Nudo tra i Canibali(Die Ärzte), Rottweil 15.3.2003

– PPPPPPPPPIIIIIEEEEEEEEEEEEPPPPPPPP – „Häh? was wo? schon 4:50 Uhr? Ich muss Aufstehen, in einer Stunde geht der Bus zum Bahnhof. Mßßßßßdde“ So erging es mir am 15.3.03, als ich zum Abschluss-Konzert der „Kegeln fĂźr Kreuzberg Tour“ der Ärzte wollte. Ok, nach 11 Stunden Bahnfahrt war ich dann endlich mit Freunden von mir in Rottweil angekommen. […]

Tool – Lateralus

Mit ihrem Album „Lateralus“ haben die vier Musiker von Tool den hohen Erwartungen ihrer Fans und der Presse nur zum Teil genĂźgen kĂśnnen. Es ist zweifellos eine der besten Progressive-Rock-Platten des Jahres 2001. Jedoch erwartete man StĂźcke von der Band, die denen der beiden ersten Longplayer mehr ähneln. Diesem Anspruch kann einzig „Parabola“ voll genĂźgen. Ansonsten sind die Tracks etwas ruhiger und sehr in die Musik verliebt und ziehen sich deshalb in die Länge. Ein Manko, das auch auf den Titelsong zutrifft. Die Gesamtspielzeit beträgt deshalb satte 79 (!) Minuten bei „nur“ 13 Songs, die meist 6 bis 9 Minuten lang sind. Der Opener „The Grudge“ ist gleichzeitig einer der besten Songs auf dem Album. Eine signifikante Bass-Linie und ungewĂśhnliche Gitarren-Riffs prägen sich dem HĂśrer ein. In „Schism“, das schonvor der VerĂśffentlichung des Longplayers als Singleauskopplung erhältlich war, do-minieren unĂźblicherweise die Vocals von Sänger Maynard Keenan, aber auch hier ist der typische Gitarrensound zu hĂśren. Ein weiterer HĂśhepunkt der Platte ist das In-strumental „Triad“, das ebenfalls durch eigenartige Riffs sowie Toneffekte, deren Herkunft man nur erahnen kann, zu Ăźberzeugen weiss und dem man ausnahmsweise nicht vorwerfen kann, dass es zu lang ist, um seine Kraft zu erhalten. Das verwirrende Gesumme und Gesurre mit eienr Stimme im Hintergrund gibt diesem guten Album einen unschĂśnen und unwĂźrdigen Abschluss.

Red Hot Chili Peppers 8.3.03 London

Was folgt ist ein Bericht Ăźber ein Konzert einer Band, die ich bis dahin nur aus dem Radio gekannt habe… – klar Red Hot Chili Peppers kennt irgendwie jeder, oder zumindest „Californication“ sollte dem Großteil der musikinteressierten Welt ein Begriff sein. Ich mĂśchte mich da auf keinen Fall ausschließen, denn in genau dieser Konstellation war […]

Fiddler’s Green – Sondershausen – Stock’sen – 7. 3. 2003

Mehrere freudige Änderungen begleiteten dieses Konzert: Es begann nicht mit dem Song „Folk Raider“, was bei der ganzen letztjährigen Tour der Fall war. Die gesamte Setlist wurde umgewĂźrfelt und es gab auch einige Sachen zu hĂśren, die von den Fiddlers schon seit Jahren nicht mehr gespielt wurden. DafĂźr mussten die Fiddlers auch ein wenig Ăźben, […]

Nudo tra i Canibali – (Die Ärzte) – 5.3.2003

Mittwoch. Seitdem ich um 7.00 Uhr aufgestanden bin, habe ich ein euphorisches Grinsen im Gesicht. Heute ist der Tag auf den ich sehr lange gewartet habe. Heute spielt die beste Band der Welt in MEINER Stadt. 3 gutaussehende ältere Herren, ein Schlagzeug, eine Gitarre und ein Bass. Und eine Menge komischer und sexistische Texte. Um […]

Cradle Of Filth – Damnation And A Day

Die wohl weltweit erfolgreichste Band des Black Metal verĂśffentlicht am 10.03.2003 ihre nächste CD. Die Rede ist von Cradle Of Filth, eine Band die schon eine zwĂślfjährige Karriere auf dem Buckel hat. Auch als Gitarrist Gian Pyres die Band verließ, zogen Dani Filth, Paul Allender, David Pybus, Martin Powell und Adrian Erlandsson die Aufnahmen zu diesem Album „Damnation And A Day“ konsequent und gewohnt professionell durch. Die CD entstand wie bereits „Midian“ (2000) und „Bitter Suites To Succubi“ (2001) in den Pargate Studios in Battle bei Hastings unter der Mithilfe von Ton-Ingenieur Doug Cook. Den Mix legte Cradle Of Filth in die Hände von Steve Regina und Rob Caggiano (Anthrax) – 2 Mitglieder des New Yorker Produzenten-Teams Scrap 60 Productions. „Damnation And A Day“ nimmt eine ganz besondere Stellung in der Band-Geschichte von Cradle Of Filth ein: Die CD ist mit ihren satten 77 Minuten Spielzeit nicht nur die längste CD, sondern auch die facettenreichste, detailreichste und folglich aufwändigste Produktion.

Nudo tra i Canibali (Die Ärzte) – Coesfeld 3.3.2003

Konzertbericht von „Nudo tra i Canibali“ alias „Nackt unter Kannibalen“ alias „Die Ärzte“ Wir schreiben den 03.03.03. Ein seltsames Datum. Ein seltsamer Tag. Ganz Deutschland feiert. Sie feiern Rosenmontag. Ganz Deutschland? NEIN!!! Ein kleines Städtchen im MĂźnsterland ist heute im Ausnahmezustand, es heißt Coesfeld. Denn dort soll heute Abend eine italienische Ska-Band spielen, sie heißt: […]

Apocalyptica – Reflections

Ihren Durchbruch schafften die vier Finnen mit Metallica – Covern. Daran mag ja noch nix außergewĂśhnliches sein, außer vielleicht, dass sie diese mit vier Cellos spielen, die man ja sonst nur aus dem Klassikbereich kennt.
Nach ihrem letzten Album „Cult“, wo sie, neben den altbewährten Cover, auch eigene Sache zeigten, sind sie nun mit einem neuem Album am Start. Diesmal findet man aber kein Covers, sondern nur eigene StĂźcke.

Apocalyptica – NĂźrnberg -LĂśwensaal – 28. 2. 2003

Vor 3 Wochen erschien das neue Hammer-Album „Reflections“ der vier jungen Cellisten. Aus diesem Anlass gibt’s natĂźrlich auch eine umfangreiche Europatournee, bei der auch Deutschland mit einigen Konzerten beehrt wird. Am 28. 2. machten die Finnen in NĂźrnberg im wunderschĂśn gelegenen LĂśwensaal – inklusive diversen GerĂźchen vom benachbarten Tierpark – Station, um den Fans ihre […]