Lord Bishop Rocks – Dirty Jams

Veröffentlichung: 01.11.2007
Wertung: 10 von 10 (10/10)

Label (Vertrieb): Finestnois (Radar Music)

Cover: Lord Bishop Rocks - Dirty Jams

Cover: Lord Bishop Rocks - Dirty Jams

Ich muss zugeben, dass ich von Lord Bishop bisher noch nie etwas gehört habe. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir die CD wegen dem Cover-Artwork ohne reinzuhören auch nie gekauft. Wieso? Schaut es Euch an: Für mich schaut das Cover eher nach einer Hip Hop CD aus – ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass sich darin eine astreine Rock’n'Roll Scheibe verbirgt. Der New Yorker Lord Bishop, Anhänger der schwarzen Magie und Voodoo-Funker ist seit mehr als 10 Jahren auf den Rock’n'Roll Pfaden unterwegs und wanderte anscheinend immer an mir vorbei. Seine Musik kommt von ganz weit innen – aus seiner Seele und seinem Herzen. “Wenn Musik nicht anmacht, dann langweilt sie! Ich lasse mich von Jimi Hendrix, James Brown, Frank Zappa, John Lennon, Kurt Cobain, Tina Turner und Janis Joplin beeinflussen.” schreibt er in der offiziellen Pressemitteilung. Mit über 1000 Konzerten und weltweit tausenden verkauften CDs will Lord Bishop die Flamme des Rock’n'Roll wie seine Vorgänger weitertragen.

Tracklist:

  1. Jam Of Love
  2. Mama Said
  3. Senator Groove
  4. Killing Ain’t The Answer
  5. Moonlight Serenade
  6. Smoke And Meltdown
  7. Let The Funk Loose
  8. Confunkshion
  9. Wrong Side
  10. What About Me
  11. Loss Of Love
  12. Rock’n'Roll Revolution
  13. Jam Of Love (acoustic)
  14. Drugs 5

Fazit:

Die Scheibe ist Sex pur! Neben einer ordentlichen Portion Funk und Blues mit allem drum und dran wird einem hier der Verstand weggerockt. Songs wie “Mama said”, “Killing Ain’t The Answer” oder auch “Smoke And Meltdown” muss man sich einfach mal anhören. “Wrong Side”, “Rock’n'Roll Revolution” und “What About Me” sind Rock’n'Roll pur – geradlinig und mit dem “Kick Ass-Faktor”. Hier lohnt es sich wirklich, wenn man sich etwas mehr mit Lord Bishop auseinandersetzt. Der Gesang klingt wie der James Brown der Neuzeit (siehe “Loss Of Love” – ein sauberer Blues). Einfach klasse! Reinhören und kaufen! 10/10 Punkten.

Dirty Jams

Veröffentlichung: 01.11.2007
Wertung: 10 von 10 (10/10)
Label (Vertrieb): Finestnois (Radar Music)

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Über Andrea

Seit 2002 schreibt Andrea für venue music, inzwischen war sie die Chefredakteuerin und hatte sich den Beinamen “The Review Machine” redlich verdient. Zwar hat sie Biologie studiert und damit auch ihren Doktortitel erworben – aber nach einem ausführlichen Ausflug ins Musik-Business hat es sie jetzt in die Politik verschlagen – ihr Job bei der Piratenfraktion Saarland ist auch der Grund, warum sie nur noch gelegentlich hier schreibt. Mehr über Andrea und was sie sonst so treibt, steht auf ihrer Homepage und in ihrem Facebook-Profil - und ganz ohne Musik geht es natürlich nie bei ihr: Fanthers.

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