Alex Amsterdam – Lonely streets and empty lanes

Wertung: 10 von 10 (10/10)
Artist(s):

Cover: Alex Amsterdam - Lonely streets and empty lanes

Cover: Alex Amsterdam - Lonely streets and empty lanes

Alex Amsterdam, Sänger und Songwriter aus Düsseldorf und 26 Jahre alt hat seinen Lebensweg gefunden: “Einmal im Leben kommt für jeden der Punkt an dem man weiss, wo man hin will. Und ich weiss es jetzt!” So schnappte Alex seine Gitarre und machte sich solo auf den Weg. Er sammelte bereits als Songwriter, Gitarrist und Leadsänger der Alternative-Band “Queen Mom” fleißig Bühnenerfahrung. Solo bespielte er schon Locations in Berlin, Köln, Hannover, Offenbach und einigen weiteren deutschen Städten. Seine Songs beschäftigen sich mit eigenen Gefühlen und Erfahrungen, aber auch Alltagsproblemen. “Wenn ich Songs schreibe weiss ich vorher nie genau wohin die Reise geht. Textlich wie musikalisch kann alles passieren. Ich schreibe darüber wie es ist, ständig abgebrannt zu sein wie auch über nicht ganz ernst gemeinte Selbstmordgedanken enger Freunde.”
Ihr seht schon – das emotionale Spektrum seiner Lieder ist breit gefächert. 

Tracklist:

  1. Some kind of bliss
  2. Feel nothing
  3. The pain
  4. Burning my cash 
  5. Lost without a trace 
  6. Days of smile
  7. For a lifetime and beyond (live) 

Musikalisch dachte ich bei Alex Amsterdam direkt an John Denver, aber der Aktualität wegen nenne ich es mal Emo-Folk-Pop, der sich bestens für eine Lagerfeuerromantik eignet. Und mit der Meinung stehe ich nicht alleine da. Bei jedem Songs steht seine Tomte-Akustikgitarre im Vordergrund und seine herrlich nach alternativem Rock klingende Stimme. Trotz der emotionalen Texte wirkt Alex nie jammernd und die musikalischen Sondereinlagen wie Chorstimmen oder Orgelklänge überdecken den reinen Gitarrensound nie. Ich weiss nicht wie oft ich mir die CD schon angehört habe, aber ich muss zugeben, dass sie mir immer noch nicht langweilig geworden ist. “Lost without a trace” hat einen absoluten Hitcharakter – ist aber trotz allem keine Mainstreamscheisse. Wieso hat dieser Mann eigentlich noch kein Label? Wird Zeit dass sich da mal was ändert – wir wollen keine Mainstream-Musik hören – wir wollen ehrliche Musik wie Alex Amsterdam sie macht. Hörbeispiele gibt’s auf seiner offiziellen Homepage und dort kann man auch seine CD für schlappe 5€ + 2€ Porto kaufen.

Lonely streets and empty lanes
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Wertung: 10 von 10 (10/10)

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Über Andrea

Seit 2002 schreibt Andrea für venue music, inzwischen war sie die Chefredakteuerin und hatte sich den Beinamen “The Review Machine” redlich verdient. Zwar hat sie Biologie studiert und damit auch ihren Doktortitel erworben – aber nach einem ausführlichen Ausflug ins Musik-Business hat es sie jetzt in die Politik verschlagen – ihr Job bei der Piratenfraktion Saarland ist auch der Grund, warum sie nur noch gelegentlich hier schreibt. Mehr über Andrea und was sie sonst so treibt, steht auf ihrer Homepage und in ihrem Facebook-Profil - und ganz ohne Musik geht es natürlich nie bei ihr: Fanthers.

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