Alle Artikel zu
2005

Bjoern Alberternst – Another Working Class Hero

Bjoern Alberternst – Another Working Class Hero

Es gab mal eine Zeit, da landete eine Singer/Songwriter CD nach der anderen in unserem Briefkasten und somit auch auf meinem Schreibtisch. Und da war wirklich alles dabei: Von chilligen Klängen, über Protestsongs, in englisch, in deutsch, mal mehr “Reinhard Mey” und mal mehr Country-lastig. Björn Alberternst singt auf englisch und hat für sein Soloprojekt einen so unspektakulären Namen gewählt, dass er schon wieder spektakulär ist. Und wie jeder wohl vermutet: Ja, er selbst heisst auch so. Bevor er mit seinem Soloprojekt anfing, spielte er wie die meisten anderen in einigen Bands, was seinen eigenen Songs auch sehr gut getan hat. … Mehr →

Premacy – Fragile Lives

Premacy – Fragile Lives

“Fragile Lives” ist das erste Debutalbum der norwegischen Band Premacy aus dem Jahr 2005. Ihr werdet Euch vielleicht fragen, wieso ich heute mit so einer “alten” Scheibe ankomme. In Norwegen hat sich Premacy schon einen festen Fankreis erspielt und nun soll ihre Musik wohl bis nach Deutschland kommen. Premacy spielten schon als Support großer norwegischer und unternationaler Bands und natürlich auf ihren eigenen Konzerten. Musikalisch bringt jeder der Band seinen eigenen Stil und seinen eigenen Geschmack ein. So wird Hard Rock mit melodisch progressiven Elementen vermischt. Ein paar Hardcoreeinflüsse wird man auch entdecken. Momentan sind die Jungs gerade dabei, die Aufnahmen zu ihrem neuen Debutalbum abzuschließen. … Mehr →

For Two – eleven years

For Two – eleven years

Der Name For Two steht für den unverwechselbaren Sound von Heidi Roth und Marcus Breiteneder, den beiden Musikern aus Pforzheim. Die eindrucksvolle Stimme von Heidi wird von Marcus nur mit der Akustikgitarre begleitet. Auf der CD findet ihr Coverversionen von bekannten Songs im unplugged-Stil. … Mehr →

10 Fold B-Low – For Those Who Share the

10 Fold B-Low – For Those Who Share the

Nach dem gewaltigen Wolkenbruch von vor einem Jahr gibt es auch zwölf Monate später scheinbar keinen sicheren Unterschlupf vor diesem musikalisch hervorgerufenen Unwetter aus Richtung Köln, das mit erbarmungsloser Härte über uns hereinbricht. “For Those Who Share The Sun” heißt das zweite Album der Band 10 FOLD B-LOW, die auch diesmal wieder ohne Rücksicht auf Verluste von null auf hundert geht und dabei alles niederwalzt, was ihr in den Weg kommt. … Mehr →

Martingo – rätselraten

Martingo – rätselraten

Martingo der Liedermacher erblickte im Jahre 1978 in Malchow das Licht der Welt und sechs Jahre später hat er schon gelernt, wie man mit einer Gitarre die Nachbarn quälen kann. 9 Jahre später folgte die E-Gitarre und mit ihr die ersten Bandproben mit seiner Band “Bigos”. Mit dieser vierköpfigen Punkband tourte er ca. sieben Jahre lang durch die Lande.
Nach der Auflösung der Band musste Martingo schauen, welchen Weg er nun einschlägt. 2002 wagte er den Umzug nach Berlin und wurde Frontmann der Rockband “Kasper-Hauser” und der Spaßrockband “Die 4 Martinis”. Dennoch entschied er sich dafür, Liedermacher zu werden – was sich als riesen Glücksgriff für alle Fans des Genres erwies. Nun zog er mit seiner markanten Stimme und seiner Gitarre im Gepäck durch die Clubs, spielte auf Festivals und gewann “sein Publikum”. Vor ein paar Monaten veröffentlichte er nun seine erste CD auf der seine witzigen und nachdenklichen Texte und seine eingängigen, ohrwurmverdächtigen Melodien festgehalten wurden. … Mehr →

Wig Wam – Hard To Be A Rock’n’Roller

Wig Wam – Hard To Be A Rock’n’Roller

Cover: Wig Wam: Hard To Be A Rock’n’Roller
Cover: Wig Wam: Hard To Be A Rock’n’Roller

Aufgefallen sind mir die 4 Jungs aus Norwegen beim letzten Grand Prix – Paradiesvögel fallen bekanntlich schnell auf und genau das wollten die Jungs erreichen. Und was soll ich sagen: Es ist ihnen gelungen. Nachdem ihr Debutalbum von “667…The Neighbour Of The Beast” in “Hard To Be A Rock’n’Roller” umbenannt wurde war der Durchbruch nicht mehr aufzuhalten. Die Platte verkauft sich absolut sensationell und die in Norwegen erschienene DVD erreichte schon vor dem Release Goldstatus. Ihre “Rock Schläger” Tour (Glam bezeichnete die Tour so, weil sie den Fans richtige Rock’n’Roll Musik um die Ohren hauen) kommt tierisch gut an und ein paar Gigs in Deutschland waren auch dabei.

