesbarkeit auch besser in weiss gedruckt, aber ich habe schon Schlimmeres gesehen. Weiter zur Bandinfo: "Set The Red Flag" begann 2005 noch als Coverband und schon bald entstanden erste eigene Songs. Im Herbst 2006 hatte man endlich ein funktionierendes Line-Up zusammen und begann mit dem Schreiben für den ersten Longplayer. Und damit ist dieser hier gemeint - "Eleven".
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7 von 10 Punkten

Kopflos: Nicht nur schwarz-weiß

Die EP "nicht nur schwarz-weiß" ist schon seit August 2007 veröffentlicht. Die Intention des Albumtitels: alle sieben Stücke auf der CD unterscheiden sich nicht nur durch harte und seichte Elemente, sondern hier deckt die Band auch die Graustufen ab. Ab und zu gibt's auch mal ein paar Farbtupfer. "Kopflos" machen das wozu sie Lust haben und das hat schon so manches Publikum überrascht. Stilistisch ist alles denkbar und so überrascht es auch eigentlich nicht, dass die Band keinen Frontmann besitzt. Seit der Gründung im Jahre 1999 geht es erst etwas langsam voran. 2000 spielten Kopflos ihren ersten Gig und 2001 kam dann die erste Demo-CD raus. Ihr Debüt im Jahre 2003 war eine Low-Budget Veröffentlichung wie es im Buche steht. Daher auch die Idee mit dem Labelnamen "Low Budget Records", um den Eigenproduktionen einen netten Namen zu geben. Seit 2007 nach VÖ der CD "nicht nur schwarz-weiß" geht es nun wieder ans Werk und seit Mai 2007 wird wieder getourt und eine Veröffentlichung auf einem Sampler gibt's auch noch.
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9 von 10 Punkten

Alex Amsterdam - Stillness of a moment

Ein aggressiv anmutendes Kleinkind hat die Faust geballt, ausgeholt und blickt mit schockierend bösartigen Augen in die Kamera. Nein, das hier ist keine neue Folge von der "Super-Nanny". Das ist das Cover von Alex Amsterdams neuem Album "Stillness of a moment"
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10 von 10 Punkten

Götz Widmann - Böäöäöäöäöä

Es ist also endlich soweit: "Böäöäöäöäöä", Götz Widmanns neues Album, ist kaufbar. 13 Lieder, exklusive Ansagen – Live – Persönlich – Ehrlich – Witzig. Grobmotorische Unverblümtheiten, feine Balladen, durchdachte Albernheiten. Ein Mann – eine Gitarre. Schön verpackt in einem liebevoll konzipierten Booklet, samt titelverstärkendem Cover.