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8 von 10 Punkten

Tool - Lateralus

Mit ihrem Album "Lateralus" haben die vier Musiker von Tool den hohen Erwartungen ihrer Fans und der Presse nur zum Teil genügen können. Es ist zweifellos eine der besten Progressive-Rock-Platten des Jahres 2001. Jedoch erwartete man Stücke von der Band, die denen der beiden ersten Longplayer mehr ähneln. Diesem Anspruch kann einzig "Parabola" voll genügen. Ansonsten sind die Tracks etwas ruhiger und sehr in die Musik verliebt und ziehen sich deshalb in die Länge. Ein Manko, das auch auf den Titelsong zutrifft. Die Gesamtspielzeit beträgt deshalb satte 79 (!) Minuten bei "nur" 13 Songs, die meist 6 bis 9 Minuten lang sind. Der Opener "The Grudge" ist gleichzeitig einer der besten Songs auf dem Album. Eine signifikante Bass-Linie und ungewöhnliche Gitarren-Riffs prägen sich dem Hörer ein. In "Schism", das schonvor der Veröffentlichung des Longplayers als Singleauskopplung erhältlich war, do-minieren unüblicherweise die Vocals von Sänger Maynard Keenan, aber auch hier ist der typische Gitarrensound zu hören. Ein weiterer Höhepunkt der Platte ist das In-strumental "Triad", das ebenfalls durch eigenartige Riffs sowie Toneffekte, deren Herkunft man nur erahnen kann, zu überzeugen weiss und dem man ausnahmsweise nicht vorwerfen kann, dass es zu lang ist, um seine Kraft zu erhalten. Das verwirrende Gesumme und Gesurre mit eienr Stimme im Hintergrund gibt diesem guten Album einen unschönen und unwürdigen Abschluss.
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10 von 10 Punkten

Cradle Of Filth - Damnation And A Day

Die wohl weltweit erfolgreichste Band des Black Metal veröffentlicht am 10.03.2003 ihre nächste CD. Die Rede ist von Cradle Of Filth, eine Band die schon eine zwölfjährige Karriere auf dem Buckel hat. Auch als Gitarrist Gian Pyres die Band verließ, zogen Dani Filth, Paul Allender, David Pybus, Martin Powell und Adrian Erlandsson die Aufnahmen zu diesem Album "Damnation And A Day" konsequent und gewohnt professionell durch. Die CD entstand wie bereits "Midian" (2000) und "Bitter Suites To Succubi" (2001) in den Pargate Studios in Battle bei Hastings unter der Mithilfe von Ton-Ingenieur Doug Cook. Den Mix legte Cradle Of Filth in die Hände von Steve Regina und Rob Caggiano (Anthrax) - 2 Mitglieder des New Yorker Produzenten-Teams Scrap 60 Productions. "Damnation And A Day" nimmt eine ganz besondere Stellung in der Band-Geschichte von Cradle Of Filth ein: Die CD ist mit ihren satten 77 Minuten Spielzeit nicht nur die längste CD, sondern auch die facettenreichste, detailreichste und folglich aufwändigste Produktion.
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8 von 10 Punkten

Apocalyptica - Reflections

Ihren Durchbruch schafften die vier Finnen mit Metallica - Covern. Daran mag ja noch nix außergewöhnliches sein, außer vielleicht, dass sie diese mit vier Cellos spielen, die man ja sonst nur aus dem Klassikbereich kennt. Nach ihrem letzten Album "Cult", wo sie, neben den altbewährten Cover, auch eigene Sache zeigten, sind sie nun mit einem neuem Album am Start. Diesmal findet man aber kein Covers, sondern nur eigene Stücke.