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4 von 10 Punkten

Geld et Nelt - Bass Uff

Wie steht so schön in der Presseinfo: "Hugo Ball trifft Kurt Dehn? Dadaismus trifft Weinfestpoesie? Easy Listening auf Pfälzisch? Kunst oder Wahnsinn? Charts oder Nische?" Hinter "Geld et Nelt" stecken 2 Personen, die alle Instrumente und Gesänge bedienen bzw. erzeugen. Das was Mundstuhl und Badesalz mit ihrem hessischen Dialekt weitergebracht hat versuchen Geld et Nelt anscheinend nun mit ihrem pfälzischen Dialekt. Neben den 21 Titeln ist noch ein Video auf der CD vertreten.
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9 von 10 Punkten

Days Of Fate - Traffic

Es gibt schon einige gute deutsche Electro Bands auf die man richtig stolz sein kann. Eine davon ist "Day Of Fate" aus Dresden, um die es die letzten 3 Jahre sehr ruhig geworden ist. Nun melden sich die Jungs mit dem Longplayer "Traffic" zurück - was für eine Rückkehr! Wie auch schon bei den letzten Alben werden elektrische und Synthiepop Elemente mit rockigen Riffs gemixt und mit einer gehörigen Portion Beats versehen. Die Band "Absurd Minds" durfte auch ihre Spuren auf "Traffic" hinterlassen. So steuerte deren Sänger Stefan Großmann nicht nur die Cover- und Bookletgestaltung bei, sondern bringt seine Gesangstimme im Duett mit Torsten K. bei "Rising Again" ein.
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9 von 10 Punkten

Steakknife - Parallel Universe of the Dead

"Parallel Universe of the Dead" ist nun schon das vierte Studioalbum der Saarländer um Lee Hollis, welcher mit den Bands "Spermbirds" und "2Bad" schon Musikgeschichte geschrieben hat. Durch seine Bücher und Spoken Words Performances stieg sein Bekanntheitsgrad immer weiter. Seine Texte sind düster und abgründig und bieten jede Menge Morbides und Abnormes mit einem Schuss schwarzem Humor. Back to the Roots der Band Steakknife gings nach der Rückkehr von Gitarrist L. Demon und das hört man auch deutlich heraus. "Parallel Universe of The Dead" erscheint nun nach 7 jähriger Wartezeit, da Frontmann Lee Hollis nebenbei noch mit den Spermbirds tourt - man kann sich ja schließlich nicht zerreissen.
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6 von 10 Punkten

Within Temptation - The Heart Of Everything

Please Mind The Gap ... Von Nightwish hört man im Moment nicht so viel und von Lacuna Coil nicht das was man gewohnt war - also Vorhang auf, Bühne frei, Verstärker an für Within Temptation, die sich somit der Aufmerksamkeit des gesamten Genres sicher sein können. Aber Vorsicht: Eine Freikarte auf den Gipfel des Gothic-Metals ist das bei Weitem noch nicht.
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7 von 10 Punkten

Mondo Guzzi - Little Beast

Und wieder eine Band, die fast vor meiner Haustür ihre Heimat hat: Mondo Guzzi aus Mannheim. Alle Bandmitglieder durchliefen unabhängig voneinander seit Ende der 80er Jahre eine ähnliche musikalische Entwicklung - sie spielten in diversen Punk- und Hardcore Bands. Mit Mondo Guzzi nehmen sie nun den Fuß ein wenig vom Gaspedal und verschrieben sich dem guten alten Rock'n'Roll so wie man ihn z.B. von Motörhead, Gluecifer, Black Sabbath oder auch von Black Flag kennt. Nichts wirklich Neues, aber der gute alte Rock'n'Roll komt eben immer noch gut an bei jung und alt. Textlich nehmen sie kein Blatt vor den Mund und singen von Sexberatung bis hin zum amerikanischen Präsidenten. Mit dem Song "43 calls 41" haben sie sich schon mal Einreiseverbot in Amerika eingehandelt - leider mussten sie deswegen ihre US-Tour absagen. Dumm gelaufen...
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7 von 10 Punkten

AKANOID - Usual Freak

Mit der EP "Usual Freak" ist nun die zweite Auskopplung aus dem anstehenden Album "Cocktail Pop" erschienen, welches Mitte April veröffentlicht wird. Neben dem Titelsong "Usual Freak" sind noch einige Remixe des Songs am Start, inklusive drei Bonustracks die man auf dem Album nicht finden wird.
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10 von 10 Punkten

Santeria & The Porn Horns - Rocksteady Telegraph

Ich gebe es ehrlich zu: Ska war bisher nie wirklich mein Ding. Das war aber in erster Linie wohl nur so, weil ich die falschen Bands kannte. Und nun fällt mir da "Rocksteady Telegraph" von Santeria & The Porn Horns in die Hände. Santeria? Hieß nicht ein Song von Sublime so? Tut eigentlich auch nichts zur Sache...