Line-Up

* Teeny – Guitars
* Sporty – Drums
* Glam – Vocals
* Flash – Bass

Tracklist

1. In My Dreams
2. Hard To Be A Rock’n Roller
3. Bless The Night
4. I Turn To You [Melanie C-cover]
5. Out Of Time
6. Mine All Mine
7. The Drop
8. Tell Me Where To Go
9. No More Living On Lies
10. Erection
11. Car-Lyle
12. The Best Song In The World
13. A Long Way
14. Crazy Things
15. Dschingis Khan (Bonus)
16. Bless The Night (Bonus Videoclip)
17. Hard To Be A Rock’n Roller (Bonus Videoclip)

Auch wenn sich die Namen der Bandmitglieder erst wie eine Kopie der Spice Girls anhören…
Vom Stil erinnern sie an ihre großen Vorbilder von “The Sweet”, auch wenn sie mit dem Titeltrack “Hard To Be A Rock’n’Roller” die Manieren und Macken der großen Rockstars ein wenig auf den Arm nehmen. Hier werden die Jammereien der Rockstars (“Zu viele Mädels”, “zu viel Stress”…) ironisch durch den Kakao gezogen. Der Song ist zusammen mit “In My Dreams”, “Bless The Night” und “Out Of Time” ein absoluter Ohrwurm.

Neben den 3 Spitzenreitern in meiner persönlichen Favoritenliste gibt es da noch “I Turn To You” – ein Melanie C Cover – und was für ein gelungenes! Ich hätte nie gedacht, dass der Song mit dem völlig neuen Arrangement á la Wig Wam so gut rüberkommt. Definitiv besser als das Original…

Ein wenig zum Schmunzeln ist die Coverversion von “Dschingis Khan” in englisch. Glam bezeichnete sein deutsch nämlich als wirklich nicht so toll – ich hätte es dennoch gerne gehört. Aufgenommen wurde der Song meines Wissens in einer norwegischen TV-Show.

So und nun komme ich zu einem Song, über den man eigentlich nicht viel sagen muss und kann: “Erection”
Hier bearbeitet Teeny seine Gitarre dermaßen göttlich…sehr passender Songtitel.

Der Rest der Lieder ist absolut nicht schlecht, aber eben nicht so ohrwurmverdächtig wie die genannten Songs. CD reinlegen und abrocken!

Fazit:

Jeder Anhänger von “The Darkness”, der ein paar Probleme mit der Stimme des Sängers hatte, wird bei Wig Wam auf jeden Fall begeistert sein. Die Norweger bieten hier einen musikalischen Leckerbissen. Sie beherrschen ihre Instrumente, die Produktion klingt absolut fett und der Sänger ist ein Gesangsgott! Ich knie nieder! … Mehr →

Rammstein – Rosenrot

Rammstein – Rosenrot

Seit kurzem ist das neue Rammstein-Album erhältlich. Mit einiger Spannung wurde erwartet ob es an den Vorgänger “Reise, Reise” anknüpft oder doch wieder eine Spur härter wird… … Mehr →

J.B.O. – TV Blöedsinn

J.B.O. – TV Blöedsinn

Wer hätte das gedacht: die 4 rosa Franken veröffentlichen ihre erste – von den Fans heiss ersehnte – DVD. Hören tut das Kind auf den Namen “TV Blöedsinn” und besticht optisch schon durch das nett manipulierte Model auf dem Cover. Dass das ganze Layout auf einer großen deutschen Fernsehzeitung basiert lässt sich nur leicht erahnen ;-)Mehr →

Söhne Mannheim – Weinheim 23.08.05

Söhne Mannheim – Weinheim 23.08.05

Söhne Mannheim Weinheim 23.08.05 Trotz finsteren Wettervorhersagen, und Überschwemmungen in weiten Teilen Deutschlands, ließ die Wetterfee am Abend des 23.08.05 im Sepp-Herberger-Stadion in Weinheim noch einmal ihre Milde walten. Zum letzten Konzert des “Festival unter den Burgen” begeisterten die Söhne … Mehr →

Chamberdogs – Chamberdogs

Chamberdogs – Chamberdogs

Normalerweise beginne ich ja immer in einer Plattenkritik mit dem Musikstil einer Band, aber bei den Chamberdogs ist das ein so vielseitiges Thema, dass es mir fast schon schwer fällt. Die Chamberdogs besitzen ihr Revier in Köln und machen Musik, die sich im Wesentlichen aus Funk, Ska, Reggae und ein paar Punkeinflüssen zusammensetzt. Inhaltlich sind ihre Songs Geschichten aus dem Leben bei denen es sich meist um Reflektionen über Liebe und ihre Begleiterscheinungen handelt, ohne dabei groß auf Gefühlsduseleien einzugehen. … Mehr →